Gestern nach der Mittagspause war bei uns „Wurzelkanalfüllnachmittag“…
zum „Leidwesen“ der Mädels (ich bin mir nicht sicher, warum sie es nicht mögen diese Behandlungsart dreimal nacheinander durchzuführen) folgte der Behandlungsabschluss von einem Prämolaren und zwei Molaren.
In den Bildbeschreibungen gebe ich Ihnen noch ein paar Hinweise zu den Behandlungen…
Hier die Röntgenbilder zusammen mit einigen klinischen Bildern…
Prämolar mit ausgeprägter Krümmung palantinal – Präparation mit R-Pilot – Gold-Glider – Wave One Gold small – RECIPROC blue 25 (Behandlungsdauer 2h)Zustand nach alio loco begonnener Behandlung- bisher konnte nur ein Kanalsystem dargestellt werden…Darstellung der 5 Kanalsysteme Part I mittels Rosenbohrern – Cave bei der Danger Zone mesial mit erkennbaren Dentintubuli als Hinweis zur tatsächlichen Lage der Kanaleingänge – ! Symmetrie-Regel beachten!Darstellung und Präparation des mid-mesialen Kanalsystems Final dargestellte und präparierte 5 KanalsystemeAbschluss-RöntgenbildPrä-op vs. post-op (Behandlungsdauer 2,5h)Prä-op – Zustand nach alio loco begonnener Behandlung Präparation mit R-Pilot – Gold-Glider – Wave One Gold 20 (mb2), 25 (distal und mb1) und 35 (palatinal)Prä-op vs- post-op (Behandlungsdauer 2,5h)
Ich persönlich mag den Schritt der WF.
Morgen gehts weiter… dann stehen zur Freude der Mädels Revisionen und Präparationen an…
in den letzten Jahren hat sich Bereich der indirekten Restaurationen vieles getan. Eine Bewegung weg vom Metall und hin zu Keramik ist zu verzeichnen. Vollgusskronen und Goldinlays fristen mittlerweile ein Schattendasein und kommen fast nur noch bei Bruxern und anderen stark belasteten Konstruktionen zum Einsatz.
Vollkeramik, wie Emax und Zirkon, sind weiter auf dem Vormarsch.
Mit dem Material hat sich auch die Präparationsform ein wenig geändert. Während die Form für Metall eine gewisse Varianz verträgt, kann eine nicht gebrochene Kante und damit einhergehende Spannungen im Material bei einer Vollkeramikkonstruktion zum Bruch der Restauration führen.
Bewährt haben sich bei mir in der Praxis Sof-flex Scheiben zum Abrunden der Präparationen. Das letzte Finish lässt sich sehr gut mit Brownies herbeiführen.
Shofu bietet Brownies FG-Schaft an, die sogar den Drehzahlen der Turbine standhalten.
Ich benutze sie aber lieber im Schnelläufer.
Auf einem Zurichtstein in die Richtige Form gebracht (siehe Bild) lassen sich so auch Kronenpräparationen – insbesondere die Präpgrenze bei der Stufe – sauber finieren.
Die Abformung wird schöner und die Kronen passen erkennbar besser durch die glatte Oberfläche.
links: Original – rechts: zurechtgetrimmt, nach dem Einsatz