Neue Instrumente bei der ESE (2) – Maillefer Proglider

von Hans – Willi Herrmann

Als VDW 2005 in Deutschland das MTwo – System vorstellte und dessen Erfinder, Prof. Malagnino, den Verzicht auf Handinstrumente und die rein maschinelle Erschließung von Wurzelkanälen vorschlug, war in der Endoszene der kollektive Aufschrei groß.

3 Jahre später, mit der Einführung der Pathfile- Instrumente durch Maillefer war diese zunächst hart kritisierte Idee dann schon „mainstream“ geworden, wenngleich offiziell eine Handinstrumentation bis zur ISO Größe 10 vorgeschrieben und nur hinter vorgehaltener Hand die rein maschinelle Erschließung propagiert wurde.

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Mit dem proglider – Instrument, bei der ESE – Zweijahrestagung in Lissabon vorgestellt, bringt nun demnächst Maillefer ein weiteres „maschinelles Gleitpfad“- Instrument auf den Markt. Die initiale Erschließung bis zu einer ISO 10 – Feile wurde am Stand nachwievor als notwendig benannt, wenngleich die Produktbroschüre schon die Vorteile der rein maschinellen Erschließung hervorhebt.  Der Spitzendurchmesser des proglider beträgt 16/100 mm. Darüber hinaus besitzt das Instrument  einen vom ProTaper – Instrument her bekannten progressiven  Taper. Und – richtig gelesen –  der Singular ist korrekt, ein einzelnes Instrument soll die Arbeit der 3 bisherigen  PathFile – Instrumente schultern, was am Plexiglas- Block vollkommen unproblematisch, ja sanft und dennoch effizient gelingt.

Leider kann ich bislang von praktische Erfahrungen, die über den berühmt-berüchtigten  Plexiglasblock hinausgehen, nicht berichten, die am Stand vorhandenen Instrumente waren limitiert und für die ESE – Teilnehmer beschränkt.

Die Markteinführung ist für November 2013  Frühjahr 2014 geplant.

60 mal Lissabon

von Hans – Willi Herrmann

Die große Anzahl der gewonnenen Fotos  in der Kürze der wenigen vorhandenen Zeit ausserhalb des ESE- Kongresses ist ein starkes Indiz für die hohe fotografische Qualität Lissabons, aber auch für die gute öffentliche Mobilitätsinfrastruktur der portugiesischen Hauptstadt, welche die notwendigen schnellen Ortswechsel erst möglich machte.  Mein Dank geht  an Diogo Guerreiro für seine Gastfreundschaft und – wie so oft in der Vergangenheit – an Jörg Schröder für seine Reisebegleitung