ENDO21 – Der Podcast: Folge 1 – Eine Einführung

Die erste Folge unseres Endodontie- Podcasts „ENDO21 – Wurzelkanalbehandlung weitergedacht „geht heute abend pünktlich auf Sendung. Und von nun an dann immer Sonntags um 21:12 Uhr. Woche für Woche.

Abrufbar bei Spotify und auch bei Apple Podcasts

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Tomas Lang und ich reden darüber, warum man Podcasts machen sollte, warum ENDO21 so und nicht anders heisst und das einer von uns Podcasts liebt und der andere dem Medium reserviert gegenübersteht, sich aber trotzdem überreden liess. Es geht um Haftcreme als Hilfsmittel für die Kofferdam- Applikation, wir reden darüber, was falsch läuft an deutschen Universitäten und warum dies in anderen Ländern besser funktioniert.

Ganz wichtig.
Der Podcast lebt von den Rückmeldungen, Fragen und Kommentaren.
Also bitte zur jeweiligen Folge die Kommentar- Funktion hier nutzen.

Ziel ist es, auf die Fragen, Kommentare und Anregungen in einer speziellen Feedback – Folge einzugehen, exklusiv für unsere WURZELSPITZE -Patrons auf unserer WURZELSPITZE Patreon Seite.

Wieder ein Zahn für die Zange, oder ? (III)

Alle guten (oder schlechten ) Dinge sind drei.
Noch ein Resorptionsgeschehen an einem Zahn 21. 16 jähriger Patient. Traumageschehen. Zähne waren zu lange ausserhalb des Mundes nach Unfall.
Zeitgewinnen durch palliative Behandlung ?
Oder besser Finger weglassen ?

p.s.: Der Zahn 11 bleibt aussen vor. Es geht nur um Zahn 21…

Wieder ein Zahn für die Zange, oder ? (II)

Es geht natürlich immer noch ein bisserl mehr.
Wer in selbstvertrauendem Optimismus oder gegebenenfalls auch selbstvertrauender Selbstüberschätzung solche Fälle wie den zuletzt gezeigten Resorptionsfall als „machen wir schon“ abtut und dem eine Erfolgsgarantie einfordernden Patienten eine zwar nicht 100%ige, aber doch realistische langfristig vorhersagbare Prognose suggeriert, dem sei als nächste Stufe der Herausforderung dieser Fall hier in die Hand gegeben. Und ja, der Zahn des aus der Erinnerung heraus zum Zeitpunkt der Erstvorstellung 20 jährigen Patienten ist kariesfrei und Beschwerden hat der Patient keine.

Und wieder der Frage: Wer springt? Wer verweigert das Hindernis ?

Wieder mal ein Zahn für die Zange, oder ? (I)

Die im Röntgenbild als mottenfraßähnliche Aufhellung an Zahn 21 imponierende Zahnhartsubstanzveränderung im ansonsten weitestgehend füllungsfreien Gebiss legt den Vedacht nahe, dass es sich eben nicht um eine massive Karies an diesem prominenten Oberkiefer-Frontzahn sondern vielmehr um eine externe Resorption handelt. Der Patient ist zum Zeitpunkt der Erstvorstellung 51 Jahre alt, möchte den Zahn behalten, scheut aber ein wenig die zahnärztliche Behandlung an sich und auch die lange Anfahrt von ca 80 km und möchte natürlich prognostische Sicherheit, die Behandlung betreffend.

Was also raten ?

Einundzwanzig Zwölf Einundzwanzig Zwölf

2112 <=> 2112

Ok, Countdown läuft.

Am 21. Dezember um 21 Uhr 12 ist es soweit.

Die erste, nullte Folge unseres Endodontie-Podcasts ENDO21 geht auf Sendung.
Ist das, was man einen Trailer, eine sneak preview nennt.


Mehr als 21 Folgen haben wir, das sind Tomas Lang und ich, Ha-Wi Herrmann bereits vorproduziert. Für Tomas ist es business as usual, hat er doch schon weit über 100 Folgen seines Podcats-Formates INTRADENTAL abgeliefert.

Für mich ein absolutes Novum.
„Neuland“, um mit der ehemaligen Bundeskanzlerin zu sprechen.

Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht, kann es so gar nicht einschätzen, zumal ich bisher mit dem Medium stark fremdelte und bin jetzt einfach nur froh, dass es losgeht.

Wo kann man den Podcast beziehen ?
Zunächst bei Spotify, bei Apple dann – irgendwelchen Regularien geschuldet – ein paar Tage später.

Die Folgen kommen im Übrigen immer wöchentlich. Das erste Halbjahr 2026 ist also schon mal der Inhalt gesichert und falls das Feedback positiv ist, produzieren wir in gleichem Tempo weiter.

Also – los geht´s.

ENDO 21
Wurzelkanalbehandlung weitergedacht.
Mit Tomas Lang und Hans-Willi Herrmann

Obliteration OK Molaren (I)

Momentan häufen sich bei uns die klinischen Fällen bei denen es den Kollegen nicht möglich ist alle Kanalsysteme zu finden..

anbei unsere zwei jüngsten Beispiele der letzten Tage…

ich persönliche verwende gerne überlange Rosenbohrer (Munce) zur Darstellung.

Nach initialer Darstellung kommen dann reziprok arbeitende Instrumente zum Einsatz.

Zumeist R-Pilot und RECIPROC blue Instrumente.

Insgesamt versuche ich den Einsatz von Handsintrumenten möglichst gering zu halten…

Fall Eins. Zahn 26

Fall Zwei: Zahn 26

Vergebliche Kanalsuche mesio-bukkal (Zahnverfärbung durch Ledermix-Einlage)
Initiale Darstellung

Röntgenrätsel Auflösung

Diese Röntgenbilder erreichten uns.
Fragestellung:
26 mesial im Approximalraum zeigt sich eine „pulpadichte“ Struktur. Vor 2 Jahren war dies noch nicht zu sehen.

Was könnte das sein?

Hier handelt es sich um einen Milchzahnrest. Klinisch und röntgenlogisch zusammen war dies erkennbar.
Klinisch zeigte sich der Befund zuerst, da die Teilkrone dezementiert war. Der Patient gab an seit einiger Zeit im Approximalraum Beschwerden zu verspüren. Er hat mit dem Interdentlbürstchen besonders intensiv gereinigt, da er eine Entzündung des Zahnfleisches dort hatte.
In der Anamnese wurde die Einnahme monoklonaler Antikörper ermittelt. Deshalb wurde ein Röntgenbild angefertigt um differentialdiagnostisch eine Knochennekrose auszuschließen.

Circus Dentale – Ein Buch für den dentalen Weihnachts-Gabentisch

Christoph Mahlke, eifriger Wurzelkanalbehandler in eigener Praxis und langjähriger WURZELSPITZE-Leser hat sein erstes Buch geschrieben.
Und nicht zwingend, aber doch naheliegend, hat es die Zahnmedizin zum Thema. Vielleicht was für den Gabentisch und die hoffentlich besinnliche Zeit zwischen den Jahren, die endlich die Muße zum Schmökern daherbringt.
Aber lassen wir den Autor doch selbst zu Wort kommen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Wer von uns kennt ihn nicht? Den anstrengenden, aber manchmal auch urkomischen Alltag zwischen Wurzelspitze und OP-Mikroskop? Jeder von uns könnte sofort mehrere bemerkenswerte, seltsame oder lustige Geschichten erzählen, oder?

Im vergangenen Jahr habe ich darüber ein Buch geschrieben. Es heißt „Circus Dentale“ und erscheint im Chiemsee Verlag. Es ist das erste Buch, das sich vor allem unserem Berufsleben als Endosiasten widmet. Mit fachlichem Ernst, aber auch mit einem Augenzwinkern. Und ganz nebenbei streift es auch andere Fachrichtungen. Ein bisschen „Darm mit Charme“, ein bisschen „Geständnisse eines Küchenchefs“.

Ich lade euch herzlich ein, einen Blick hineinzuwerfen. Vielleicht entdeckt ihr euch selbst in der einen oder anderen Episode oder findet ein paar Momente zum Schmunzeln.

Liebe Grüße und eine nicht ganz so stressige Vorweihnachtszeit!

Christoph Mahlke

P.S.: Das Buch erscheint pünktlich vor dem Weihnachtsfest nächste Woche Dienstag und ist via Amazon bestellbar

Obliteration Zahn 33

Bei der nachfolgenden Patientin war anhand des OPGs u.a. aufgefallen, dass bei Zahn 33 eine apikale Parodontitis bei ausgeprägter Obliteration des Kanalsystems bestand.

Die Hauszahnärztin leitete daraufhin eine endodontische Therapie ein, die allerdings abgebrochen werden musste, da es nicht gelang das Kanalsystem zu lokalisieren

Röntgenaufnahme alio loco

Als sich die Patientin bei uns vorstellte, zeigte sich folgendes Bild.

Prä-OP
Kanalsuche viel zu weit bukkal

Wie zumeist war die Kanalsuche zu weit bukkal erfolgt…

Mit etwas Erfahrung und dem Wissen der DVT Informationen war das Auffinden kein wirkliches Problem.

Präparation bis ISO 35
Blick auf das Wurzelfüllmaterial – die weiteren Kanalabscnnitte wurden schrittweise mit Komposit gefüllt.
Post-OP

Trotz unnötigem Substanzverlust schätze ich die Prognose als gut ein…

Pr-OP vs. Post-OP

Röntgenrätsel

Diese Röntgenbilder erreichten uns.
Fragestellung:
26 mesial im Approximalraum zeigt sich eine „pulpadichte“ Struktur. Vor 2 Jahren war dies noch nicht zu sehen.

Was könnte das sein?

Der Bereich ist rot gekennzeichnet.

Geschichten aus dem Endozän – Der Ring ohne Worte

Ein Konzertabend in der Elbphilharmonie. Ein Dirigent von der Sorte „muss man einmal im Leben erlebt haben“. Ein Orchester, das klingt, als hätte jemand den Begriff Weltklasse neu definiert.
Und dann – an der Garderobe – ein Satz, der alles auf den Kopf stellt.

Wie kann ein Moment, der für den einen zu den größten überhaupt gehört, für den anderen „ganz grauenhaft“ sein?

Und – was hat das mit Endodontie zu tun?
Mehr, als man denkt.

Denn genauso wie ein musikalisches Meisterwerk kann auch die beste endodontische Arbeit von manchen Menschen komplett verkannt werden.

Warum das so ist, warum es uns trifft – und warum es trotzdem absolut kein Grund ist, sich entmutigen zu lassen – davon erzählt diese neue Episode der „Geschichten aus dem Endozän“.

Es geht um Leidenschaft.
Es geht um Erwartungen.
Es geht um Kritik – faire, aber vor allem um die ungerechtfertigte, die laute, die absurde.
Die Art von Kritik, die manchmal mehr über den Kritiker verrät als über die eigene Arbeit.

Die komplette Geschichte findet sich auf unserer WURZELSPITZE-Patreon-Seite.

Und es geht um die Frage:
Wie bleibt man seinen Weg treu, selbst wenn andere laut „GRAUENHAFT!!!“ rufen?

Perforierende Resorption Zahn 22 (I)

Im Februar diesen Jahres stellte sich der damals 58-jährige Patient erstmals bei uns vor. In der Oberkieferfrontzahnregion links hatte sich vor einiger Zeit erstmals ein Fistel gebildet.

Das daraufhin vom Hauszahnarzt erstelle Einzelzahnröntgenbild zeigt Folgendes:

Da der Patient maximal am Zahnerhalt interessiert war erfolgte bei uns eine weitere Röntgendiagnostik mittels DVT.

Hier ein Screenshot, der das Außmass der perforierenden internen Resorption zeigt…

Was nun?

Totgesagte leben länger… manchmal wenigstens

Was soll hier schon der Rede wert sein ?
Zwei Zähne, versehen mit Kunststoff-Füllungen, die aber eigentlich schon längst eine Kronenversorgung verdient gehabt hätten.

Das dazugehörige Röntgenbild zeichnet dann aber doch ein anderes Bild. Insbesondere der riesige Substanzverlust vestibulär an Zahn 33, von dem nicht klar ist, ob es sich dabei um eine profane profunde Karies oder um eine externe Resorption handelt, lässt auf die Frage nach einem möglichen Zahnerhalt eigentlich nur die Antwort zu: Sicher nicht. Hier scheint die Extraktionszange das einzig sinnvolle Werkzeug zu sein.

Wir sind trotzdem einen anderen Weg gegangen. Der Patient, Ehemann einer Klassenkameradin, fragte mich, und diese Frage wird uns ja immer wieder gestellt, ob es nicht doch eine Möglichkeit der Zahnerhaltung gäbe und was ich täte, wenn es mein Zahn wäre.

Und so haben wir es dann auch getan. Schritt für Schritt die Erhaltungsfähigkeit des Zahnes evaluiert und in der Behandlung vorangeschritten. Kariesexkavation, mikroinvasive Aufklappung zur Darstellung des Kavitätenrandes, Wiederherstellung der verloren gegangenen Zahnhartsubstanz durch Composite-Füllungen, Wurzelkanalbehandlung.
Und dann der Recall nach 6, 18, 42 und 90 Monaten.

Das zu Beginn gezeigte Foto ist also nicht der Ausgangsbefund.
Sondern die Situation 7,5 Jahre nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung.
Gut sichtbar an Zahn 44 die initiale Abdichtung am Kavitätenrand in opak hellweiss, was ich tue, um dem Hauszahnarzt bei der Kronenpräparation die Unterscheidung von Zahnsubstanz und Füllungsmaterial zu erleichtern. Letzteres ist bis heute nicht passiert.

Die Zähne haben dennoch die Zeit gut überstanden.
Und wir können davon ausgehen, dass diese Zähne, denen die Zange nahegelegt wurde, auch weiterhin noch eine längere Zeit im Mund bleiben werden.

Können wir also stolz auf das Erreichte sein ?
Der Patient freut sich jedenfalls.

Hier die Röntgenbilder.

16 mit Problemen (2)

Hier berichtete ich erstmals über diesen Fall.
Zuletzt war die Patientin bereit, den Zahn 16 entfernen zu lassen, um endlich wieder beschwerdefrei zu sein. Die Beschwerden treten beim Essen auf und klingen erst nach einer Weile wieder ab.

Was tun?

  1. Anamnese prüfen:
    Zunächst sollte die allgemeine Anamnese des Patienten nochmals kontrolliert werden. Traten Veränderungen ein, wie ungewöhnliche Stresssituationen, Ernährungsumstellungen etc.
    Zudem sollten Veränderungen im Zahnbereich, wie neuer ZE oder Schiene, bekannt sein.
  2. Okklusions- und Artikulationsprüfung.
    Auch wenn diese bereits erfolgt sind, sind Veränderungen möglich. Meistens wurde dies unter Anästhesie kontrolliert und zuvor hatte der Patient lange Zeit den Mund geöffnet.Vodafone
    Bei Schmerzsensationen, wie in diesem Fall, prüfe ich, ob ich einen Schmerzpunkt auf der Okklusionsoberfläche identifizieren kann.
    ( Funktionelle Untersuchungstechniken zu möglichen Strukturveränderungen zu erkennen sind wichtig. Einzigste mir bekannte Fortbildung dazu, die ich empfehlenswert finde, ist: https://www.westerburgerkontakte.de/seminare/fdt-2-a-und-b-manuelle-funktions-und-strukturdiagnostik-sowie-therapie-5063.html )
  3. Palpation im Vestibulum und ggf. Lineal oder Polatonal auf schmerzauslösende Bereiche oder spürbare Schwellungen.

Bei der Patientin war der schmerzauslösende Bereich auf dem palatinalen Höcker.
Die Palpation ergab keine schmerzhaften Punkte oder Schwellungen.
In der allgemeinen Anamnese war tatsächlich eine stressbedingte Veränderung eingetreten. Sie hatte ein Schlafdefizit, da ihre Tochter seit einigen Wochen krankheitsbedingt nicht mehr durchschlief.
Aus diesen Daten und dem klinischen Bild des massiven Biofilms in der palatinalen Wurzel war der Verdacht naheliegend, dass die Ursache im palatinalen Bereich liegt. Die geschwollene Kieferhöhlenschleimhaut war ein weiterer Hinweis. Laut HNO liegt es an einer mangelnden Belüftung.

Die Patientin war mit einem weiteren Versuch des Zahnerhaltes einverstanden. Wollte aber aus Kostengründen keine weiteren Behandlungstermine. Deshalb entstand eine Hopp-oder-topp-Situation.
In dieser nachfolgenden Behandlungssitzung habe ich palatinal bis #60 (Mtwo) aufbereitet, da der Spanraum bis #50 nur wenig bis kein Wurzeldentin zeigte. Das apikale Foramen war nach Modifizierung der Zugangskavität einsehbar und mit einem aufgebogenen Microdebrider konnte ich zudem einen Großteil des sichtbaren Sealers periapikal entfernen. Nach Desinfektion mit NaOCl 3 % und Debrisentfernung mit EDTA 17 % erfolgte der apikale Verschluss mit ProRoot MTA. Die Wurzelfüllung erfolgte thermisch vertikal mit Guttapercha und als Sealer wurde BC-Sealer Highflow verwendet.
Zum Recalltermin nach 6 Monaten erschien eine überglückliche Patientin, die seit dem letzten Behandlungstag vollkommen schmerzfrei war. In den letzten 6 Monaten hatte sie auch keine Sinusitis mehr. 
Anbei die Röntgenbilder. 

Noch eine Anmerkung in merkwürdigen Zeiten: Da bereits die bloße Nennung eines Produktes auf einer Homepage als Werbung interpretiert werden kann, benennen wir diesen Blogbeitrag (wie auch jeden bereits geschriebenen sowie alle zukünftigen Beiträge, in denen Produkte benannt werden) als unbezahlte Werbung. Sollten wir (jemals) finanzielle Zuwendungen von Firmen erhalten, die Erwähnung bestimmter Produkte betreffend, werden wir die entsprechenden Blogbeiträge als „bezahlte Werbung“ ausweisen.

München – der Endgegner für Wohnungssuchende

Wer meint, in New York oder Tokyo eine Wohnung zu finden, sei schwierig, dem sei gesagt, für den wahren Endgegner muss man nicht um die halbe Welt reisen, sondern nur nach München.

Unsere Tochter hat ihr Studium erfolgreich hinter sich gebracht und, was heutzutage auch nicht mehr ganz so einfach ist, direkt im Anschluss ihre erste Stelle als Architektin angetreten.

Soweit so gut.
Aber es scheint möglicherweise eine kurze Episode in ihrem noch jungen Berufsleben zu werden, denn es ist offensichtlich unmöglich, in München eine Mietwohnung zu finden. Dabei sollten nur ganz wenige Voraussetzungen erfüllt sein: Die Wohnung sollte einigermaßen zentral gelegen sein, weniger als 10.000 Euro Miete pro Monat kosten und nicht so aussehen, als habe diese als Kulisse für die Taten des Serienkillers aus David Finchers Film „Sieben“ gedient.

Übertrieben ?
Leider nicht, denn gerade Letzteres mit massiven Blutspuren im Hausflur wurde bei einer Besichtigung am Samstag vorgefunden und das ist auch der Grund, warum ich diesen Hilferuf absende.

Es gibt die Theorie der „six degrees of separation“.
Die These also, dass jeder Mensch auf der Welt über 5 Personen mit jeglicher Person auf der Welt in Kontakt kommen kann.

Und hier mein Aufruf.
Wer kennt jemanden, der eine Mietwohnung in München anbietet, oder jemanden kennt, der jemanden kennt …

Das es sich bei unserer Tochter um einen vorbildlichen Mieter handelt (sie nicht raucht, weder bewussteinserweiternde noch bewusstseineintrübende Drogen jemals genommen hat und dies auch zukünftig für sich ausschliesst, nicht laut Musik hört, keine Haustiere hat und ihre Eltern ihre Bonität sicherstellen) muss, glaube ich, nicht extra erwähnt werden.
Ich tue es dennoch, um wirklich auch die letzte Unsicherheit auszuräumen.

Für jegliche Hilfe (EMAIL h_w_h@gmx.de) sind wir unendlich dankbar.
Vielen vielen Dank im Voraus.