von Donald Becker
Die 26 jährige Patientin, überwiesen im Hinblick auf eine mögliche Erhaltungsfähigkeit des Zahnes 36 durch endodontische Maßnahmen suchte unerwartet schon vor dem vereinbarten Beratungsgespräch als dringender Schmerzfall unsere Praxis auf.
Zahn 36 stellte sich dar als Zustand nach WF ca. 6 Monate zuvor durch den Hauszahnarzt. Ein frakturiertes Instrument befand sich in der mesialen Wurzel, die
Überweisung durch Hauszahnarzt erfolgte zur Beurteilung der Möglichkeit des Zahnerhaltes durch WF – Revision 36.
Der klinische Befund ergab starke Schmerzen und eine leichte vestibuläre Schwellung im Sinne eines PA – Abszesses an Zahn 36, der Perkussionstest zeigte Zahn 35 minimal klopfempfindlich, Zahn 36 leicht leicht klopfempfindlich. Eine Sensibilitätsprüfung mittels Kältespray ergab negative Reaktionen an Zahn 35 und 36.

Im PA- Befund wies der Zahn 36 folgende Werte auf:
distovestibulär 2 mm
vestibulär 3 mm
mesiovestibulär 2 mmmesiolingual 2 mm
lingual 2 mm
distolingual 3 mm
Lockerungsgrad 0
Nun die Frage an die Leser, zu beantworten in den Kommentaren oder in den Umfragen:
Welche Therapieempfehlung sollte der Patientin gegeben werden ?
Wie sieht die Schmerzbehandlung aus ?
Wie ist die Prognose der jeweiligen angestrebten Lösungen ?