Kälte

von Christian Danzl

In unserer Praxis wird der Kältetest zur Sensibilitätsprüfung mit Kältespray und Schaumstoffpellets gemacht. Die Handhabung ist einfach und der Test funktioniert relativ gut.

Aber eben nur relativ. Besonders bei älteren Patienten mit Zähnen, die schon Jahrzehnte überkront sind, stößt der Test schnell an seine Grenzen und vitale Zähne reagieren nicht mehr auf den Kältereiz.

Beholfen hatten wir uns für solche Fälle mit Einwegspritzen, die mit Wasser befüllt eingefroren wurden. Zum Kältetest wurde dann das vordere Ende mit dem Luer-Konus angetrennt, so dass man mit dem Stempel das Eis rausdrücken kann. Es funktioniert, ist aber umständlich.

Durch einen Fehler beim Bestellen (schlechtes QM ;-) ) wurden nicht die „normalen“ Schaumstoffpellets bestellt mit 5mm Durchmesser, sondern größere mit 8mm Durchmesser.

Die größeren Pellets speichern viel mehr Kälte, so dass bei „schwierigen“ Zähnen oft viel leichter eine Aussage getroffen werden kann.

Sterile Wattekügelchen

von Christian Danzl


So wie es aussieht hat in unserer Praxis das leidige Thema „Wattekügelchen“ ein Ende gefunden.

Bisher hatten wir das Problem, die Wattepellets sauber zu entnehmen, ohne dabei versehentlich den Spender zu kontaminieren. Wir arbeiteten mit einer Pinzette, die nur für die Entnahme von Arbeitsmaterial aus den Schubläden auf der Arbeitsfläche in einem Edelstahlköcher bereitstand. Aber das ist umständlich und eine Kreuzkontamination kann nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. 

Durch Zufall bin ich wieder auf einen Wattepelletdispenser gestoßen, den ich noch aus der Studentenzeit kannte.
Es ist der Pelletspender 4054S von Knapstein, Krefeld.

Mit  Pellets gefüllt, eingeschweisst und sterilisiert wird er bei Bedarf aus der Schublade geholt und auf dem Behandlungstray platziert.

Mit einem Preis von unter 10,- € gehört er zu den eher günstigeren Dentalartikeln und so kann man einige davon in der Schublade vorrätig halten.
Somit sind immer genügend sterile Wattekügelchen zur Hand. 

Nach Gebrauch einfach neu befüllen und ab in den Autoklaven.
Kreuzkontamination ade!