Seitdem ich eine Lupenbrille besitze (und das ist schon lange) habe ich eine koaxiale Beleuchtung an dieser. Zuerst mit Halogen, dann mit einer kleinen Xenon-Birne und Lichtleiter, als die LED kam mit LED.
Da ich Systemlösungen bevorzuge, habe ich die LED-Beleuchtungen immer beim Hersteller meiner Lupenbrille geordert. Leider, und ich muss Leider sagen, gab es immer Probleme mit den Steckverbindern (sicherlich hochwertige, medical-grade Klinkenstecker), Kabelbrüche, Akkuprobleme etc. etc.
Die letzte Leuchte hat aber bisher alles abgeschossen, ich vermute einen gleichzeitigen Kabelbruch, Klinkensteckerversager sowie Akkuprobleme. Abhilfe war nicht zu schaffen, damit ein Totalversager. Da ich ohne Licht an der Lupenbrille nicht mehr arbeiten kann, bestellte ich mir kurzerhand eine LED-Leuchte bei Jadent, die Diox 3. Meine Damen arbeiten mit dieser schon seit 1 Jahr und sind begeistert.
Montage kann selber erledigt werden, das ist nicht schwierig. Hygienisch einwandfrei, ganz im Zeitgeist eine Touch-Helligkeitseinstellung wie bei den I-Geräten mit Wischen oder Tippen erledigt. Kabel: stabil. Vielleicht ein wenig zu stabil….. aber es hält gut, knickt nicht weg, vernünftiger Stecker, gute Länge. Der Clip zum befestigen an der Hose: stabil. Gewicht: auf der Nase kaum merkbar, der Akku ist schon ein wenig gewichtig. spielt aber keine Rolle, hängt an der Hose. Apropos Akku: ich habe die Leuchte jetzt seit 15 Tagen in Gebrauch, ca 5h täglich. Der Akku musste noch nicht geladen werden, einen Helligkeitsabfall habe ich auch nicht festgestellt. Jetzt geht er mal ans Netz, nicht weil er leer ist, sondern weil ich befürchte, dass er während der Behandlung den Geist aufgibt.
Ausleuchtung des Arbeitsfeldes ist gut, bei korrekter Montage ist kein dunkler Ring um das Leuchtfeld zu erkennen. Das passiert immer dann, wenn das Licht nicht richtig fokussiert ist und nicht das gesamte Gesichtsfeld ausleuchtet.
Die Farbwiedergabe ist sehr gut. Es gibt diese LED auch mit Gelbfilter für die Komposite-Verarbeitung, bei uns hat sich das dimmen auf die niedrigste Stufe ebenso bewährt.
Fazit
Hätte ich doch nur…. kann ich nur weiterempfehlen. In der Kombination einfach gut.
Hohe Wertigkeit, im Gegensatz zu anderen LED-Lichtern.
Dieser Vergleich ist höchst subjektiv, da es sich um meine persönlichen Erfahrungen handelt, die ich gemacht habe mit den beiden Brillen/Systemen. Es stehen hier, ausser der Masse der Brillen (in Gramm), wahrscheinlich keine allgemein gültigen Aussagen.
Meine erste Lupenbrille (dürfte so 1999 oder 2000 gewesen sein) war eine TP-710 von Sandy Grendelmit 2,5-facher Vergrößerung. Gallileisches System. Zum Anfangen vielleicht interessant. Man kommt etwas weiter weg vom Patienten, deutlich mehr gesehen hab ich damit nicht. Hatte auch kein Licht dazu.
Vorteile:
36 Gramm, man spürt sie nach kurzer Zeit einfach nicht mehr
jederzeit optische Gläser nachrüstbar (durch Einschrauben in die Fassung)
Optiken sind auf dem Schutzschild angebracht, das wiederum ist leicht abnehmbar und man kann die Brille auch so tragen (wenn man Gläser eingebaut hat, sonst bringt es nichts ;-))
Nachteil:
Schutzschild mit Optiken ist schwierig zu reinigen
Vergrößerung hier mit 2,5 zu gering
Meine zweite Errungenschaft, ca. 2005, war dann eine Orascoptic HiRes Plus mit 3,8-facher Vergrößerungund 42 cm Arbeitsabstand. Die Augen waren gut genug, aber ich wollte einfach weiter weg vom Patienten und somit meinen Rücken schonen.
Bestellt bei sds, Sigma Dental.
Das Brillengestell ist das Modell Classic. Sehr stabil, das Design kann seine amerikanische Herkunft nicht leugnen und ist (und war es auch damals schon) sooo weit jenseits von gut und böse, dass man es nicht zu kommentieren braucht.
Heute sind deutlich schmückendere Brillenfassungen im Angebot, vor gut 10 Jahren war die Auswahl noch sehr begrenzt.
Das optische System ist nach Kepler, also deutlich länger und schwerer (weil es ein auf dem Kopf stehendes Bild erzeugt, und das muss erst über zwei Prismen wieder umgedreht werden), als das Gallileische System, aber es erlaubt größere Vergrößerungen und ein größeres Gesichtsfeld (Vergleich der Systeme siehe hier).
Die HiRes ist ein TTL-System, die Optiken werden durch Löcher in den Brillengläsern eingeklebt.
Vorteile:
leichter, als ein Flip-up System, da man keine Mechanik braucht. Alles, was man zur Befestigung der Optiken braucht, ist ein paar Tropfen Kleber. Alles in allem ohne Licht 80 Gramm, im Gegensatz zu den 134 Gramm der Zeiss EyeMag Pro F.
kein unabsichtliches Verstellen
größeres Sichtfeld durch die Lupe. Bei mir im scharfen Bereich ca. 10 cm Sichtfeld in Gegensatz zu 5 cm bei der Zeiss (siehe unten)
Nachteile:
durch das TTL-System können die Optiken näher an die Augen ran, was ein größeres Gesichtsfeld durch die Optik erlaubt, „aussenrum“ ist man fast blind, da man fast nicht an den Optiken vorbeischauen kann
Brille ist nicht „übertragbar“, da sie individuell an den Augenabstand eines Behandlers angepasst ist. Ein „mit der Praxis vererben oder verkaufen“ geht nicht ohne die Brille neu anpassen zu lassen
wenn die Brille runterfällt, und eine Optik bricht aus der Aufnahme, wird es mitunter schwierig selber zu reparieren.
die Lichtstärke durch die kleinen Frontlinsen ist sehr eingeschränkt und bedarf unbedingt einer zusätzlichen Beleuchtung
Nach den Erfahrungen (Notwendigkeit der Redundanz), die hier schon beschrieben sind, habe ich mir aktuell eine zweite Lupenbrille, diesmal mit einem Flip-Up System, gekauft. Eine Zeiss EyeMag Pro F bei Bajohr Optecmed. Vergrößerung 4,0, Arbeitsabstand 45 cm. Diesmal gleich mit Licht. Die Wahl fiel auf das „hauseigene“ Licht Bajohr LED Powerlight yellow (Orchid-F LED Light, Admetec Solutions Ltd, Haifa, Israel), mit zuschaltbarem gelb/orange Filter.
Vorteile:
nach meinem subjektiven Empfinden ist die Optik von Zeiss besser als die von Orascptic, schärfer, heller, kontrastreicher
man kann die Lupe von der Brille weg nach oben schwenken, um normal sehen zu können, man muss nicht die ganze Brille abnehmeen
Gelb-Orange-Filter im Bajohr-Licht verbaut, Umschalten an der Bedieneinheit/Akku
Lampenkopf ist schön klein, vorne fast mittig zwischen den Objektiven verbaut, es gibt also keine erkennbaren Schatten und mit ca. 15 g sehr leicht
durch die weiter vom Auge entfernten Optiken sieht man mehr „aussenrum“ um den vergrösserten Bereich
Nachteile:
durch die zusätzliche Halterung für Optik wir die Brille schwerer (134 g ohne Licht)
die Optiken sind zusätzlich ca. 1 cm länger als die der Orascoptic und weiter nach vorne verbaut, das macht fast 50 g, die auf der Nase nach unten ziehen, dagegen ist die Orascoptic ausgewogen (Brille wurde am Nasensteg aufgehängt und die Vorderkante der Optiken mittig auf eine Briefwaage aufgelegt, siehe Bilder)
der zuschaltbare Filter des LED-Lichtes tendiert mehr zu gelb, als zu orange, so dass die Lichtleistung beim Arbeiten mit lichthärtenden Materialen doch noch reduziert werden muss, um ein vorzeitigen Aushärten zu verhindern
Licht ist über Tasten an der Bedieneinheit (mehr oder weniger stufenlos – 14 Stufen) zu steuern, was ich relativ fummelig finde, man muss immer die richtige Taste suchen. Ein Drehregler wäre hier einfacher zu finden und zu bedienen
Taste für Farbfilter ist der kleinste und muss einige Sek. gedrückt werden, bis ein kleiner Filter in der Lampe vor die LED springt. Klar, besser als einen Filter auf den Lampenknopf zu stecken, aber noch deutlich verbesserungswürdig
Akku/Bedieneinheit (Rückseite) und Gürtelclip sind aus einem Kunststoffteil gespritzt. Und der Gürtelclip ist definitiv nicht stabil. Einmal schief auf eine Behandlerstuhl mit Armlehnen gesetzt, und der Gürtelclip war abgebrochen. Das Teil wurde von Bajohr sofort, unbürokratisch und kostenlos ausgetauscht. Danke dafür. Aber der nächste Clip wird brechen, da mach ich mir keine Sorgen. Auch irgendwann ausserhalb der Garantiezeit. Wie das dann gehandhabt wird, weiss ich nicht. Der Clip ist meines Erachtens nicht direkt eine Fehlkonstruktion, aber eine doch eher unglückliche Konstruktion.
Akkus haben keinen Überladungsschutz, zumindest ist in der Bedienungsanleitung nichts dergleichen erwähnt. Ob es den Akkus schadet, wenn sie dauernd am Netz hängen weiss ich nicht, gelöst hab ich es jedenfalls mit einem Steckdosen-Timer.
Ein Akku (zwei sind dabei) hält bei mir momentan zwei Arbeitstage. Hauptsache ist, wenn die Kapazität auch weniger wird, dass ein Akku länger Licht gibt, als der andere zum Laden braucht.
Die Sandy Grendel Brille war für mich zum normalen Arbeiten nur zum Einstieg. Wenn man richtig was sehen will, reicht eine 2,5fache Vergrößerung meines Erachtens nicht. Ob nur aber die leichtere, ausgewogenere Orascoptic oder die schwerere Zeiss mit der besseren und helleren Optik muss jeder für sich entscheiden. Die Problematik mit der Kabelführung für das Licht ist bei beiden nicht gelöst, ausser man kann sich mit der Firefly anfreunden, ich konnte es auf der Messe nicht.
Selbstverständlich gibt es noch andere Lupenbrille und Lichtsysteme. Dieser Beitrag bezieht sich nur auf meine eigenen, gekauften Lupenbrillen und Lichtsysteme und die damit gemachten persönlichen Erfahrungen. Diese sind weder allgemein gültig noch vollständig.
je nach Winkel …
… fast 50 g bei der Zeiss
Die Orascoptic …
… ausgewogen
nach etlichen Jahren Staub in der Optik
dieser Clip wird immer wieder brechen
Weissabgleich im weissen Hntergrund: Licht eher gelb statt orange
Weissabgleichim weissen Hintergrund: Licht tendiert nach blau
Vor längerer Zeit hab ich hier schon mal ein günstige Licht-Lösung für meine Oraskoptic-Lupenbrille vorgestellt. Die „Outdoor“-Stirnlampe von LED Lenser wurde mittlerweile ersetzt, nicht durch eine „professionelle“ Lampe, sondern durch das Nachfolgemodell. Sitzt besser und ist heller. Immer noch unprofessionell ;-)
Durch den sehr überschaubaren Preis sind immer mindestens 2 Stück in der Praxis, eine am Kopf, die andere am Ladegerät.
Wie es aber so kommt, war meine Orascoptic-Brille eines Montag Morgen nicht auffindbar. Gefunden habe wir sie dann 2 Stunden später in der Schublade des Ende-Cart des Kollegen. Ich hab sie wieder liegen gelassen, und irgendwer hat sie in die Schublade geräumt. War zwar blöd, weil ich eine Teilkrone ohne Vergrößerung präparieren musste, aber es gab einen Erkenntisgewinn:
Im Laufe der Zeit gibt es eigentlich nichts in der Praxis, was nicht in doppelter Ausführung vorhanden ist, Endometrie, Endomotor, Mikroskop, Autoklaven……. .
Jedoch nur eine Lupenbrille.
Mir wurde sehr genau vor Augen geführt, wie abhängig ich bereits von diesem Hilfsmittel bin. Gerade bei meinem Orascoptic TTL System. Fällt das gute Teil ungünstig auf den Boden, und bricht eine Optik aus dem Glas, ist der Arbeitstag beendet.
Also war der Entschluss da, mir eine zweite Lupenbrille zuzulegen.
Diesmal aber dann gleich mit „professionellem“ LED-Licht.
Die Wahl fiel – wegen des integriertem Orange-Filter – auf die Bajohr LED Powerlight yellow.
Einen Tag in Gebrauch, und ich wusste meine LED-Lenser Stirnlampe wieder zu schätzen:
Sie hat kein Kabel.
Jetzt hab ich ein fliegendes Kabel von der Lampe/Brille über den Rücken an den Akku am Gürtel. Es gibt zwar dann eine „Kabelführung“ dazu (Hosenträgerklemme mit Gummiband), aber es ist – in meinen Augen – fürchterlich umständlich, wenn man die Brille runternimmt, immer das Kabel in die Hand nehmen zu müssen. Zumal dies bei der Bajohr-Lampe zwar leicht und dünn, aber äusserst griffig ist, und es nicht mit leichtem Zug über die Schulter gleitet. Nein, es „krallt“ sich fürchterlich fest an meinem Poloshirt.
Brille vom Kopf nehmen, Kabel von der Schulter nehmen, Brille ganz abnehmen.
Umständich.
Erste Hilfe war nur ein Spiralschlauch um das Kabel. Das Kabel wird zwar schwerer, aber es rutscht zumindest endlich über Schulter und Rücken.
Das Problem des Einfädelns und Hägenbleibens bei den Behandlerstühlen mit Armstützen hab ich immer noch nicht gelöst :-(
Nächstes Mal der Vergleich vom Orascoptic-TTL- zum Zeiss-Flip-Up-System.
Wie viele Kollegen, habe auch ich mich für eine Lupenbrille entschieden.
Schon vor langer Zeit. Damals war es eine Brille von Sandy Grendel. Sie war sehr leicht und mit einer 2,3-fachen Vergrößerung geeignet als erste Lupenbrille.
Aber damit kommt man schnell an die Grenzen. Also muss eine neue Brille her. Die Wahl fiel auf die Orascoptic, 3,8-fach, Keppler’sches System.
Die Umstellung war anfangs mühsam, da der Schärfentiefebereich im Vergleich zur 2,3-fachen Vergrößerung deutlich kleiner war.
Und es war einfach dunkler. So kam die Brille seltener zum Einsatz als sie sollte.
Was auch daran lag, dass ja auch schon lange ein Mikroskop in der Praxis war und man ja da auch „ausweichen“ konnte.
Irgendwie wollte ich aber doch eine Beleuchtung für die Lupe.
Es gab mittlerweile verschiedene Lichtsysteme auf dem Markt.
Eines heller, kleiner und ausdauernder als das andere. Jeder Kollege hatte seinen Geheimtipp, aber auch triftige Gründe, warum er gerade das andere nicht nahm.
Was mich immer noch störte war
– einerseits das Kabel, das von der Brille irgendwie zum Gürtel – wo der Akku war – geführt werden musste, und
-andererseits der Preis.
Die Lichter lagen alle um die 1.000,-. Mal mehr mal weniger.
Die Brille war teuer genug, wenn jetzt auch noch das Licht dazu rumliegt, ist es definitiv zu teuer.
Somit hab ich mir bei Conrad-Elektronik mal eine LED-Stirnlampe bestellt, nur um zu testen, ob es sich für meine Belange lohnen würde Geld für ein Lupenbrillenlicht auszugeben.
Das Ergebnis:
Es lohnt sich Geld dafür aus zu geben.
Klar, wird jeder bestätigen, der eine Lupe mit ordentlichem Licht hat.
Man darf auch sagen, dass eine Lupenbrille OHNE Licht KEINEN Sinn macht.
Meine LED-Stirnlampe von Conrad ist eine LED-Lenser H7R, mittlerweile bei auch bei Amazon verfügbar. Der kleine Akkupack (3 handelsübliche Micro-Zellen) sitzt am Hinterkopf auf dem Gummiband. Die Lampe ist dimmbar und hat einen neigbaren Zoomreflektor.
Sie ist mir hell genug, der Akku hält (wenn ich sie nicht auf dem Kopf habe, hängt sie am Ladegerät) einige Stunden und ich habe kein Kabel an mir rumbaumeln.
Nachteile:
kein Orangefilter und sie sieht richtig unprofessionell aus.
Wie gesagt, die Lampe hab ich nur zum Testen gekauft. Ich finde die Lampe allerdings so gut, dass ich immer noch keine teuere, „professionelle“ Lampe gekauft habe, sondern noch eine zweite LED-Lenser H7R dazu, denn die Lampe funktioniert auch ohne Lupenbrille.
Lange hab ich mich dagegen gewehrt, doch nun war es soweit.
Der Akku meines LED ION – Lichtes musste gewechselt werden.
Er war, nach über 3 Jahren permanenter Benutzung soweit gealtert, dass es auch bei vollgeladenem Akku nicht mehr möglich war, den Arbeitstag mit Licht zu beschliessen, es sei denn, man hätte – wofür es in der Regel nicht genügend Zeit gab- in der Mittagspause noch einmal nachgeladen.
Man hatte mir bei Sigma Dental einen Vorab – Austausch- Akku versprochen, damit ich keinen Tag auf mein Licht verzichten müsste.
Stattdessen kam die neueste Version der Lupenlichtbeleuchtung von SDS.
Zum Ausprobieren.
Die LED ION Ultra Smart.
Kleiner, leichter, heller. So könnte man die Beschreibungen des Herstellers zusammenfassen.
Brauche ich das ?
Ich war skeptisch.
Heller ist natürlich immer gut, keine Frage.
Aber ob dem so ist, musste die deutlich kleinere Lampe erst mal beweisen.
Und darüber hinaus ?
Ich hatte die alte Lampe nicht als störend empfunden, weder von der Größe, noch vom Gewicht her.
Da hatte sich bislang eher schon die Hitzeentwicklung bemerkbar gemacht, da ich die Lampe zum Paralaxen – Ausgleich möglichst nahe zwischen den Okularen der Orascoptic – Lupenbrille und damit sehr nahe an meiner Nase platzierte hatte.
Die neue Lampe ist in der Tat noch leichter als das Vorgängermodell.
Sie ist so leicht, dass man ihr Gewicht nicht mehr wahrnimmt. Das ist schon sehr, sehr bemerkenswert. Feine Ironie des Faktischen.
Nach knapp einer Woche war mein alter Akku wieder zurück.
Und – Überraschung. Im Side by Side Vergleich leuchtete die neue Lampe in der Tat heller als die alte.
Hätte ich nicht gedacht, ist aber gut so. Eine echte Verbesserung also in allen Belangen.
Und sie wird nicht einmal so warm wie ihre Vorgängerin. Ein weiteres Plus.
Einziger Nachteil – Man muss die Lampe sehr exakt positionieren. Ein wenig aus der Richtung montiert, erreicht der Lichtkranz des deutlich kleineren Reflektors nicht mehr die volle Abdeckung des Blickfeldes der 4,2 TTL Orascoptic. Ich hatte die Lampe zunächst wie meine alte Lampe up side down befestigt, mit dem Leuchtenkopf zwischen den Okluaren, was aber merkwürdigerweise nicht optimal funktionierte. Regulär montiert war dann alles in Ordnung.
Und jetzt fällt mir ein, es gibt noch was: Während die alte Lampe durch allmähliches Nachlassen der Leuchtkraft die baldige Leere des Akkus andeutete, bricht die neue Lampe bei zuwenig Akku – Kapazität schlagartig ab und schaltet auf „Dunkel“. Das (und wirklich nur das) war bei der alten Lampe besser.
Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für die LED ION UltraSmart.
Und 5 Wurzelspitzen.
Und noch etwas möchte ich an dieser Stelle anfügen.
Eine hochvergrößernde Lupenbrille und eine adäquate LED- Beleuchtung ist ein Muss in der modernen Zahnmedizin.
Eine Zahnmedizin ohne diese beiden Hilfsmittel – Lupe und LED- Licht – ist für mich undenkbar, nicht vorstellbar, zumal die Investionskosten vergleichsweise gering und Anschaffungen fürs Leben sind.
Im Oktober 2007 habe ich mir für meine Orascoptic Lupenbrille ein LED – Licht von Sigma Dental zugelegt.
Mit Abstand einer der besten Investition für meine Praxis in den letzten fast 20 Jahren. Mir fällt ausser dem ROOT ZX – Gerät auf Anhieb nichts ein, dass mit so wenig Kapitaleinsatz soviel an Gewinn für das tagtägliche Arbeiten bereitstellt wie dieses Licht.
Bis dato hatte ich 14 Jahre mit einem Orascoptic – Halogenlicht mit Lichtleiter gearbeitet. Tat seine Dienste, fesselte mich jedoch an den Arbeitsplatz, weshalb wir die Lichtquelle nur für ZE – Präparationen aufbauten und anschlossen. Die LED ION gibt einem vollständige Bewegungsfreiheit und damit einen Riesengewinn an schattenfreier Beleuchtung.
Aber – von nun an – wehe, wenn vergessen wird, die Batterien aufzuladen. Selbst eine kurze 01 zehrt an den Nerven, weil man alle 5 Sekunden gezwungen ist, die Stuhllampe nachzuführen.
Sie merken es, ich bin glücklich mit meinem Lupenlicht. Allerdings ließ nach mehr als 3 Jahren tagtäglichen Arbeiten der Akku in der letzten Zeit immer mehr nach. Gegen Ende eines langen Arbeitstages war aus dem hellen Licht dann doch eher eine vor sich hin glimmende Funzel geworden und in den meisten Fällen würde auch ein Steckdosentankstopp in der bei uns kurzen Mittagspause zum Nachladen nicht ausreichen.
Ich fuhr also nach Köln zur IDS mit dem Vorsatz, einen zweiten Akku zu kaufen.
Er wäre es mir wert gewesen, aber ich kam ohne ihn zurück.
Denn bei Sigma – Dental schlug man mir vor, die Akkus meines Battery Packs auszutauschen. Für rund 100 Euro um eine Vielfaches (vermutlich 6- 700 Euro) günstiger als ein Zweitakku.
Und – damit ich nicht auf mein Licht verzichten muss, bot man mir bei Sigma Dental an, ich solle meinen Akku erst dann einschicken, wenn ich den neuen Akku in der Praxis hätte.
Vorbildlich.
Bei Sigma Dental hat sich, wie ich dann am Stand feststellen konnte, im Übrigen im Bezug auf Lupenbrillen einiges getan in der Zwischenzeit.
Ich bin mit meiner Orascoptic 4,3 TTL nachwievor sehr zufrieden, aber im Vergleich zu den neuen stylischen Modellen sieht mein Nasenfahrrad sehr sehr altbacken, sprich wirklich ausgesprochen häßlich aus. Und für kleine Kinder wirkt es vermutlich auch ein wenig furchteinflößend, was der Grund ist, warum ich sie dort beim Erstkontakt zunächst weglasse.
Das ist bei den neuen sportlichen Modellen, die so aussehen, als seien sie vom Mountain – Biken entliehen, nicht mehr der Fall. Die sehen richtig cool aus.
Ich hätte gerne meine vorhandenen Gläser in ein solches Gestell umgebaut, aber dafür müsste ich die Brille für eine gewisse Zeit aus der Hand geben.
Keine Chance. Ich kann und will nicht darauf verzichten. Ich hoffe also drauf, dass mein Gestell irgendwann wieder in Mode kommt. :-)
Noch was Neues ?
Über das neue LED ION Ultra Smart – Licht haben wir schon hier berichtet.
Was ich aber noch nicht kannte, ist eine andere neue Lupenbrille, die Orascoptic FREEDOM.
Mit integrierter LED – Beleuchtung, die völlig ohne Kabel auskommt.
Lithium Ionen Akkus in den Brillenbügeln, vom Gewicht her austariert, erlauben ständige Betriebsbereitschaft und das bei sehr geringem Gewicht.
Kein Vergleich zum Gewicht des Lichtleiters der Halogenlampen von früher, man spürt das Mehrgewicht der Akkus zumindest kurzzeitig gegenüber meiner TTL kaum.
Wer sich also vom Stromkabel der LED ION gestört fühlt, oder immer wieder an der Stuhllehne des Behandlerstuhls hängenbleibt, der sollte sich diese Brille mal anschauen.
Das mit dem Hängenbleiben an der Armlehne kenne ich.
Ich werde deshalb trotzdem nicht wechseln, denn seitdem ich den Tipp von Winfried Zeppenfeld beherzigt habe, passiert mir dieses Missgeschick nicht mehr. Einfach das Kabel am Hemdkragen einfädeln und hinter dem Rücken unter dem Arbeitshemd zum Akku verlaufen lassen.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, kleine Dinge, große Wirkung.
Danke, Winfried.
Eine Sache hab ich noch, allerdings erst zu Hause entdeckt, im Katalog, den ich vom Stand mitgenommen hatte.
Eien Blendschutzbrille.
Für die Patienten, die unter dem Mikroskop behandelt werden, sicherlich eine Alternative zu unseren bisherigen orangenen Brillen.
Ich werds ausprobieren.
So sieht es aus, das neue LED – Licht von Sigma Dental. Mit 50.000 Lux in 30 cm Entfernung genauso hell wie die bisherige Variante, aber deutlich kleiner, wie der Größenvergleich mit dem Vorgänger im nachfolgenden Bild beweist. Der Einführungspreis für das Led ION Ultrasmart beträgt 1145 Euro.
Nach wievor die beste Anschaffung 2008. Meine LED – Lampe für die Lupenbrille: LED ION Plus von Sigma Dental..
5 Wurzelspitzen, die Höchstnote, die wir vergeben hier.
Seit gestern allerdings mit gelegentlichen Lichtaussetzern.
Entweder ist der Steckerkontakt der Lampe zum Akku – Gehäuse hin (seit ein paar Wochen ist das früher gewohnte feste Einrasten einer gewissen Spielpassung gewichen).
Oder es ist ein Kabelbruch oberhalb des Steckers, dort wo das Kabel beim Tragen abgebogen wird.
Ich werde die Lampe zu Sigma Dental einschicken zur Überprüfung, aber erst in den Herbstferien.
Rund 3 Monate arbeite ich jetzt schon mit der Led ION Plus Leuchte von Sigma Dental.
Ausnahmslos.
Könnte ich noch darauf verzichten ?
Nur wenn ich einen adäquaten Ersatz hätte.
Aber „Ganz Ohne“ auskommen ?
Keine Chance, es geht nicht mehr.
Die Led ION fällt nicht zur Last beim Tragen, sie ist für mich de facto nicht auffällig, nicht spürbar.
Ich kann damit den ganzen Tag arbeiten, ohne dass ihre Gewicht sich negativ bemerkbar macht. Das war mit dem von mir verwendeten Lupenleuchte auf Halogenbasis und mit Glasfaserleiter nicht so. Hier war nach längerer Tragezeit das zusätzliche Gewicht spürbar, ja teilweise sogar richtig lästig.
Am deutlichsten wir all dies mir bewußt, wenn der Leuchten – Akku aufgebraucht ist und zum Nachladen ans Stromnetz muss.
Dann stehe ich ziemlich im Dunkeln. Ein Ersatz – Akku wäre vermutlich sinnvoll (der Mitbewerber „Starmed“ bietet so etwas standardmäßig an).
Auf der kommenden IDS werde ich bei Sigma – Dental einmal nachfragen,was so was kostet. Ich vermute, es wird nicht billig sein.
Bis dahin hängen wir den einzig vorhandenen Akku jeden Abend ans Ladegerät zum „Auftanken“.
Im Alltagsgeschäft geht das manchmal, aus welchen Gründen auch immer, vergessen.
Die Folge ist, am nächsten Tag, mitten in der Arbeit, geht das Licht aus. Und dann können 1- 2 Stunden, bis der Akku wieder aufgeladen ist, sehr lange sein… Gefühlte Ewigkeiten.
Ein Kollege erzählte mir vor einigen Wochen, dass er die Wärmeentwicklung der Lampe als zumindest so hoch empfindet, dass es für ihn zwar akzeptabel, aber doch unangenehm spürbar ist. Ich für meine Person bemerke das nicht in dieser Dimension. Vielleicht ist an meiner Lupenbrille die Leuchte weit genug von meiner Stirn entfernt montiert, so dass die Wärmestrahlung nicht so sehr ins Gewicht fällt.
Auch hat er ein gewisses Nachlassen der Akkuleistung gegen Ende des Arbeitstages registriert.
Das stelle auch ich anekdotisch ab und zu mal fest, jedoch ist dies bisher bei uns, einen vollen Startakku vorausgesetzt, nicht so drastisch, dass es störend ins Gewicht fallen würde. Möglicherweise nimmt dieses Phänomen im Laufe der Zeit mit zunehmendem Ermüdungseffekt des Akkus zu.
Ich werde gegebenenfalls berichten.
Alles in allem ist die Led ION sicherlich kein Fehlkauf, selbst wenn, vorausgesetzt, ich bekomme sie irgendwann einmal in die Finger, die Starmed – LED – Leuchte den positiven Eindruck der LED ION noch übertreffen sollte.
Am Freitag war ich wegen eines Arbeitskurses unterwegs.
Meine Lupenbrille nehme ich immer mit, denn ohne die bin ich gewissermaßen „blind“. Und auch wenn in den Arbeitskursen Dentalmikroskope zur Verfügung stehen, so gibt es doch immer wieder zwischendrin die Notwendigkeit, bestimmte Dinge ohne Mikroskop in Augenschein nehmen zu müssen, daher immer mit Lupenbrille.
Natürlich habe ich dieses Mal auch das „Led ION“ – Licht dabei gehabt.
Gerade wenn, wie bei den Arbeitskursen keine OP – Leuchte einer Behandlungseinheit zur Verfügung steht, ist so eine Lichtquelle sehr sehr nützlich.
Und im Falle der „Led ION“ auch ohne Probleme transportabel. Mit meinem ZEON – Halogen – Licht wäre an so etwas nicht zu denken gewesen. In der Praxis herumtragen ist ein Sache, aber das ZEON – Licht mit auf Reisen nehmen ? Vielleicht noch mit der Bahn oder dem Flugzeug ? Unrealistisch. Mit der „Led ION“ kein Problem.
Es lebe (in diesem Falle) der technische Fortschritt.
Am Montag morgen, in der Praxis angekommen, habe ich feststellen müssen, dass ich die Lupenbrille zu Hause vergessen habe.
Kein Problem erst mal, denn ich habe für den Fall der Fälle noch eine Ersatzlupenbrille.
Aber – natürlich ohne Licht.
Und so war ich den ganzen Vormittag gezwungen, wieder wie gewohnt, wie all die Jahre zuvor, zu behandeln.
Das heißt: Routinebehandlungen ohne zusätzliches Licht, falls notwendig, musste wie früher wieder das ZEON – Licht aufgebaut werden. Und ohne Licht bedeutete, zig mal an die Lampe der Behandlungseinheit greifen, nachjustieren, trotzdem mit Schatten im hinteren Bereich der Mundhöhle leben müssen.
Ganz schön nervig. Naja, all die Jahre gings auch, aber so ist das mit den Annehmlichkeiten, wenn man diese einmal kennen und schätzen gelernt hat, dann …
Und was das ZEON – Licht angeht: Sein Lichtkegel ist deutlich kleiner als der Lichtkegel der „Led ION“ bei gleicher Lichtstärke. Während das „Led ION“ – Licht das gesamte Sehfeld meiner 4,3 TTL Orascoptic – Lupenbrille ausfüllt, bleibt beim ZEON – Licht ein dunkler Randbereich. Auch damit kann man leben, aber ich habe so ein Gefühl, dass solche Lichtverhältnisse eher zur Ermüdung und Überanstrengung der Augen führen als ein gleichmäßig ausgeleuchteter Lichtkegel. Ich empfinde jedenfalls die vollständige Ausleuchtung des Sehfeldes als deutlich angenehmer.
Nachmittags konnte ich dann wieder mit dem „Led ION“ arbeiten. Wie schön….
Bei einem Kollegen habe ich im Übrigen vor kurzem die StarMed – LED -Lampe einmal in Augenschein nehmen können.
Schickes Teil. Er hat mir versprochen, mir die StarMed zum Ausprobieren zur Verfügung zu stellen.
Und gleich noch eine Neuigkeit, die mir in den Niederlanden über den Weg gelaufen ist.
Eine LED – Beleuchtung für die Lupenbrille. Von Sigma Dental Flensburg.
Seit langer langer Zeit (also seit zumindest mehr als 10 Jahren) arbeite ich mit einer ZEON – Halogenbeleuchtung an meiner Lupenbrille.
Unverzichtbar, wenngleich ein wenig den vollkommen freien Handlungsbereich einschränkend.
Ich komme damit zurecht.
Man arrangiert sich.
Trotzdem wäre es schön, wenn man auf den Glasfaserlichtleiter verzichten könnte und auch das Herumtragen der nicht gerade handlichen Leuchteinheit von Zimmer zu Zimmer ist etwas, worauf ich gerne verzichten würde.
Aus diesem Grund habe ich schon seit Auftauchen der ersten LED – Beleuchtungen mit dem Kauf einer solchen neuzeitigen Lichtlösung geliebäugelt.
Tests mit den LED – Lampen der ersten Generationen waren jedoch nicht so durchschlagend, dass ich meine ZEON – Einheit, die nachwievor klaglos funktioniert, einfach so in die Ecke gestellt hätte.
Zu lichtschwach waren diese ersten Modelle, als dass sie gegenüber der vorhandenen Halogen -Einheit einen Mehrwert gebracht hätten, der die nicht unbeträchtliche Investition rechtfertigen würde.
Für mich waren diese Tests eher enttäuschend und so habe ich die Entwicklungen auf diesem Gebiet zwar aufmerksam beobachtet, jedoch bis dato an meinem Vorhaben festgehalten, mich mit dem Thema LED erst wieder zu zwingend beschäftigen, wenn meine antiquierte Halogen- Funzel ihren Geist aufgegeben hat.
Dies hat sich jetzt geändert.
Die Lampe, die mich überzeugt hat, nennt sich „Led ION DeLux Edition 50.000+“.
Ziemlich kryptischer Name, der da die Verpackung ziert, aber was zählt, ist das Ergebnis.
Und mit einer Nennleistung von 50.000 Lux gehört die Lampe zu den leuchtstärksten LED – Lampen, die gegenwärtig auf dem Dentalmarkt erhältlich sind.
Jetzt sind Meßwerte immer so eine Sache und auch der Unterschied zum Vorgänger, der mit 40.000 Lux aufwartet und als rund 100 Euro günstigere Variante immer noch erhältlich ist, ist nicht so, dass er ultimativ ins Auge fällt.
Aber wenn ich mir die Beleuchtungsmöglichkeiten mit dieser Lampe vor Augen halte, kann ich nur sagen, dass ich einen deutlichen Unterschied in der Lichtleistung sehe gegenüber meiner gegenwärtigen Variante. Von den anderen Vorteilen ganz zu schweigen.
Für mich steht fest.
Ich werde dieses Teil ausprobieren.
Und irgendwie habe ich so ein Gefühl, dass mein ZEON – Licht auf dem Weg ist, im Keller der Praxis seinen Lebensabend zu fristen.
Bleibt nur noch die Frage, was andere Firmen an ähnlichen Produkten aufweisen können.
Die Firma starMED zum Beispiel hat ebenfalls interessante Lichtquellen in ihrem Produktportfolio.