Miniluftbläser im Eigenbau

Wir benutzen, wie bereits hier beschrieben DCI Luft/Wasser/Spray Spritzen.
Der Grund war die einfache Adaptation von LuerrLock Ansätzen an diese Spritze.

Nun wurde in diesem Beitrag der Miniluftbläser Bamberg vorgestellt.
Das ist eine Möglichkeit, wenn man über Zugang zu einem 3D Drucker verfügt.
Für alle die keinen Drucker haben, hier eine Eigenbauversion, welche wir mal auf die Schnelle entwickeln mussten, da alle Adapter an einem Tag benutzt wurden.

Dazu benötigt man lediglich einen BRAUN Combi Stopper, einen Rosenbohrer und maximal 30 Sekunden Zeit.

Noch eine Anmerkung in merkwürdigen Zeiten: Da bereits die bloße Nennung eines Produktes auf einer Homepage als Werbung interpretiert werden kann, benennen wir diesen Blogbeitrag (wie auch jeden bereits geschriebenen sowie alle zukünftigen Beiträge, in denen Produkte benannt werden) als unbezahlte Werbung. Sollten wir (jemals) finanzielle Zuwendungen von Firmen erhalten, die Erwähnung bestimmter Produkte betreffend, werden wir die entsprechenden Blogbeiträge als „bezahlte Werbung“ ausweisen.

Lightbox DIY

von Stefan Klinge

Manchmal möchte man eine schöne prothetische Arbeit, einen Zahn mit besonderer Anatomie oder vielleicht auch nur ein Gipsmodell
fotografisch dokumentieren. Schon stellt sich die Frage: “ Wie fotografiere ich das?“

Professionelle Fotografen benutzen sehr gerne hierfür eine sogenannte „Lightbox“ also einen Lichtkasten oder auch bekannt unter Fotozelt. Der Vorteil eines solchen Fotozeltes ist die (fast) perfekte und schattenfreie Ausleuchtung des Objektes  Meist mit einen weißen Hintergrund, auf dem sich das Produkt ( in unserem Fall also ein dentales Motiv) schön abhebt.
Diese professionellen Lightboxen kann man nun teuer kaufen oder sich einfach und schnell selbst basteln.

Hierzu benötigt man:

einen quadratischen Karton mittlerer Größe,
einen weißen Fotokarton A3,
ein wenig Klebeband,
etwas transparenten Stoff zb. weißes Backpapier oder dünne Schaumfolie ( Verpackungsmaterial ),
zwei oder drei Schreibtischlampen
und Leuchtmittel E27 5200 – 5500 Kelvin.

( z.b. http://www.amazon.de/Grundig-B%C3%BCrolampe-Schreibtischlampe-Tischlampe-Leselampe/dp/B006932QLI/ref=sr_1_1?s=officeproduct&ie=UTF8&qid=1360356603&sr=1-1 )

und Leichtmittel mit 5500 Kelvin zb. hier

http://www.pearl.de/a-NC1952-1123.shtml?vid=917&gclid=CLPItNjLp7UCFcfwzAod31wAZg

In den Karton schneidet nun man drei Fenster hinein – oben, rechts und links. Der Boden des Kartons und eine Seite bleiben unberührt, diese bilden Wand und Boden unserer Lightbox. Nun schneiden wir den weißen Fotokarton so zu, dass er sich über den Boden zur Wand hin einziehen läßt. Es ist dabei darauf zu achten, dass sich keine Falten oder Ecken bilden, diese werfen sonst später Schatten. Der Fotokarton wird dann nach oben zum oberen Ende der Kartonwand gezogen und dort mit ein wenig Tesa angeklebt. So kann er später nicht verutschen. Der weiße Fotokarton soll vom Kartonboden zur Wand hin eine leichte Hohlkehle bilden – also eine runde Ecke .
Die Fenster bedeckt man nun mit weißem Backpapier oder einer Schaumfolie und klebt diese wieder mit Tesa fest. Vor diese Fenster ( bzw. über das obere Fenster ) werden später die Lichtquellen aufgestellt. Die Beklebung dient als Diffusor, und spendet ein sehr weiches Licht und damit weniger Schatten.

Und das war es auch schon. Zeitaufwand 10 min. Kosten: ca. 9€ + Schreibtischlampen + Leuchtmittel. Das sollte sich also deutlich unter 80€ bewegen.

In meinem Beispiel habe ich auf das Verkleben der Fenster verzichtet, da ich schon über Softboxen verfüge, die eh schon ein weiches Licht spenden. Diese bekommt man recht günstig bei Ebay.
Leider hatte ich zuhause kein Zahnmodell zur Verfügung. Also musste ein Apfel herhalten, der nach dem „Fotoshooting“ auch ordnungsgemäß verspeist wurde.
Viel Spass beim Nachbau.

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Eine Endovac Alternative !?

von Stefan Klinge

Das Endovac System von SybronEndo war Teil verschiedener Untersuchungen in diversen Journals. Die wirksame Reinigung im apikalen Drittel, im Vergleich zur alleinigen Nadelspülung, wurde dem System bestätigt.
Der komplizierte Aufbau und der relativ hohe Preis haben mich bisher davon abgehalten, dieses System anzuschaffen. Mit relativ einfachen und preisgünstigen Mitteln habe ich versucht, ein dem Grundprinzip vergleichbares Hilfsmittel nachzubauen.
Was man dazu benötigt zeige ich in diesem Video. Dieser Nachbau mag weniger effektiv als das Original sein, doch als Alternative zur simplen Nadelspülung dient es allemal.

Do it yourself Microopener

von Hans – Willi Herrmann

Und noch eine Neuerung, die ich vom DGET – Curriculum aus Düsseldorf mitgenommen habe.

Ein Microopener – Griff, der es erlaubt, nach eigenem Gusto Instrumentenschneiden einzuspannen. Mit einem Preis kann ich leider nicht dienen, aber vielleicht hilft ein Blick auf die Hanchadent – Homepage weiter, denn dort ist der Griff erhältlich.

Und falls schon jemand damit gearbeitet hat, sind wir für ein Feedback via Kommentarfunktion dankbar.