Vergiss die Milch nicht… (4)

von Olaf Löffler

Weiter geht es mit der Kurzbeschreibung der Möglichkeiten, die das GTD – Programm „Remember the Milk“ ermöglicht.

In der Aufgabenverteilung lassen sich eigene Listen erstellen.rtm4
Diese können nach den eigenen Vorstellungen aufgebaut werden.

In meiner Praxis habe ich  im Rahmen unseres Qualitätsmanagements für jeden Angestellten eine Liste angelegt, so daß ich die Aufgaben in den Listen kontrollieren und einsehen kann.
Ebenso kann man natürlich für jedes weitere Ereignis, oder jeden Vorgang eine Liste anlegen. Unterlisten anzulegen ist derzeit nicht möglich.
Dies führt somit nicht zu vollkommen verschachtelten Themengebieten. Allerdings sinnvoll wäre es in der Projektverwaltung.

Die Aufgaben können mit folgenden Eingabefeldern ergänzt werden (Liste, Fällig am, Wiederholen, Zeitbedarf, Tags, Ort, URL, Aufgeschoben, Freigegeben, Notizen, Priorität). Die meisten Felder sind selbsterklärend.
Besonders interessant könnte die Möglichkeit sein, zu erkennen, ob die Aufgabe bereits aufgeschoben wurde.
Unter „Freigegeben“ kann man die freigegebenen Benutzer sehen. Somit lässt sich die Aufgabe zur Erledigung delegieren.

Eine weiter gute Lösung ist die Erinnerungsfunktion. Hat man ein Datum in Feld Fälligkeit angegeben besteht die Möglichkeit über folgende Dienste eine Erinnerung zu ermöglichen.

  • API
  • Gmail
  • Google Calendar
  • iGoogle
  • iPhone/iPod touch
  • MilkSync
  • – BlackBerry
  • – Windows Mobile
  • Handy
  • Offline Zugriff
  • Twitter

Leider kann man die verschiedenen Dienste nicht gleichzeitig nutzen. Es funktioniert immer nur ein Dienst.

Durch die Google Maps Einbindung lassen sich Ort und Aufgabe verknüpfen.

Die für mich wichtigste Funktion ist die Importfunktion.
Über eine spezielle Mailadresse kann man sich Aufgaben zuschicken.
Die Betreffzeile wird dann zur Aufgabenzeile.
Die gesamte Mail wird in den Notizen angezeigt.
Eine geniale Lösung, die mir richtig Zeit und vor allem lästige Mühen in meinem bisherigen Arbeitsablauf erspart.

Insgesamt schätze ich mittlerweile „Remember the Milk“ als ein einfach zu bedienendes Programm mit erheblicher Vielfalt.

Einstellung der Nikon Coolpix 4500 am Dentalmikroskop

von Olaf Löffler

Übersetzung nach Eric Herbranson

nikon coolpix 4500 1

MODE (Modus) Knopf

Blenden Priorität – A

Blendeneinstellung

Blendeneinstellung

Die Blende wird manuell ausgewählt und die Verschlusszeit automatisch berechnet. Die

gewählte Blendenöffnung wird von der gewünschten Verschlusszeit determiniert, die möglichst

über 1/250 liegen sollte. Wählen sie den Modus durch drücken des Knopfes und drehen des

Kommando-Rads. Der Programm-Modus funktioniert auch, wenn höhere Verschlusszeiten

eingestellt werden.

Funktions-Knopf Belichtungskorrektur – abhängig vom Bild

Die Funktion ist einstellbar, in der default Einstellung wird die Belichtungskorrektur kontrolliert. Dies

ist die grundlegende Kontrolle der Belichtung . In den meisten klinischen Situationen reicht eine

Einstellung für den kompletten Vorgang. Die richtige Einstellung wird durch Erfahrung gewählt. Bei

der Kontrolle des Histogramms kann man sich ein Bild über die Qualität der Belichtung machen.

Es soll gesagt werden, dass die Farbe vom Kofferdamm einen großen Einfluß auf die

grundlegende Belichtung hat. Ein heller Kofferdamm braucht vielleicht eine Belichtungskorrektur

von +0.7 oder +1.0, während ein dunklerer Kofferdamm mit 0.0 auskommen kann. Bei der OP

benötigt man vielleicht eine andere Einstellung. Die Belichtungskorrektur wird eingestellt, indemnikon coolpix 4500 4

man den Funktionsknopf (function) drückt und das Kommandorad dreht.

Rückseitige Kamera-Kontrollen

Knöpfe

Zoom – Die richtige Zoomeinstellung ist kurz vor der maximalen telephoto-

Einstellung. Beginnend beim Weitwinkel zoomen sie in Richtung Tele gerade

bis die Vignettierung verschwindet. Dies wird nicht bei maximaler

Teleeinstellung sein, kann jedoch benutzt werden, um, wenn gewollt, die

nikon coolpix 4500Sicht der Kamera gegenüber der binokularen Sicht zu verdichten

FLASH OFF – Blitz AUS

Die Lichtquelle für den Sucher ist die Lichtquelle für die Kamera. Sie wollen nicht, dass der

Kamerablitz das Bild beeinflußt. BBS (best-picture), unendlich Fokus und alle folgenden Modi

stellen den Blitz ebenfalls aus.

AUTO FOKUS – LANDSCHAFT

Die Landschaftseinstellung belässt den Fokus bei unendlich und schaltet den Blitz aus, beides

notwendige Dinge für Sucher-Fotografie. Das Design der Fotohalterung geht davon aus, dass die

Kamera auf unendlich fokussiert ist, deswegen muss der Autofokus ausgeschaltet werden. Ein

vorsichtiger Parfocus des Suchers und der Kamera legt die Schärfenebene bei beiden auf dieselbe

Ebene. Dann kann entweder der Sucher oder ein Monitor zur Fokusbestimmung benutzt werden,

während man Bilder macht. Ich denke, dass der Sucher akkurater ist, jedoch den Nachteil besitzt,

dass man nicht die Bildeinstellung sieht. Der Fokus kann adäquat mit einem großen exteren

Monitor bewertet werden. Siehe Apendix Parfocus

ISO 400 zu Beginn

Je höher der ISO Wert ist, desto höher ist die Verschlussgeschwindigkeit. Da Vibration ein großes

Problem darstellt in der Mikroskopfotografie, ist eine hohe Verschlusszeit erwünscht. Wenn jedoch

die Sensibilität erhöht wird, erhöht sich auch das Rauschen auf dem Bild. Ein ISO von 800 hat

signifikant mehr Rauschen als 400, was wiederum mehr Rauschen hat als 200, was beinahe

dasselbe ist wie 100. Die Einstellung ist eine Balance zwischen größtmöglicher

Verschlussgeschwindigkeit um die Vibrationen zu kontrollieren und einem möglichst nierigen ISOWert

um Rausche zu vermeiden.

Fotografie Menü

Weißabgleich – Weißabgleichs-Preset

Weißabgleich ist wie die Kamera verschiedene Lichtquellen interpretiert, so dass die Farben im

Bild realistisch aussehen. Es gibt eine Anzahl an Optionen: AUTO, Weißabgleichs-Preset, Fine,

Glühlampe, Fluoreszent, Wolkig und Speedlight. In der Automatikeinstellung misst die Kamera das

Licht und macht eine Lichtbalance-Kalkulation für jede Belichtung. Weiß-Preset gibt die

akkuratesten Farben. Das Referenzobjekt sollte ein sehr weißes, mattes Papier sein, wie es für

Hochqualitäts-Tintenstrahldrucke verwendet wird, oder besser noch, eine Kodak Graukarte (aus

dem Kameraladen). Siehe Artikel Weißabgleich für mehr Information. Siehe auch Kameraanleitung

über die Benutzung dieses Features.

Belichtungsmessungsmatrix

Es gibt vier Messmethoden in der Kamera: Matrix, Spot, zentral-ausgewogener Durchschnitt und

zentral. Matrix misst 256 Bereiche im Bild und ist wahrscheinlich die beste Methode für die

allgemeiner Benutzung. Wenn man unsicher ist, ob diese Methode akkurat genug arbeitet, sollten

ein zweites oder gar drittes Bild mit unterschiedlicher Belichtungskorrektur durchgeführt werden.

Dies ist schneller und weniger penetrant als die Belichtungsmessung zu verstellen.

CONTINOUS SINGLE

Für die meisten Situationen ist “single” die geeignete Einstellung. Kurze, niedrig-auflösende Filme

sind möglich und können sich als nützlich in Präsentationen erweisen.

BBS (best-shot) AN

Dies ist eine interessante Einstellung um Kamerabewegung zu kompensieren. So lange wie der

Shutter-Release Knopf gedrückt ist, nimmt die Kamera eine Serie von max. 6 bis 10 Fotos auf.

Danach vergleicht sie die Bilder und speichert nur das Beste. Diese Einstellung scheint einen

signifikanten Unterschied zu machen, da Bewegung eines der Hauptprobleme in der

Mikroskopfotografie ist. Es dauert ungefähr 5 Sekunden für den Kameraspeicher und den Buffer

wieder aufzuladen und ein paar weitere für die Auswahl des besten Bildes. Wenn man sich einmal

daran gewöhnt hat, ist das kein Problem mehr. Die Einstellung schaltet den Biltz aus und schließt

die Verwendung von Multishot aus.

Bildanpassung AUTO

Diese Funktion erlaubt einem die Kontrolle über die internen Prozessalgorithmen der Kamera und

kompensiert den Gesamtkontrast und/oder die Helligkeit des Bildes am Mittelpunkt (gamma) des

Bildes. Es macht jedoch keine grundlegenden Belichtungsfehler wett, diese müssen mit dem

Belichtungskorrekturknopf ausgeglichen werden. Es wird nicht empfohlen, Bildanpassung zu

verwenden, es sei denn, es lässt sich ein definitiver Trend in den Hisogrammen erkennen die

schon korrekt belichtet wurden. Siehe Artikel “Histogramme”

Sättigungskontrolle Normal oder +1

Kontrolliert die Sättigung des Bildes. Normale Einstellung lässt die Farben relativ akkurat, was von

vielen als zu “flach” eingestuft wird, da sie so sehr daran gewöhnt sind, Dias mit sehr hoher

Sättigung zu sehen. Wenn man die Sättigung anheben möchte, sollte man +1 versuchen, damit

das Bilde mehr wie ein Dia aussieht. Welche Einstellung man benutzt, liegt einzig an der

persönlichen Präferenz. Eine der Einstellungen ist Schwarz/Weiß, normalerweise würde man dies

Einstellung nicht benutzen, da jedes Bild einfach in Photoshop o.Ä. In ein Graustufenbild

umgewandelt werden kann. Die Ausnahme könnte sein, wenn man sehr viele Bilder von

Röntgenaufnahmen vor einer Lichtbox macht. Mit Hilfe einer Benutzereinstellung auf

Schwarz/Weiß elminiert man die Notwendigkeit einen Weißabgleich zu machen und ein

Graustufenbild der Röntgenaufnahme ist garantiert.

Bild Qualität – fein

Diese Einstellung nimmt eine JPEG Kompression mit etwa 4:1 vor und ist eine gute Balance

zwischen Bildgröße und -qualität. Es ist nahezu nicht von einem unkomprimierten Bild zu

unterscheiden. Welche Einstellung gewählt wird, hängt zum größten Teil von der später

beabsichtigten Präsentationsform ab.

Bild Größe 2272 X 1704

Bilder sollte mit der größten Pixeldichte aufgenommen werden, da die Endnutzung des Bildes noch

unklar ist.

Bildschärfe normal

Diese Einstellung benutzt einen Schärfealgorithmus. Beginnen Sie mit der normalen Einstellung

und schauen Sie, wie es Ihnen gefällt. Es soll gesagt sein, dass ein hoher Grad an Schärfung dem

Bild einen “Videolook” gibt. Die Werte von Bildkontrolle, Sättigung und Bildschärfe können später

auch noch alle in Photoshop gesteuert werden.

Digital Zoom AUS(unter Zoom Optionen)

Der Digitalzoom erweitert den Telebereich indem weniger Pixel im Bild verwendet werden um ihm

das Aussehen einer höheren Zoomstufe zu geben. Das Problem ist, dass das Bild schlechter wird,

da es aus weniger Pixeln besteht. Dieses Level an Tele ist bei der Mikroskopfotografie nicht

notwendig.

Start Position – Letzte Position

Diese Einstellung bringt die Linse wieder in die letzte Position, die sie hatte, bevor die Kamera

ausgeschaltet wurde. Dadurch vermeidet man, dass die Zoomposition wieder neu eingestellt

werden muss, wenn man die Kamera anmacht.

Linse Normal

Belichtungsautomatik AUS für Belichtung und Weibabgleich

Die Verwendung von Belichtungsautomatik schließt die Funktion BBS (best-shot) ausund ist nicht

nötig wenn die richtige Belichtungskorrektur gewählt ist.

Rauschunterdrückung AUS

Diese Einstellung wurde kreirt, um das Rauschen bei sehr langer Belichtung zu vermindern und ist

somit für unsere Zwecke nicht sinnvoll.

Auto Aus hängt von der Stromquelle ab

Diese Einstellung schaltet die Kamera nach bestimmter, selbstgewählter Zeit aus. Mit der Kamera

im Schlummermodus ist der Stromverbrauch minimal und die Batterien werden geschont. Es dauer

einige Sekunden, wenn sie die Kamera wieder anschaltet, wenn man den Auslöser drückt, so dass

es eine Verzögerung gibt bevor das Bild gemacht werden kann. Eine Einstellung von 5min scheint

die meisten Reboots zu verhindern. Wenn die Kamera durch AC-Adapter betrieben wird, kann der

Schlummermodus auch auf 30min gesetzt werden, so dass die Kamera während der gesamten

Prozedur an ist und somit der Zeitverlust durch Bootvorgänge vermieden wird. Die interne Batterie

hält etwa 2 – 2.5h, eine geladene Batterie extra scheint also sinnvoll.

Ton AN

Mit dem Sound-An Modus piept die Kamera wenn eine Belichtung gemacht wird. Dies ist ein guter

Indikator, da die Kamera sonst leise ist. Im BBS-Modus piept die Kamera nur bei der ersten Belichtung.

Spieglein, Spieglein an der Wand (2)

von Olaf Löffler

Im Blogbeitrag Spieglein, Spieglein an der Wand (1) habe ich die Röder – Spiegel im Überblick vorgestellt. Heute möchte ich heute ein weiteres Produkt aus dem Hause Röder berichten, den doppelseitigen Mundspiegel.

Der Einsatz ist insbesondere bei der Nutzung des Spiegels als Wangenhalter oder im Unterkiefer auch als Zungenhalter von Vorteil.
Der Spiegel wird nicht mit Wegdrücken der Wange über den Spiegelrücken, sondern durch den gewohnten Zug der Wange mit der Spiegelvorderseite eingesetzt.

Hervorzuheben ist die hygienisch einwandfreie Spiegelglaseinfassung.
Durch die zwei Gläser ist der Spiegel deutlich kopflastiger als der gewohnte einseitige Mundspiegel.

Die Länge des Spiegels wird noch optimiert, so daß dieser ebenso in ein Normtray passt.

Qualitätsprobleme ?

von Olaf Löffler

Nachdem  bereits  im Blog in “Ein Quantum Trost” über Qualitätsprobleme bei LED – Polymerisationslampen berichtet wurde, soll nicht unerwähnt bleiben, daß auch Produkte anderer Hersteller  unerwartete Qualitätsmängel zeigen.

Kerr – ein großer Name in der Zahnmedizin.
Ein Unternehmen, mit dem man vorbehaltslos höchste Qualität verbindet.
Die Polymerisationslampe “Demi” eines der forschrittlichsten Produkte im  Bereich Polymerisationslampen, wenn man der Herstellerbeschreibung glauben darf, ist seit dem Besuch einer Dentalmesse in unserer Praxis im Einsatz.

Das Gerät zeigt sich sehr handlich und flexibel.
Der Akku erscheint unverwüstlich und es gab keine Probleme in der Funktion.
Nach wenigen Monaten beobachteten wir im Gehäuse des Gerätes kleine Risse.
Diese wurden zusehends größer. Deshalb reklamierten wir die Lampe und baten unser Dentaldepot um Austausch.
Dies wurde anstandslos gemacht.

Nachdem wir die zweite Lampe einige Zeit eingesetzt hatten,  trat dieses Problem wieder auf.
Betroffen waren die gleichen Bereiche des Griffs und Bedienfeldes.
Offensichtlich ist die Qualität des Gehäuses nicht adäquat zur ausgelobten Produktbeschreibung. Es kann sich kaum um ein weiteres Montagsgerät handeln, da ein diesbezüglicher Zufall doch zu groß wäre.

Der Einsatz einer Polymerisationslampe erfolgt in unserer Praxis seit Jahrzehnten.
Keine der Lampen war jemals zu Boden gefallen oder wurde unsachgemäß eingesetzt und erlitt dadurch Schaden.
So hielt es sich auch mit den beiden Kerr – Lampen.

Ein Kollege schwört heute noch auf seine viele Jahre alte Kerr Demetron 401.
Ja, früher war alles noch viel besser.

Vergiss die Milch nicht…(3)

von Olaf Löffler

Anmeldung

Anmeldung

Nach der Anmeldung, in welcher die Emailadresse, der Benutzername und ein Passwort eingegeben werden müssen und der anschließenden Aktivierung kann man sofort loslegen.
RTM ( Remember the Milk ) ist vorkonfiguriert und kann nun in diesem Zustand genutzt werden.

Zuerst gelangt man in die Übersicht ( Überblick ). In dieser werden die fälligen ( heute, morgen ) und überfälligen Aufgaben angezeigt. Am Anfang sind diese Felder ohne Hinweise, da noch keine Aufgaben angelegt sind.
Im Fenster oben rechts ist das Menü zu sehen in welchem man zu den verschieden Seiten kommt.
| Offline | Überblick | Aufgaben | Orte | Kontakte | Einstellungen | Hilfe | Abmelden

Offline: Ermöglicht das Arbeiten ohne Internetverbindung. Die Aktualisierung erfolgt bei der nächst möglichen Verbindung.
Aufgaben: Enthält die Listen mit den entsprechenden Aufgaben
Orte: Verknüpfung mir Google maps
Kontakte: Hier kann man angemeldete RTM-Mitglieder  eintragen, welchen man beispielsweise Zugriff auf bestimmt Aufgaben gewähren will.
Einstellungen: Möglichkeiten RTM zu konfigurieren
Hilfe: FAQ Texte zu RTM in Englisch
Abmelden: dient zum abmelden und evtl. Wechsel des Benutzernamens

Im nächsten Beitrag wird die Aufgabenvergabe etwas näher beleuchtet.

Vergiss die Milch nicht…(2)

Vergiss die Milch nicht...

Vergiss die Milch nicht...

von Olaf Löffler

Aller Anfang ist schwer.

GTD ( Getting Things Done ) basiert auf dem Prinzip, dass eine Person ihre anstehenden Tätigkeiten in einem Verwaltungssystem notiert und somit den Kopf frei hat für Wichtigeres. Die Person soll sich somit auf die Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren können, ohne befürchten zu müssen, etwas zu vergessen.

Diese Sätze aus Wikipedia haben mich zu Remember the Milk ( RTM ) geführt. Nun habe ich RTM getestet.
Dem ersten vielversprechenden Eindruck folgte schnell ein wenig  Ernüchterung.
Das Programm ist einfach aufgebaut, hat jedoch eine sehr hohe Funktionalität. RTM braucht daher Zeit, um sich mit all seinen Möglichkeiten vertraut zu machen und sein Potential ausschöpfen zu können. Dann jedoch ist die Vielfalt überwältigend.

Nun zum Programm selber:

Ich empfehle das Upgrade auf die „Pro“ –  Version für 25€/ Jahr, wenn man mit dem iPhone/iPod Touch, Windows mobile oder Blackberry auf RTM zu greifen will.

Remember the Milk zeigt sich als offenes System und ist nicht an Mac oder Windows gebunden.
Man kann andere Personen einbinden, bzw. Aufgaben veröffentlichen und damit delegieren. Das Programm bietet die Möglichkeit OFFLINE zu arbeiten und synchronisiert sich bei der nächsten ONLINE-Verbindung.

Beeindruckend ist die ungeheure Auswahl an möglichen Schnittstellen. Ich habe nur einige nutzen können, da nicht alles in meinem Computeralltag eingesetzt wird, bzw. mir bekannt war.

Ich bereue es nicht, RTM Pro gekauft zu haben. Es ist (für mich) sein Geld wert.

Die genauere Betrachtung der Funktionen wird in einigen Fortsetzungen dieses Artikels erfolgen.

Kanülen (1)

von Olaf Löffler

Durch den Einsatz vergrößernder Systeme in der zahnmedizinischen Behandlung werden in der Regel neue, feinere Instrumente und Applikationshilfen benötigt. Diese sollen das Sichtfeld nicht einschränken und dabei ein punktgenaues Applizieren ermöglichen.

Im Rahmen der Adhäsivtechnik wird in meiner Praxis oft mit Flowmaterialien in der initialen Defektdeckung gearbeitet. Diese lassen sich durch Injektionstechniken mittels Kanülen extrem genau plazieren. Die Hersteller der Produkte haben jedoch seltenst die entsprechenden Kanülen parat.

Die Suche nach entsprechenden Applikationshilfen gestaltet sich sehr zeitraubend und zieht sich mitunter über viele Monate hin.

Für die Verarbeitung von Tetric Flow wird in unserer Praxis eine Kanüle mit dem Durchmesser 0,4 mm verwandt. Diese sollte eine Länge von mindestens 2 cm haben und biegbar sein. Die entsprechende Kanüle habe ich im Sortiment der Firma Voco gefunden. Damit lassen sich Problemlos alle Bereiche einer Kavität erreichen und das Material kann mit relativ wenig Druck eingebracht werden.

Mikropinzette – Laschal

von Olaf Löffler

Neben dem Feilenhalter gibt es noch weitere interessante und hilfreiche Mikrowerkzeuge von Laschal.

In meiner Praxis hat sich die Pinzette für Stifte, Points und pädodontische Kronen mit Verschluss, 45 Grad innerhalb der endodontischen Behandlung bewährt. Dieses fast unzerstörbare Werkzeug hilft in vielen Situationen.
Durch den Federstahl ist die Greiffestigkeit in vielen Breiten gegeben und das Instrument zeigt keine Ermüdung. 

Die Bilder sprechen für sich.

Überlänge (2)

von Olaf Löffler

Nachdem Verlängerung der Papierspitzen und Guttaperchastifte mittels Hedströmfeilen beschrieben wurde ( Überlänge ) möchte ich nun eine Möglichkeit der Verlängerung der thermischen Obturationsinstrumente beschreiben.

Die Hitzeplugger des System B sind lediglich für „Standardlängen“ geeignet. Ein Modifizieren dieser Ansätze ähnlich der Microopenerverlängerung führt durch zu starkes Biegen dieser Ansätze zum Funktionsverlust.

Anders verhält es sich konstruktionsbedingt bei den Ansätzen des Touch´n Heat Gerätes. Diese funktionieren in den System B Geräten und lassen sich problemlos anpassen. Lediglich ein Rotationsschutz (Aussen -Fünfkant am Hitzeträger, Innen – Fünfkant am Handstück )ist mit den Touch ´n Heat Ansätzen (da ohne Fünfkant) nicht gegeben. Da der Ansatz wie im Bild 1 gerade aufgebogen wird, ist der Rotationsschutz nicht notwendig. Mittels dieses Ansatzes sind nun Hitzeplugger bis 38mm Länge nutzbar.

Die Dovgan Plugger mit Längen von 35 mm sind zur Guttaperchakondensation geeignet. Mit dieser Kombination sind thermische Obturationen in nicht zu stark abgewinkelten langen Wurzelkanälen möglich.

Bild 3 zeigt die Wurzelfüllung eines oberen Eckzahnes mit 31mm Länge.

Sensorhalter (4)

von Olaf Löffler

Dieser Halter der Firma Beycodent ist ein Halter, welcher in der Halbwinkeltechnik eine einfache Einstellung zulässt.

Insbesondere unter Einsatz des nowendigen Kofferdams in der endodontischen Behandlung sind damit sicher zu positionierende Aufnahmen zu machen.

Im Molarenbereich des Unterkeifers und Oberkiefers können durch den Mundwinkel Einschränkungen entstehen. Eine leicht modifizierte Halterung könnte dieses Problem lösen.

Besonders hervorzuheben ist die Variantenvielfalt des Halters. Für nahezu alle Röntgenröhren, Sensoren und Röntgenfilme sind entsprechende Adapter erhältlich. Im Bild sehen Sie den Halter für das Kleinröntgengerät Kodak 2200 und den Sensor Kodak 6100.

Für mich ist dieser Halter ein „must have“.

Sensorhalter (3)

von Olaf Löffler

Im Oberkiefer kann es besonders schwierig werden, verwertbare Röntgenaufnahmen im Bereich der zweiten und dritten Molaren anzufertigen.

Die Positionierung des Sensors ist erheblich erschwert, wenn der Patient einen flachen Gaumen hat und / oder  eine eingeschränkte Mundöffnung erschwerend hinzukommen.
In diesen Fällen hat sich in meiner Praxis der Halter „Typ Zahnbürste“ von Kodak bewährt. Dieser über den Dentalfachhandel bestellbare Sensorhalter kann bequem außerhalb des Mundes wie ein Schraubendreher gehalten werden.
Durch den dicken Griff ist dieser Halter gerade auch für Patienten mit Greifproblemen besonders geeignet.
Diesen Halter gibt es in zwei verschiedenen Farben Rot und Grün.
Der Kodaksensor 6100 lässt sich in zwei Richtungen einsetzen.
Deshalb ist es möglich bei diesem Halter auf die seitengerechte Positionierung zu verzichten.

Typ Zahnbürste

Typ Zahnbürste

Sensorhalter (2)

 

von Olaf Löffler

In der endodontischen Behandlung sind neben elektronischer Längenmessung ebenso Mess- bzw. Masterpointaufnahmen notwendig.

Die Behandlung unter Kofferdam bietet eine komfortable Möglichkeit, den Patienten vor dem versehentlichen Verschlucken oder Aspirieren desinfizierenden Spüllösungen, Instrumente oder Füllungsreste zu schützen.
Zugleich wird das Arbeitsfeld vor Blut und Speichel geschützt. Patienten mit starkem Würgereiz empfinden die Behandlung unter Kofferdam oftmals als weniger reizauslösend.

Das Anfertigen von Röntgenbildern mit Wurzelkanalinstrumenten, welche punktgenau im Wurzelkanal platziert sind, ist jedoch deutlich erschwert.
Insbesondere die Positionierung des Bildes oder Sensors im Patientenmund stellt sich manchmal als schwierig dar.
Eine auch nur annähernd rechtwinklige Aufnahme unter diesen Bedingungen zu erstellen, erscheint in solchen Fällen ohne spezielle Hilfsmittel aussichtslos.

Für das Kodaksystem bieten sich Halter an, welche ursprünglich für das Trophysystem gefertigt wurden und über den Dentalfachhandel bestellt werden können.

Diese Halter zeichnen sich durch eine Sensoraufnahme an einem Ende auf. An der gegenüberliegenden Seite ist ein Rechtwinkliges Metalstück angebracht, welches eine paralelle Ausrichtung an der Röntgenröhre ermöglicht. Der Halter kann vom Patienten bequem außerhalb des Mundes gehalten werden.
Ebenso können Aufnahmen in der Halbwinkeltechnik angefertigt werden. 

Die Farbkennzeichnung zeigt dem Benutzer die Einsatzvarianten.

  • Rot – OK rechts / UK links
  • Grün – OK links / UK rechts 

Sensorhalter (1)

von Olaf Löffler

Die Anschaffung eines digitalen Kleinröntgengerätes in unserer Praxis wurde langfristig geplant. 

Hauptgründe für mich waren:

  • die sofort mögliche Korrektur der Einstellung bei Überlagerungen oder Fehlprojektionen,
  • die fast zeitgleiche Bilddarstellung und damit einhergehende Zeitersparniss,
  • die Vermeidung von Röntgenchemie,
  • und die Verringerung der Strahlendosis für den Patienten.

Getrübt wurden diese Dinge etwas durch die dem Röntgengerät beiliegenden Sensorhalter. Diese waren zur Positionierung des Sensors im Unterkiefer in Rechtwinkeltechnik ( Bild1) und den Bissflügelhaltern (Bild2) gut geeignet. Jedoch sind diese Plastikteile mit größter Vorsicht zu behandeln um den Bruch der fragilen „Einstellnippel“ zu vermeiden.
In Behandlungssituationen unter Kofferdam waren diese Halter oftmals vollkommen unbrauchbar. 

Nach langem Suchen und Kollegenbefragung, sowie dem Durchstöbern der Zubehörkataloge der verschiedensten Hersteller habe ich nun gut zu positionierende Sensorhalter für die verschiedensten Behandlungssituationen gefunden. Diese werde ich in den nächsten Tagen vorstellen.

Es handelt sich um Halter für den Sensor Kodak 6100.

Niti – Führung

von Olaf Löffler

 

Plateauartige Stufe umgangen durch einen vorgebogenen Microopener.

Plateauartige Stufe umgangen durch einen vorgebogenen Microopener.

In einer meiner letzten Revisionen musste ich eine plateauförmigen Stufe in einem oberen ersten Molar im mesiobukkalen Kanal (mb1)  überwinden.
Mittels vorgebogener Stahlfeilen gelingt dies in der Regel relativ schnell.
Schwieriger ist es, den angelegten Gleitpfad mit rotierenden Nickeltitanfeilen weiter aufzubereiten.
In dem vorliegenden Fall gelang dies nicht.

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Spieglein, Spieglein an der Wand (1)

von Olaf Löffler

Die Visualisierung und das Erkennen der Strukturen im Wurzelkanalsystem eines Zahnes ist einer der Erfolgsgaranten in der modernen dentalmikroskopgestützten Endodontie. Neben einer besonders hellen Lichtquelle sind die Qualität der optischen Systeme des Mikroskops und die Reflektionseigenschaften der benutzten Spiegel bedeutungsvoll.

In meiner Praxis wird fast ausschließlich indirekt in der endodontischen Behandlung gearbeitet.  Im Mikroskop ist das Spiegelbild  des Behandlungsobjektes zu sehen. Damit wirkt auch der Mundspiegel entscheidend bei der Abbildentstehung mit. Weiterlesen

Vergiss die Milch nicht…

von Olaf Löffler

Oftmals habe ich bei einem Projekt irgend etwas aus den Augen verloren.

Meistens war es nur ein Detail.
Wenn ich Pech hatte jedoch ein entscheidendes Detail. 

Bei meinen Versuchen,  diese Problematik in den Griff zu bekommen, habe ich verschiedenste Dinge ausprobiert. Karteikarten, Notizbücher, Diktiergerät und auch einer dieser neuen Palms haben keine Änderung bringen können. Die Ursache war meist, daß im entscheidenden Moment keines dieser Dinge zur Verfügung stand. Oder unterschiedliche Informationen an verschiedenen Orten vermerkt waren, so dass man nie sicher sein konnte, auf alle aktuellen Daten, an einem Ort versammelt, zugreifen zu können.

Letztens bin ich nun auf „Remember the Milk“ gestoßen.
Dies ist eines der Programme, welche nach dem Grundsatz von David Allen arbeiten. Diese Selbstmanagement-Methode soll effizientes Arbeiten ermöglichen, ohne den Kopf voll mit anderen Dingen zu haben.

Es gibt eine ganze Reihe höchst unterschiedlicher  Programme auf dem Markt. Diese sind zumeist nicht intuitiv bedienbar und erfordern teilweise eine lange Einarbeitung.

Eine Ausnahme ist RTM – „Remember the Milk“.
Eine internetbasierte Seite ist von jedem Rechner unter Verwendung der eigenen Zugriffsdaten erreichbar. Zusätzlich gibt es ein App für das iPhone oder den Ipod Touch. Damit kann ich meine Aufgaben überall hin mitnehmen. Diese sind unter Verwendung von Tags und Listen sortierbar und lassen sich terminieren und in iCal einpflegen.

Im Moment teste ich das Programm.
In einigen Wochen werde ich von meinen ersten Erfahrungen berichten.

 

rtm

Bohrköpfe

von Olaf Löffler

 

bild-11

Seit dem konsequenten Einsatz des Dentalmikroskopes in der endodontischen Behandlung in meiner Praxis ist der 100prozentig optisch kontrollierbare Substanzabtrag zur Kanaleingangsdarstellung der wichtigste Bestandteil meiner  initialen Kanalerschließung geworden.

Im Zuge dessen habe ich die frustrierende Erfahrung gemacht, daß eine ultraschallgestützte Präparation in diesem Bereich teilweise wenig effizient ist. Daher nutze ich heute im Rahmen des Gestaltung der primären und sekundären Zugangskavität stattdessen häufig spezielle Rosenbohrer, die eine Reihe von Vorteilen gegenüber oszillierenden Abtragstechniken aufweisen. Nicht nur ist diese Vorgehensweise äußerst produktiv. Ein Einpressen von Spänen in vorhandene Hohlräume des Kanalsystems geben dem erfahrenen Behandler wichtige Hinweise auf mögliche verborgene zusätzliche  Wurzelkanalstrukturen.

Wichtig für den Einsatz ist die Verwendung von Bohrern mit einer große Schaftlänge von zumeist 31 -34 mm, um an dem Instrument gezielt vorbeischauen zu können. In solchen Fällen ist der Winkelstückkopf nicht mehr im Blickfeld und man kann gezielt am Instrumentenschaft vorbeiblicken und hat so jederzeit das Bohrfeld vollständig im Auge. Eine grazile, aber dennoch stabile und biegefeste Schaftgestaltung liefert noch mehr visuelle Freiräume.

Es gibt gegenwärtig nicht viele Anbieter solcher Instrumente. Ich nutze vorrangig die Bohrer der Firma Drux. Die bis zu 8mm kleinen Fräsköpfe zeigen sich äußerst standfest und sind daher empfehlenswert.
Die erhältlichen Größen sind 05,06,08,10,12.