Neustart (IX) – Behandlungszeile „light“

von Christoph Kaaden

Im Zuge der initialen Praxisplanung hatte ich ursprünglich einmal den „Traum“ zwei identisch ausgestattete Behandlungszimmer einzurichten. Schnell wurde mir dann aber klar, dass dies mein Budget nicht zulassen würde. So entschied ich mich zur „Vollausstattung“ eines Behandlungsraumes.

Zimmer II hatte ich für einen späteren Zeitpunkt und evtl. nach ersten Beurteilungen der betriebswirtschaftlichen Entwicklungen der Praxis angedacht. Zu meiner grossen Freude erlaubte mein ursprünglich aufgenommenes Darlehn nach Bezahlung aller Umbaurechnung schon vorab finanziellen Handlungsspielraum für die Anschaffung eines Behandlungsstuhls. Ich entschied mich erneut für die Dentaleinheit Compact I mit Schwingbügel von Planmeca, mit der wir bisher sehr zufrieden sind. Mehr dazu aber in einem separaten Beitrag demnächst.

Den finanziellen Rahmen für die Anschaffung einer Behandlungszeile (und anderer Dinge wie Dentalmikroskop, digitales Röntgen etc.) wie in Zimmer I war jedoch nicht gegeben. Auf der Suche nach einer (günstigen) Alternative stiess ich schliesslich auf Küchenschränke eines grossen schwedischen Möbelhauses.  Finanziell liegt diese Variante um das ca. 10-fache (!) unter dem Anschaffungspreis unserer Zimmer I-Behandlungszeile, wenngleich auch ohne Oberschränke.

Seit ein paar Tagen ist das Ganze nun montiert und ich bin von dem Ergebnis sehr angetan!

 Der Praxisalltag wird zeigen, wie sich die Behandlungszeile bei uns bewährt. Ich werde berichten…

Neustart (III) – Deutschland vs. Schweden (I)

von Christoph Kaaden

Im Zuge der Praxisplanung standen natürlich auch bei uns ein paar grundlegende Überlegungen und Entscheidungen an.

Unter anderem die Wahl des Autoklaven.

Ein sensibles und heikles Thema.

Wie nicht zuletzt auch der kürzlich hier erschiene Beitrag von Olaf Löffler zeigt…

Die Empfehlung des Depots war eindeutig:

MELAG !

Die Empfehlung von Freunden und Bekannten auch:

_BLOSS KEIN MELAG_ !

An dieser Stelle galt es abzuwägen und sich um mögliche Alternativen zu kümmern.

Erstmal brachte Dr. Thomas Weber (der Autor des – Memorix Zahnheilkunde-)  den Namen – Getinge – für mich „ins Spiel“…

Auch Dr. Andreas Habash hat sich im Kommentar zu diesem Artikel für „seinen“ Getinge K5+ „stark gemacht“. Ebenso wie weitere Kollegen.

Fragt man bei den „üblichen“ Depots (und auch bei Kollegen) hinsichtlich möglicher „Getinge“-Erfahrungen nach, ist die Reaktion (in der Regel) immer die selbe:

GETINGE ?

„Kenn` ich nicht…“ oder „Nie gehört…“

Erstaunlich eigentlich, wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt.

Handelt es sich doch bei dieser schwedischen Firma um alles andere als eine Hinterhof-Firma.

Wie hier nachzulesen ist.

„Vergleichen“ Sie dies mal mit der in Deutschland zumeist bekannten Firma in diesem Bereich der Medizintechnik.

Wer sich näher über die Getinge-Tischsterilisatoren informieren möchte kann dies zunächst einmal hier tun.

Demnächst werden wir von unseren bisherigen praktischen Erfahrungen berichten…