Lee- Block im Selbstbau

von Hans – Willi Herrmann

Als ich zum ersten Mal eine Abbildung des Lee- Block sah

(es war im IEJ oder JOE, ist einige Jahre her, ich habe die Quelle jetzt gesucht, aber auf die Schnelle nicht gefunden, vielleicht kann ein Mitleser helfen),

da dachte ich spontan, „Interessante Idee, muss ich sofort ausprobieren, bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich so gut funktioniert“.

Ich arbeitete zu diesem Zeitpunkt mit den Dovgan MTA- Carriern.
Die funktionierten gut, allerdings musste man peinlichst genau darauf achten, dass die Carrier unmittelbar nach der Anwendung gründlichst von MTA-Rückständen befreit wurden, da ansonsten die dünnen Kanülen sich sofort zusetzten und das teure Instrument damit unbrauchbar wurde.

Für den Lee- Block  hatte ich damals keine Bestellmöglichkeit in Deutschland und so beschloss ich, um auszuprobieren, ob der Lee- Block überhaupt funktioniert, mir ein Testmodell herzustellen.
Ich nahm einen Kunststoff- Plexiglasblock, wie wir ihn als Modell für Wurzelkanäle für die Endo -Fortbildungen verwendeten und schliff Rillen hinein. Mit einem Komet- Diamanten, Typ dünne rote Flamme und alternativ Korund- Trennscheiben setzte ich hierfür ein.

Überraschung 1. Es funktionierte einwandfrei. Überraschung 2: Die Kunststoffblöcke sind sterilisierbar.
Sie werden mit der Zeit gelblich, können aber viele Male wiederverwendet werden, so dass sowohl die geringen Materialkosten für den Block wie auch die Zeit für die Herstellung überkompensiert werden und sich auszahlen.

Warum ich trotzdem einen Lee- Block gekauft habe ?
Ich wollte irgendwann wissen, ob das Original besser ist als die Kopie.
Ist es, das ändert aber nichts am absoluten Gebrauchsnutzen und der Alltagstauglichkeit des Selbstbau – Teils.

und noch ein Endochuckbeispiel

von Olaf Löffler

Über den Einsatz des Endochuck wurde bereits einiges geschrieben und einige Beispiele vorgestellt.

Heute nun noch etwas zum Thema Fremdkörperentfernung periapikal
und sonoabrasive Mikropräparation, um diesen darzustellen.

Das ist ein weiterer Versuch einen Fall, mit bewegten Bilder darzustellen.
(Hier gehts zum Film)

Wer hat`s (neu) erfunden…?

von Christoph Kaaden

…die Schweizer?

Vielleicht…

Auf jeden Fall gibt es aus dem Land des Käsefondues, der  Alphörner und mechanischen Uhren seit kurzem eine Alternative zu den bislang kommerziell erhältlichen Portland-Zement Derivaten der Firmen Dentsply / Maillefer und Angelus.
Pfiffig vepackt in Kapselform und zu einem deutlich günstigerem Preis.

Die klinische Anwendung sowie Studien müssen die Gleichwertigkeit zu den „bewährten“ Produkten allerdings erst belegen.

Auf jeden Fall tut sich etwas…