Netz-Fundstück der Woche – 08.04.2013

von Christian Danzl

Hier mal wieder ein Fund aus dem Netz.
Kollege Fuller zeigt eine Endo am oberen Einser in 6 Minuten.

Vom Zeitaufwand eher eine sportliche Leistung.
Mein Kommentar als deutscher Kassenzahnarzt:
So bringt man die Kassenendo  in die Gewinnzone ;-)

Das Video ist relativ wenig geschnitten, die Behandlungszeit könnte also ungefähr stimmen.
Ob jetzt die Behandlung komplett in dieser Zeit erfolgt ist, sei dahingestellt, ist auch egal.
Jedenfalls präsentiert der Kollege hier ein sehr schnelle Behandlung, die vom Ergebnis auf dem Abschluss-Röntgenbild gar nicht soooo schlecht aussieht.
Ohh! Ich kann die Aufschreie der Leser hier schon hören!
„Die Endo IST schlecht!“
Sie haben Recht! Ich möchte so eine Endo auch nicht in meinem Einser haben.
Aber wenn Sie ehrlich sind, haben sie schon sehr viele Röntgenbildern von Endos an oberen Einsern gesehen, die DEUTLICH schlechter ausgesehen haben, oder?

Aber darum geht es mir nicht.
Mir hier nicht darum, wie der Kollege seine Patienten behandelt, das muss er selber verantworten.

Wieso stelle ich dieses Video hier vor?

Mich hat das Tempo der Behandlung fasziniert.
Wo liegt bei der hier gezeigten Behandlung der Zeitgewinn?

Nun, er verzichtet auf verschiedene Massnahmen bei der Endo, die bei uns als unverzichtbar gelten:

– Mundschutz für den Behandler (geht hier nicht anders, weil er verständlich reden muss)
– Kofferdam
– ordentliche Aufbereitung (zumindest für hier vorherrschende Lehrmeinungen)
– ausreichende chemische Desinfektion (dafür gibt es eine Laserdesinfektion)
– Strahlenschutz für Patient, Helferin und Behandler

Ist es das, was ihn schnell macht?
Ich glaube nicht.
Das kleine Behandlungszimmer, wo es kleine Wege gibt, ist sicher ein Teil des Tempos, aber der Hauptgrund ist das 4-händige Arbeiten mit dieser wahnsinnig schnellen Helferin.
Sie ist voll bei der Sache, reicht ihm die benötigten Instrumente und Materialien <just in time> an, weiss jeden Schritt im Voraus, jeder Handgriff sitzt.
Wie so oft, ist auch hier die Helferin der Schlüssel zum Erfolg (der hier klar im Tempo liegt und nicht auf der perfekt durchgeführten Therapie)

Mein Held in diesem Video ist ganz klar die Helferin.

Adventskalender 2012 (16) Mirrorless Cameras

von Hans – Willi Herrmann

Eine der, wie ich finde, besten Entwicklungen der letzten 2-3 Jahre im Fotobereich war die Einführung einer neuen Gruppe von Fotoapparaten, den sogenannten „mirrorless cameras“.

Das sind Systemkameras mit Wechselobjektiven, aber ohne den von den Spiegelreflexkameras bekannten namensgebenden Spiegelkasten. Das Resultat sind kompakte Kameras, die aber dennoch eine den SLR – Kameras vergleichbare Abbildungsqualität liefern.

Ich jedenfalls habe Schwierigkeiten, Fotos, die mit der LEICA R8 + DMR bzw. mit der Canon 5D Mk2, oder mit der Leica M9 gemacht wurden, von denen mit der Sony NEX 5N gemachten Fotos zu unterscheiden. Gleiche Objektive an allen 3 Kameras vorausgesetzt, ein weiterer Pluspunkt zum Beispiel der Sony NEX 5N, dass ich mein vorhandenes Leica R und Leica M- Glas (allerdings mit einem Crop -Faktor von 1,5) einsetzen kann.
Sehen Sie einen Unterschied ?



Im Moment gehe ich davon aus, mit der Canon 5D Mk 2 meine letzte Spiegelreflexkamera gekauft zu haben.

Wer also kurz vor Weihnachten mit dem Gedanken spielt, sich einen neuen Fotoapparat zuzulegen, dem möchte ich vorschlagen, sich  folgende Kameras näher anzuschauen:

Sony 

  • NEX 5N
  • NEX 5R
  • NEX 6
  • NEX 7

ausser Konkurrenz, weil ohne Wechselobjektiv

  • Sony RX 100
  • Sony RX 1

Fuji

  • X100
  • XE-1
  • X1 Pro

Olympus

  • OMD  E-M5
  • Kameras der PEN Serie
  • E- PL5
  • E-P3
  • E-PL3

Panasonic

  • GH2
  • GH3

Nikon

  • V1
  • V2

Diese Fotokameras (ganz gleich ob „mirrorless“ wie die Sony NEX oder die Panasonic GH2 und GH3 oder SLR ´s wie die Canon 5d MK 2 und Mk3) liefern im Übrigen nicht nur hervorragende Fotos, sondern auch qualitativ hochwertige Videos. Es ist wirklich unglaublich, daß man heutzutage mit „Fotoapparaten“ fernseh – und sogar Hollywoodkino- taugliche Filme drehen kann.

Anbei eine Filmdokumentation über Magnus Walker, einem Porsche- Enthusiasten aus Los Angeles, gedreht mit einer Canon 5 D Mk2.

URBAN OUTLAW – THE MOVIE from Tamir Moscovici on Vimeo.

Selbst mit einem Iphone kann man heute fernsehtaugliche Videos drehen. Vor ein paar Jahren undenkbar.

Gillian Chase – iPhone 4s Music Video from Camp 4 Collective on Vimeo.

Und hier noch ein Videovergleich 3er sehr unterschiedlicher Kamerakonzepte, den ich bei Datenschmutz gefunden habe.

Allein die Tatsache, dass man überhaupt einen derartigen Vergleich in Erwägung zieht, zeigt schon, inwieweit solche Amateurkamera – Konzepte sich in den letzten Jahren den professionellen und semi- professionellen Lösungen angenähert haben.

Ich für meinen Teil kann sagen, dass die SONY NEX 5N + EVF (dem elektronischen Sucher, den ohne Sucher geht gar nicht) mir weitaus mehr Spass macht als die LEICA R + DMR – Digitalmodul, Canon 5 D Mk 2, aber auch als die LEICA M9.

Und das ich gerade auch letzteres einmal sagen würde über eine 700 Euro Kamera- Kombi im Vergleich zur 6000+ Euro-  Ikone, hätte ich mir vor 2 Jahren nicht träumen lassen.

Stop Motion Video mit Moleskine Notizbüchern

von Hans – Willi Herrmann

Dieses Video hat überhaupt nichts mit Zahnmedizin zu tun, ist aber einfach gut gemacht und daher wert, hier vorgestellt zu werden.

Licht 3

von Christian Danzl

Über die Fotografie im Dentalbereich haben wir hier auf Wurzelspitze schon oft berichtet. Geeignete günstige Kameras für den Dentalbereich gibt es wenige. Im Spiegelreflexbereich ist es nicht schwierig. Gehäuse der Wahl, ein passendes Makroobjektiv und einen Makroblitz (ob Zange oder Ring ist eigentlich egal).
Aber der Blitz ist oft eine etwas schwierige Sache.
Es bedarf etwas Übung. Blende, Stellung und Stärke der einzelnen Blitze (beim Zangenblitz).
Der Blitz bedeutet aber auch mehr Gewicht vorne ab Objektiv, was den Autofokus belastet, wenn man ihn nicht ausstellt (was oft empfohlen wird).
Meist sehr teuer, wenn man bei Originalzubehör des Kameraherstellers bleibt, etwas günstiger wenn man zum Blitzspezialisten greift, deutlich billiger wenn man zu eher unbekannten Marken greift.
Alternative waren in letzter Zeit LED-Ringlichte, die man statt dem Makroblitz auf das Objektiv aufgeschraubt hat, hier gab es aber hin und wieder Probleme mit der richtigen Ausleuchtung des Objektes, da der Focus der Beleuchtung nicht einzustellen war. So blieb bei der falschen Entfernung des Objekts das Zentrum des Bildes dunkler.

Nachteil des Systeme, die am Filtergewinde des Objektives befestigt werden:
Wenn kein Filtergewinde vorhanden ist, wie bei Kompaktkameras, auch kein Makroblitz.

Möglicher Ausweg:

LED-Video-Leuchten.
Sie sind auf dem Blitzschuh der Kamera zu befestigen, oder über eine Schiene, die am Stativgewingde zu befestigen ist.
Sie sind mit der heutigen LED-Technik hell genug.
Durch ihrer große Fläche erzeugen sie sehr wenig Abschattung im Makrobereich, die Ausleuchtung ist mit der einer Softbox zu vergleichen.
Größter Vorteil in meinen Augen ist das konstante Licht, so sieht man durch den Sucher schon gut, wie das Bild ausgeleuchtet ist.

Der Preis richtet sich nach Hersteller (bekanntes Markenprodukt oder chinesisches NoName Produkt), Anzahl und Leistung der LEDs und Ausstattung (Dimmer, Filter, Akku, Blitzfunktion, Qualität).

Anbei Bilder von
Manfrotto ML 360HP Midi Plus mit eingebautem Li-Ionen-Akku, Blitzfunktion (über Synchronkabel, 4 x heller als Dauerlicht), längs und quer verwendbar, erweiterungsfähig, 36 LEDs, Lichttemperatur 5.600K und 420 Lux in einem Meter Abstand für eineinhalb Stunden und
Nanguang CN-126 (BV & Jo electronics), 126 LEDs, Lichttemperatur 5.400K, 9,6 W, dimmbar, für 6 Mignon-Zellen, oder verschiedene Sony oder Panasonic Lithium Akkus, 900 Lux in einem Abstand von 1 m.

Beide selbstverständlich Made in China.

saving hopeless teeth – Folge 29

von Bodald Necker

Auch hier wieder: Der Patient wollte partout diesen (stark angeschlagenen) Zahn nicht mit einer Implantatversorgung ersetzen lassen. Die Wurzel war bereits resiziert und mit einer retrograden WF versorgt, aber der Zustand der klinischen Krone war bedenklich.
Da aber die Wurzelspitze kein apikales Geschehen (zumindest im 2D-Röntgen) erkennen liess, wurde die Sache mit entsprechender Aufklärung (Gefahr der Längsfraktur, Notwendigkeit der chir. Kronenevrlängerung vor Kronenversorgung) angegangen.

Die bereits über den Wurzelrest eingewachsene Gingiva wurde mit dem hier empfohlenen CeraTip entfernt.
Nach Kariesexcavation war wahrlich nicht mehr viel von der Krone übrig.

Der obere Rand der Kavität wurde mit G-Bond von Morita beschickt und ein Aufbau mit Venus Flow Baseliner (zur optischen Abgrenzung) und mit Gradia Flow von Hand geschichtet, um eine Kofferdamklammer anbringen zu können.

Die WF war relativ schnell entfernt und die Retro-WF war in Sicht, diese war dem entströmenden Geruch nach aus Jodoromzement. Da diese röntgenologisch und klinisch (Sichtkontrolle unter DM) dicht erschien, wurde auf deren Entfernung von orthograd verzichtet.
Der ganze Wurzelkanal war bis zur Retro-Füllung einsehbar und liess sich schnell trocknen. Deshalb erfolgte keine klassische WF mit Sealer und Guttapercha. Der Kanal wurde mit Phosphorsäuregel geätzt, Bondig erfolgte mit Syntac Classic. Der unterste Bereich zur Retro-Füllung wurde mit Gradia-Flow abgedeckt und anschliessend zwei GF-Stifte auf die verbleibende Länge des Kanals verklebt. Der Aufbau wurde für ein Provisorium beschliffen.

Bei Beschwerdefreiheit für 12 Wochen wird eine chirurgische Kronenverlängerung angesetzt, um anschliessend das jetzt gefertigte LZ-Provisorium durch eine endgültige Krone ersetzen zu können.

Thank you Perian

von Olaf Löffler

Mal wieder was aus der Apple Ecke. Etwas, was alle Referenten und Videofreunde betreffen kann, wenn beispielsweise Keynote eingesetzt wird um Videos in Vorträgen zu präsentieren.
( Perian ermöglicht als Freeware den Einsatz verschiedenster Codecs in quicktimebasierten Programmen. )

Die Entwickler der Software Perian haben leider bekannt gegeben, daß dieses Projekt nicht mehr fortgeführt wird.

Schade. Perian war für Macuser ein sehr hilfreiches Tool.

Die letzte Version kann man hier laden und noch einige Infos erfahren.

Thank you Graham Booker, David Conrad, Alexander Strange, Augie Fackler, Allan Hsu, Graham Booker, Sky Huvard and Chris Forsythe

Das Jahr 2011, wir waren dabei

Go beyond the cover

von Hans – Willi Herrmann

Anatomieunterricht einmal unkonventionell.
YouTube Fundstück.
Eine Make Up – Werbung.

Root canal … i got a root canal !

von Hans – Willi Herrmann

 

Der Hinweis auf dieses Video kam von Dr. Harald Vögele, Dachau.

Jeden Tag ein neuer Song. Das hat sich Jonathan Mann zur Aufgabe gemacht. Diesmal kam der Sänger offensichtlich direkt vom Zahnarzt:
„Lieber Gott, Danke dafür, das Du uns Lachgas geschenkt hast !“

 


 

Wurzelstiftbefestigung mit Rely X

von Stefan Klinge

Die Applikation von adhäsiven Befestigungsmaterialien in den Wurzelkanal ist nicht immer einfach. Nicht nur das Arbeitsschritte peinlich genau befolgt werden müssen, auch das blasenfreie Einbringen selbst unter dem Dentalmikroskop bereitet häufig Schwierigkeiten. So sind zumindest meine Erfahrungen. Eine große Erleichterung sind die Verlängerungsaufsätze für Rely X Unicem Applicap.

Hier eine kleiner Bericht als kombinierte Power Point / Video Präsentation.

 

Sony NEX 5 + HD Adapter am ZEISS PRO ergo – Beispielbilder

von Hans – Willi Herrmann

Anbei ein paar Bilder eines Milchmolaren 75 mit interner Resorption  bei einem erwachsenen Patienten.

Aufgenommen mit der Sony NEX 5 am HD – Adapter von Hanchadent am ZEISS PRO ergo mit Xenon – Beleuchtung.
Die Bilder sind nicht nachbearbeitet, 2 der 5 Bilder stellen eine leichte Auschnittsvergrößerung da.

Die Bilder wurden in einer Galerie abgelegt, so dass bei Interesse die Originalgrösse als auf 50 % komprimiertes JPG bei 72 dpi abgerufen werden kann. Die Original Metadaten wurden mit ausgegeben und können so ebenfalls  ausgelesen werden. Videos sehen naturgemäß besser aus, auch hier werde ich zu gegebener Zeit ein Beispiel einstellen.

Sony NEX 5 am Zeiss Pro Ergo Dentalmikroskop

von Hans – Willi Herrmann

Die Möglichkeiten der Foto / Video Dokumentation am Dentalmikroskop sind sehr übersichtlich (um es mal zurückhaltend zu formulieren).
Umso erfreulicher, dass nun mit der Kombi Sony NEX 5 und HD  Adapter von Hanchadent eine weitere vielversprechende Lösung zur Verfügung steht. Vielversprechend zum einen  wegen des in der Kamera  verwendeten Sensorchip (ein APS C – Format, welches mehr als die 13-  fache Fläche des früheren  Kompaktkamera – Goldstandards Nikon Coolpix aufweist) und weil  die NEX 5 gegenüber digitalen SLR Kameras durch Verzicht auf den Reflexspiegel und Wegfall des damit konstruktiv verbundenen Spiegelschlags geringere Bewegungsunschärfen aufweisen sollte.

Die Kamera/Adapterkombination ist nun  schon mehrere Monate im Markt und wie immer sind die Meinungen, Qualität und Nutzen des Kameraeinsatzes  betreffend,  inhomogen.

Hier ein erster Kurzcheck am Zeiss Pro Ergo, Bild – und Videomaterial werden folgen.

1. Plug and Play ?
Kamera anschliessen, kurzer Vergleich der Schärfeebenen Auge, Kamera. Identisch. Sehr gut. Im Vergleich zur Canon 5D ein Riesenvorteil und in der Praxis ein wichtiger Punkt für die Kaufentscheidung.

2. Fotoqualität ?
Geht so. Wer eine deutliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen Standard erwartet, wird enttäuscht sein. Was andererseits bedeutet, dass nicht wenige mit den erzielbaren Ergebnissen hoch zufrieden sein werden. Die Knackpunkte: Wenns dunkel wird im Zahn, kommt der Sensor an seine Grenzen. Details im Wurzelkanal im Foto festzuhalten wird zunehmend grenzwertiger, je tiefer es in den Kanal hineingeht.

Videoqualität ?
Gut. Als Mitbeobachterquelle für die Assistenz brauchbar. Die Wahlmöglichkeit des Videoformats zwischen AVCHD und MP4 erleichtert die Verwaltung mit Lightroom 3.0, da sich Dateien des letztgenannten Formats problemlos in Lightroom verwalten und am Mac mit Quicktime direkt aus Lightroom heraus abspielen lassen.

Benutzerführung ?
Das geht bei vielen anderen Kameras wesentlich einfacher, besser, intuitiver, aber da man nicht allzuoft Änderungen vornimmt, ist dies ertragbar.

Endodontie Video John West

von Hans – Willi Herrmann

Wann hat man schon einmal die Möglichkeit, einem der grossen Endodontisten bei der Behandlung über die Schulter zu schauen ?
Vermutlich eher selten, oder ?
Hier ist eine solche Gelegenheit.
John West bei der Endo eines OK –  Prämolaren. Das Video  – mehr als 45 Minuten lang  und kostenlos.

RECIPROC® – One File Endo

von Hans – Willi Herrmann

Gestern habe ich auf die Wave One Feile hingewiesen.
Via ROOTS kam noch am selben Tag der Hinweis auf entsprechende Infos und Videos zur VDW Reciproc im Netz.


 

Wave One – Reziprokes RNiTi – Instrument von Maillefer

von Hans – Willi Herrmann

Seit ein paar Tagen finden sich auf der Homepage von Maillefer detaillierte Informationen zum  Wave One – Instrument, welches  ebenso wie das  VDW Reciproc – Instrument die von Ghassan Yared vorgestellte nichtkontinuierliche, teilweise rückgeführte Rotationsbewegung verwendet.

Sieht nach einer runden Sache aus. Und das mein ich jetzt nicht allein  bezogen auf den   Aufhänger der Werbe -Broschüre.

Ich bin zuversichtlich, dass viele Anwender, sobald sie sich mit dieser Technik erst einmal vertraut gemacht haben, den Nutzen und die Vorteile der reziproken Arbeitsweise für ihre endodontische Aufbereitung entdecken werden.

Das wird nicht über Nacht sein, weil schon so viele Leute mit  konventioneller rotierender NiTi – Aufbereitung arbeiten und für die neue Technik ein spezieller Antrieb erforderlich ist, dessen Anschaffung man zunächst scheuen wird.
Aber diejenigen, die sich darauf einlassen,  werden sukzessiv den Anteil an Aufbereitungsarbeit vom konventionellen Verfahren an die reziproke Vorgehensweise übertragen.

Falls der Preis stimmt, denn eins ist klar. Unterm Strich müssen die Vorteile (die Synthese aus Aufbereitungsergebnis, Zeitaufwand und Preis) überwiegen, sonst wird diese neue Technik, ungeachtet ihres tatsächlichen Potentials, wieder vom Markt verschwinden.

Wie wird es letztendlich ausgehen ?
Keine Ahnung, wird sicherlich spannend sein, die weitere Entwicklung zu verfolgen, ich für meine Person kann nur sagen,  nach mehr als 2,5 Jahren Arbeiten mit der GYT würde ich es sehr bedauern, wenn ich wieder auf die konventionelle Technik umsteigen müsste.

Auf der exzellent gemachten Maillefer -Homepage findet sich neben einer Vielzahl von Informationen auch ein ausführliches Video zur Wave One.
Dort auch zu finden eine weitere Neuheit, der Thermaprep 2 Ofen.

Endodontist vs. Endodontist Video

von Hans – Willi Herrmann

Keine  Ahnung, wer der Autor besagter Videos ist, aber er ist definitiv ein feinsinniger Kenner der Materie.

Video als  Tipp von Winfried Zeppenfeld, Flensburg, via ROOTS.

PathFile Video

von Hans – Willi Herrmann

Enge Wurzelkanäle sind immer eine Herausforderung und benötigen in der Regel eine Menge Zeit und Können sowie eine ganze Reihe an grazilen Handfeilen.
Und manchmal ist nicht einmal all das ausreichend.

Wenn man weiss, worauf man achten muss, aber auch nur dann, ist eine rein maschinelle Erschliessung dieser engen, gemeinhin als „obliteriert“ bezeichneten Wurzelkanäle  in bestimmten Fällen der einfachere und effizientere Weg.

Das nachfolgende Video gibt einen Hinweis darauf, wie so etwas aussehen kann.
Zur Anwendung kamen PathFiles der Firma Maillefer.

2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen

von Hans – Willi Herrmann

Der Jahreswechsel ist ja immer eine gute Zeit, über Gott und die Welt zu sinnieren.

2010 auch der Filmtitel des Sequels zum berühmten Film 2001 von Stanley Kubrik.

Nachfolgendes Video kann/muss man sicherlich ein paar Mal sehen, um sich die Dimension unseres Nichts wieder einmal vor Augen zu führen.

Und ebenso wie beim Blick auf die  Funktionsweise der Mitochondrien in einer Zelle oder im Hinblick auf die Existenz von Quarks und Positronen fällt es mir schwer zu glauben, dass dies das aberwitzig zufällige Werk eines einzigen riesigen evolutionären Prozesses sein soll.

Als Kind hatte ich die Imagination, dass unser Universum nicht anders als ein Staubkorn unter dem Schuh eines Jungen ist, der über eine Sommerwiese geht. Und die Zeit, die sein Fuß braucht, um einen Schritt zu machen, ist die Lebenszeit unseres Universums, das letzendlich unter seinen  Fußsohlen zermahlen wird.
Für den Jungen eine Winzigkeit, für uns Myriaden von Jahren.

Und wieviele Universen befinden sich unter meinen Fußsohlen ?

Ist lange her. Für einen Menschen. Oder ein Staubkorn.