Neustart (XVI) – Pimp your Behandlungszeile “light”

Von Christoph Kaaden

Vor zwei Jahren habe ich hier erstmals über unsere kostengünstige schwedische Behandlungszeile des zweiten Therapiezimmers berichtet. Mein Kurzfazit nach dieser Zeit fällt positiv aus. Ein gelungener Kauf, der sich für unsere Zwecke voll rentiert hat, praxistauglich ist und daher von mir weiterempfohlen werden kann.

Fast drei Jahre nach Praxiseröffnung standen in diesem Zimmer jedoch einige Umbaumassnahmen (u.a. Installation eines PCs etc) an. (Mehr dazu in einem späteren Bericht). In diesem Zuge war ich auf der Suche nach geeigneten Oberschränken. Diesmal wurde ich bei einem anderen Hersteller fündig und wir entschieden uns zwei dieser Modelle. Seit gestern „hängen“ sie…

Oberschränke nach Montage

Oberschränke nach Montage

Ein wenig Arbeit bleibt zu tun, da die beiden Monitore noch an geeigneter Wandposition unter den Oberschränken befestigt werden sollen. Rein optisch bin ich aber schon mal zufrieden. Über die Praxistauglichkeit dieser „gepimpten Behandlungszeile light“ werde ich wieder berichten…

 

Stahlmöbel

von Christian Danzl

Viele Behandlungszeilen in zahnärztlichen Behandlungszimmern sind keine spezifischen Dentalmöbel, sondern, wenn überhaupt, modifizierte Küchenzeilen.

Diese (Küchenzeilen) gibt es auch in Stahl, was auch für Zahnarztpraxen interessant ist.
Pulverbeschichtet und in vielen RAL-Farben lieferbar.

Informationen hier: Popstahl

Neustart (IX) – Behandlungszeile „light“

von Christoph Kaaden

Im Zuge der initialen Praxisplanung hatte ich ursprünglich einmal den „Traum“ zwei identisch ausgestattete Behandlungszimmer einzurichten. Schnell wurde mir dann aber klar, dass dies mein Budget nicht zulassen würde. So entschied ich mich zur „Vollausstattung“ eines Behandlungsraumes.

Zimmer II hatte ich für einen späteren Zeitpunkt und evtl. nach ersten Beurteilungen der betriebswirtschaftlichen Entwicklungen der Praxis angedacht. Zu meiner grossen Freude erlaubte mein ursprünglich aufgenommenes Darlehn nach Bezahlung aller Umbaurechnung schon vorab finanziellen Handlungsspielraum für die Anschaffung eines Behandlungsstuhls. Ich entschied mich erneut für die Dentaleinheit Compact I mit Schwingbügel von Planmeca, mit der wir bisher sehr zufrieden sind. Mehr dazu aber in einem separaten Beitrag demnächst.

Den finanziellen Rahmen für die Anschaffung einer Behandlungszeile (und anderer Dinge wie Dentalmikroskop, digitales Röntgen etc.) wie in Zimmer I war jedoch nicht gegeben. Auf der Suche nach einer (günstigen) Alternative stiess ich schliesslich auf Küchenschränke eines grossen schwedischen Möbelhauses.  Finanziell liegt diese Variante um das ca. 10-fache (!) unter dem Anschaffungspreis unserer Zimmer I-Behandlungszeile, wenngleich auch ohne Oberschränke.

Seit ein paar Tagen ist das Ganze nun montiert und ich bin von dem Ergebnis sehr angetan!

 Der Praxisalltag wird zeigen, wie sich die Behandlungszeile bei uns bewährt. Ich werde berichten…

Ausgebaischt

von Hans – Willi Herrmann

Es gibt Nachrichten, die machen einfach nur nachdenklich.

Diese Woche kam ein Mitarbeiter unseres Dentaldepots in die Praxis.
Wie es so geht, wir redeten über dies und das und irgendwie wie kamen wir drauf  und er berichtete: Die Firma Baisch habe Insolvenz angemeldet.

Ist das zu fassen ?
Baisch  – eine Firma, die mit ihren Stahlmöbeln Dentalgeschichte geschrieben hat, ist selbst Geschichte.
Früher, ja früher haben alle Baisch gekauft.
Weil es auf das Geld nicht so sehr ankam wie heute, jeder wusste, dass die Möbel top sind, ein Zahnarztleben halten und es keine Konkurrenz gab.
Aber irgendwann hat sich die Situation geändert.
Die Konkurrenz ist da, sie ist billiger und, jetzt mal ehrlich, man kann bei einer Behandlungszeile ja so viel nicht falsch machen, denkt der Konsument.
Und kauft die Baisch – Alternative.
Und damit bröckelt der Umsatz, später bricht der Umsatz ein.

Und plötzlich ist Baisch weg.
Qualität alleine nützt nichts, wenn der Preis der angebotenen Ware oder Dienstleistung über dem der  Konkurrenz liegt und ein vorhandener  Mehrwert nicht vermittelt werden kann.

Und das ist auch ein Zahnmedizin – Problem.