Bose® QuietComfort® 15 Acoustic Noise Cancelling® Kopfhörer – ein kurzer Erfahrungsbericht

von Hans – Willi Herrmann

Bis zum Jahr 2006 bin ich regelmäßig, teilweise mehrmals im Jahr, beruflich bedingt an die Westküste der USA geflogen. Die lange Reise hat mich zusehends davor zurückschrecken lassen. Grund waren die lange Flugdauer und der Umstand, dass ich im Flugzeug – wenn überhaupt –  schlecht und dann auch nur kurz schlafen kann. Von Jahr zu Jahr  länger anhaltende jet lags  waren die Folge und damit einhergehend immer stärker der  Wunsch, mir solche Situationen nicht mehr aufbürden zu wollen.

Mit Unbehagen sah ich daher meinem 12 Stunden Flug nach Brasilien zum ROOTS Summit 2012 entgegen. Und das gab den Ausschlag, mir einen Bose® QuietComfort® 15 Acoustic Noise Cancelling® Kopfhörer zuzulegen. Über diese Kaufentscheidung hatte ich als Technik – Interessierter  schon immer mal wieder in der Vergangenheit spekuliert. Da ich , wie oben beschrieben, beruflich bedingt öfters weitere Strecken mit Flugzeug und Bahn zurücklegen musste. Aber letztendlich habe ich das Ganze als „Verdammt viel Geld und wer weiss ob´s überhaupt funktioniert und deshalb muss ich es nicht unbedingt haben“ eingestuft und immer wieder verworfen.

Denn auch ein Test im Bose-Shop konnte letztendlich nicht ausreichend klären, ob der Kopfhörer wirklich seinen Zweck wie erwartet würde erfüllen können. Von vorneherein war klar, daß lediglich tiefe und mittlere Frequenzen zuverlässig unterdrückt wurden, Flugzeugturbinenlärm zum Beispiel. Aber hatte mich das im Flugzeug eigentlich so sehr gestört ? Zumal dauerhaft gleichbleibend und damit vom Kopf ohnehin nach kurzer Zeit ausgeblendet. Waren es nicht vielmehr laut sich mitteilende Sitznachbarn, schlagende Flugzeugtoilettentüren und schreiende Babys, die einem die Nachtruhe raubten ?

Weiterhin stand die Frage im Raum, ob es unbedingt das Kopfhörer Top – Modell von BOSE sein müsste ? Von einer  Firma, die in der Vergangenheit es immer schon verstanden hatte, einen möglicherweise sogar nur vermeintlichen Vorteil marketingmäßig aufzublasen und mit einem Premiumpreis  zu versehen. Noice cancelling Kopfhörer gibt es immerhin schon für rund 100 Euro. Von  renommierten Anbietern wie Sennheiser, AKG, Panasonic, Sony. Und dann die Optik des BOSE QC 15 ? Schon zu seiner Markteinführung langweilig, würde ich das Design heute wohlwollend als „attraktiv für Rentner“ einstufen, ehrlich befragt als häßlich und spiessig obendrein einordnen.

Bewertungen bei Amazon und ein Kurztest im Apple Store haben mich letztendlich bewogen, mir Anfang September aller negativer Stimmen zum Trotz den BOSE QC 15 zuzulegen. Zwischenzeitlich hatte ich dann auf Kurzflügen nach Moskau und Budapest, die Möglichkeit,  den Kopfhörer anzutesten. Die Nagelprobe war dann der Flug nach Rio de Janeiro und zurück.

Kurz und knapp. Das Teil funktioniert.
Und nicht nur im Flugzeug, sondern auch in „normalen“ lärmbelasteten Bereichen, wie den Flughafenterminals. Sogar Stimmen werden weit besser als erwartet herausgefiltert. Es ist immer wieder erstaunlich, wie stark die Lärmbelastung im Flugzeug ist, sobald man den Kopfhörer ausschaltet, um sich  zum Beispiel mit dem Sitznachbarn zu verständigen. Was den Tragekomfort angeht, habe ich den Kopfhörer nicht als unangenehm empfunden. 12 Stunden Tragezeit waren kein Problem. Für mich war der Erwerb kein Fehlkauf, im Gegenteil, eine Bereicherung und Erleichterung, was das Reisen angeht. Daran mag auch die ausladende Reisehülle nichts ändern. Die bei Amazon von verschiedener Seite als unzureichend beschriebene Klangqualität kann ich für mich, trotz diesbezüglich von Jugend an hohen Ansprüchen, nicht bestätigen.

Und was das Schlafen im Flugzeug angeht – für mich war der BOSE QC 15 auf  meinem Rio- Flug eine Erleichterung, verbesserte die Nachtruhe. Mein Geld war also gut investiert und der BOSE QC 15 gehört jetzt, wenn möglich, zum Reisegepäck dazu.

IDS 2009 (9) LED Turbine NSK

von Hans – Willi Herrmann

Kennen Sie das ?

Das Birnchen in ihrem Winkelstück hält genau so lange, bis sie vergessen haben, wie es gewechselt werden muss.
Oder solange, bis keiner mehr weiss, wo die Ersatzbirnchen gelagert wurden.

So gesehen ist es in der Tat ein Fortschritt, dass nun LED – Beleuchtungen für Winkelstücke angeboten werden, denn bei einer Lebensdauer von mehr als 50.000 Stunden kann man schon einige Zeit lang unbesorgt und voll beleuchtet vor sich hinbohren.

Schade nur, dass es für diese neue Lichttechnologie neuer Winkelstücke bedarf.
So gesehen relativiert sich für den Praktiker die euphorischen Ankündigungen der jeweiligen Handstückhersteller, die auf der IDS diese Neuheit beworben haben.

Denn bei  gegenwärtig mehr als 25 Winkelstücken in unserer Praxis wäre dies ein riesiges Investionsvolumen, dass für die Umrüstung gestemmt werden muss.
Da leg ich mir doch gerne noch ein paar Halogen – Birnchen extra hin und schreib mir eine detailierte Arbeitsanweisung, wie ich die Birnchen wechseln muss und in welchem Schrankfach ich sie deponiert habe.

Oder ich überlege, ob ich nicht zu NSK wechsele.

Denn NSK, weitestgehend unbemerkt von den Zahnärzten, hat die LED – Birne dorthin gebracht, wo sie meines Erachtens mehr Sinn macht als im Handstück, nämlich in die Turbinenkupplung.

Ich wechsele also lediglich die Turbinenkupplung, um von nun an LED – Licht zu haben.
Und kann alle meine Winkelstücke weiterverwenden.

Und wohlgemerkt alle meine Winkelstücke, denn eine solche LED – Beleuchtung bietet NSK nicht nur für Turbinen, sondern auch für E – Motoren  und demnach für rote, grüne und blaue Winkelstücke an.

Und noch einen Vorteil hat die NSK – Variante.
Ich kann nach und nach die jeweiligen Turbinenkupplungen und Motoren austauschen, wenn sich ein Bedarf ergibt. Ich kann LED- und Halogen-Varianten nebeneinander benutzen und muss nicht ad hoc vollständig von einem System auf das andere  wechseln.

Von der Lichtausbeute sind Halogen und LED vergleichbar, allerdings spenden die LED -Birnen Licht in Tageslichtqaulität ohne Gelbstich.

NSK_LED