Roots Summit 2012 Brasilien – Eindrücke abseits der Kongresssäle

von Hans – Willi Herrmann

Auch von meiner Seite ein paar fotografische Impressionen, abseits der ROOTS Summit Kongresssäle, sowohl in Farbe, als auch in Schwarz Weiss.

 

Roots Summit 2012

von Jörg Schröder 

Nach zweijähriger Pause fand das mittlerweile 10. ROOTS Summit in diesem Jahr in Brasilien statt. Das Team um Carlos Murgel und Gustavo de Deus hatten ins im Länderdreieck Brasilien, Argentinien und Paraguay gelegene Foz de Iaguaçu eingeladen.

Den mehr als 600 Teilnehmern aus über 30 Ländern wurde während der dreitägigen Veranstaltung ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben Vorträgen vieler internationaler Top-Referenten aus Wissenschaft und Praxis ( M. Versiani, M. Haapasalo, G. Yared, J. Vera, J. Dovgan, J. Munce, A. Chaniotis, L. Pereira, R. Cristescu, H.W. Herrmann , G. Debelian S. Nallapati, R. Michiels) konnten Workshops zu einer Vielzahl verschiedener endodontischer Themen belegt werden. Eine Posterpräsentation mit neuen Ergebnissen wissenschaftlicher Studien rundete die Veranstaltung ab.

Die Organisation des Events war vorbildlich und braucht den Vergleich mit Großveranstaltungen in Europa nicht zu scheuen. Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird, ist die fast familiäre Atmosphäre in der alles ablief. Ob früh am Morgen beim Frühstück – es ging an jedem der drei Tage um 8.30 los – oder beim gemeinsamen Abendessen – um 17.30 Uhr war Schluss – immer fanden sich neue Tischzusammensetzungen mit interessanten Gesprächen.

Als Referent wird man selbst am nächsten Tag noch zum Vortragsthema angesprochen und befragt. Die Scheu Fragen zu stellen ist bei den Teilnehmern deutlich geringer als hierzulande ausgeprägt. Zustimmung aber auch kritische Anmerkungen werden gleich nach dem Vortrag im persönlichen Gespräch geäußert.

Am Donnerstag bot sich die Möglichkeit die zuvor von Dr. José Vega im Zusammenhang mit der Irrigation des Wurzelkanals erläuterten physikalischen Zusammenhänge  des laminaren Flows und des akustischen Streamings durch eine Exkursion zu den weltbekannten Iguaçu-Wasserfällen zu vertiefen.

Wenn es unter den vielen hervorragenden Präsentationen einen zu nennen gibt, der mir besonders gefallen hat, dann ist es der Vortrag von Rafäel Michiels aus Belgien.

Mit seiner unnachahmlichen und sympathischen Art Dinge beim Namen zu nennen ließ er in 45 Minuten die Entwicklungen der Endodontie chronologisch Revue passieren und setzte sich dabei sehr kritisch mit den schon fast inflationär um sich greifenden „Revolutionen“ in der Endodontie auseinander.

Würde sein  Motto „PPC“ Compare the Present with the Past and think Critical“ regelmäßiger zur Anwendung kommen und das bekannte Wissen konsequent in die Behandlung einfliessen, könnte der endodontische Behandlungsstandard mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch ohne monatliche Revolutionen erheblich verbessert werden können.

Das Roots Summit 2012 war für mich einmal mehr Gelegenheit,  alte Freunde zu treffen, neue Freunde zu finden und mit einigen neuen Ideen im Gepäck motiviert nach Hause zurückzureisen.

Neben eigenen Bildern, Fotos von Roberto Cristescu und Rafäel Michiels.

Bose® QuietComfort® 15 Acoustic Noise Cancelling® Kopfhörer – ein kurzer Erfahrungsbericht

von Hans – Willi Herrmann

Bis zum Jahr 2006 bin ich regelmäßig, teilweise mehrmals im Jahr, beruflich bedingt an die Westküste der USA geflogen. Die lange Reise hat mich zusehends davor zurückschrecken lassen. Grund waren die lange Flugdauer und der Umstand, dass ich im Flugzeug – wenn überhaupt –  schlecht und dann auch nur kurz schlafen kann. Von Jahr zu Jahr  länger anhaltende jet lags  waren die Folge und damit einhergehend immer stärker der  Wunsch, mir solche Situationen nicht mehr aufbürden zu wollen.

Mit Unbehagen sah ich daher meinem 12 Stunden Flug nach Brasilien zum ROOTS Summit 2012 entgegen. Und das gab den Ausschlag, mir einen Bose® QuietComfort® 15 Acoustic Noise Cancelling® Kopfhörer zuzulegen. Über diese Kaufentscheidung hatte ich als Technik – Interessierter  schon immer mal wieder in der Vergangenheit spekuliert. Da ich , wie oben beschrieben, beruflich bedingt öfters weitere Strecken mit Flugzeug und Bahn zurücklegen musste. Aber letztendlich habe ich das Ganze als „Verdammt viel Geld und wer weiss ob´s überhaupt funktioniert und deshalb muss ich es nicht unbedingt haben“ eingestuft und immer wieder verworfen.

Denn auch ein Test im Bose-Shop konnte letztendlich nicht ausreichend klären, ob der Kopfhörer wirklich seinen Zweck wie erwartet würde erfüllen können. Von vorneherein war klar, daß lediglich tiefe und mittlere Frequenzen zuverlässig unterdrückt wurden, Flugzeugturbinenlärm zum Beispiel. Aber hatte mich das im Flugzeug eigentlich so sehr gestört ? Zumal dauerhaft gleichbleibend und damit vom Kopf ohnehin nach kurzer Zeit ausgeblendet. Waren es nicht vielmehr laut sich mitteilende Sitznachbarn, schlagende Flugzeugtoilettentüren und schreiende Babys, die einem die Nachtruhe raubten ?

Weiterhin stand die Frage im Raum, ob es unbedingt das Kopfhörer Top – Modell von BOSE sein müsste ? Von einer  Firma, die in der Vergangenheit es immer schon verstanden hatte, einen möglicherweise sogar nur vermeintlichen Vorteil marketingmäßig aufzublasen und mit einem Premiumpreis  zu versehen. Noice cancelling Kopfhörer gibt es immerhin schon für rund 100 Euro. Von  renommierten Anbietern wie Sennheiser, AKG, Panasonic, Sony. Und dann die Optik des BOSE QC 15 ? Schon zu seiner Markteinführung langweilig, würde ich das Design heute wohlwollend als „attraktiv für Rentner“ einstufen, ehrlich befragt als häßlich und spiessig obendrein einordnen.

Bewertungen bei Amazon und ein Kurztest im Apple Store haben mich letztendlich bewogen, mir Anfang September aller negativer Stimmen zum Trotz den BOSE QC 15 zuzulegen. Zwischenzeitlich hatte ich dann auf Kurzflügen nach Moskau und Budapest, die Möglichkeit,  den Kopfhörer anzutesten. Die Nagelprobe war dann der Flug nach Rio de Janeiro und zurück.

Kurz und knapp. Das Teil funktioniert.
Und nicht nur im Flugzeug, sondern auch in „normalen“ lärmbelasteten Bereichen, wie den Flughafenterminals. Sogar Stimmen werden weit besser als erwartet herausgefiltert. Es ist immer wieder erstaunlich, wie stark die Lärmbelastung im Flugzeug ist, sobald man den Kopfhörer ausschaltet, um sich  zum Beispiel mit dem Sitznachbarn zu verständigen. Was den Tragekomfort angeht, habe ich den Kopfhörer nicht als unangenehm empfunden. 12 Stunden Tragezeit waren kein Problem. Für mich war der Erwerb kein Fehlkauf, im Gegenteil, eine Bereicherung und Erleichterung, was das Reisen angeht. Daran mag auch die ausladende Reisehülle nichts ändern. Die bei Amazon von verschiedener Seite als unzureichend beschriebene Klangqualität kann ich für mich, trotz diesbezüglich von Jugend an hohen Ansprüchen, nicht bestätigen.

Und was das Schlafen im Flugzeug angeht – für mich war der BOSE QC 15 auf  meinem Rio- Flug eine Erleichterung, verbesserte die Nachtruhe. Mein Geld war also gut investiert und der BOSE QC 15 gehört jetzt, wenn möglich, zum Reisegepäck dazu.