Seit 1993 arbeite ich mit dem ROOT ZX Gerät von Morita.
Und wenn wir die letzten Tage von suboptimal funktionierenden Gräten gesprochen haben, dann kann ich sagen, es gibt wohl kaum ein Gerät, auf dass ich mich mehr verlasse und dass mich weniger im Stich gelassen hat als das ROOT ZX.
Ich würde, wenn es heute seinen Geist aufgäbe, sofort wieder ein ROOT ZX – Gerät kaufen.
Aber – es gibt es nicht mehr.
Stattdessen liegt es seit einiger Zeit als ROOT ZX 2 in einer neuen Version vor und mir ist vor ein paar Tagen eine Studie von Felippe et. al. in die Hände gefallen, die dieses Gerät auf seine Genauigkeit hin untersucht.
Ergebnis: Im Genauigkeitsintervall (+ -0.5 mm) in 86 % der Fälle.
So wenig ? Das fand ich überraschend. Ich hätte mehr erwartet.
Daraufhin habe ich mir die Studie etwas genauer angeschaut und zwar im Hinblick auf die von mir durchgeführte Vorgehensweise, die Lage des Foramens apicale zu bestimmen und von diesem Wert 0.5 mm zurückzugehen.
Wenn ich so verfahre, dann bin ich lediglich in 3% der Fälle 0.5 mm zu lang, in allen anderen, demnach 97 % der Fälle zumeist 0.5 mm vom Foramen entfernt, selten am Foramen oder maximal 1 mm kürzer.
97 Prozent Erfolgsrate.
Damit kann ich gut leben.
