Was ist das – apikale Fraktur?

von Ostidald Wucker

An dieser Stelle mal wieder ein Rätselbild mit Auflösung.
Die Aufnahme entstand am Abschluss der Aufbereitung eines vollständig obliterierten Frontzahnes. Die primäre Penetration des verschlossenen Kanallumens gelang mit Profile 15.04. Das Tertiärdentin wurde nahezu vollständig mit Ultraschall entfernt. Die abschließende Desinfektion und Oberflächenglättung erfolgte unter Einsatz der SAF.

Nach Trocknung des Kanals ist das Bild entstanden. Ursprünglich glaubte ich an eine apikale Fraktur. Der Bruch an der SAF war selbst unter Vergrößerung nur schwer zu erkennen.

Die SAF Fragmente lassen sich einfach entfernen. Hier gelang dies mit einer an der Spitze befeuchteten Papierspitze.

 

 

 

Erweiterung EndoPilot

von Christian Danzl

Letzten Donnerstag, Freitag und Samstag fand in Hamburg die 4. Jahrestagung der DGET statt. Neben einem interessanten Fortbildungsprogramm präsentiert natürlich auch die Industrie Neuheiten.

Schlumbohm ist dabei den EndoPilot wieder zu erweitern. Aktuell wurde der Prototyp für die Erweiterung für die SAF, Self Adjusting File, vorgestellt.
Mit der schon länger verfügbaren Peristaltikpumpe ist die Versorgung mit Spülflüssigkeit gewährleistet. Die Einheit wird um einen Mikromotor erweitert, somit kann die SAF im separaten Winkelstück betrieben werden.
Wie gesagt, es handelt sich momentan noch um einen Prototypen, ein möglicher Liefertermin steht noch nicht fest.

Wieder ein Schritt in Richtung weniger Geräte und weniger Kabelsalat.

EdoPilot mit Peristaltikpumpe

EndoPilot mit zusätzlichen Handstück links für die SAF

SAF – Reciproc

von Bogidald Wecker

Dieser Fall wurde zusammen mit VDW Reciproc und SAF aufbereitet. Entdecke die Möglichkeiten war der Leitspruch in der Aufbereitung.

Die SAF wurde im bereits im Rö erkennbaren „Groove“ im distalen Bereich eingesetzt und bewährte sich in dieser schmalen isthmenartigen Ausfurchung des Kanals mit einem größeren lateralen Kanal.
Initial wurde der Zahn mit Profil 15.04 instrumentiert und anschließend mit R25 und R40 aufbereitet. Ultraschallgestützte Spülungen erfolgte mit Natriumhypochlorit und Zitronensäure. Die SAF wurde in jedem Kanal eingesetzt nach 15.04 und R25 unter Verwendung von Natriumhypochlorit.

Die Aufbereitungsgröße der R25 lassen ein wirksame Kanalwandbearbeitung mit der SAF nach vorheriger Instrumentierung mit R25 wenig wahrscheinlich sein und lassen weitere SAF mit größeren Querschnitten fordern.

Saubermachen

von Olaf Löffler

Nach einigen Wochen intensiver Beschäftigung mit dem Thema Reziprok, werde ich mir nun, wie geplant die SAF ( Self Adjusting File ) anschauen. Diese steht nun seit einiger Zeit zum Einsatz bereit.

Für mich war bisher optisch nicht so richtig erkennbar, wie, bzw. ob die Feile arbeitet. Bei einem Versuch mit Wasser im extrahierten Zahn habe ich das nachfolgende Video drehen können.

Man sieht die Eintrübung der Spüllösung. Mit Natriumhypochlorit war dies nicht so deutlich zu erkennen. Nach dem Trocknen sieht man allerdings auch  unbearbeitete Bereiche in der Einziehungen.

Besonders wichtig erscheint mir aus dieser Situation der unbedingte geradlinige Zugang zum Kanalsystem.