von Bonald Decker
abhängig von Lokalisation und Ausdehnung einer Perforation gibt es verschiedene Möglichkeiten diese zu decken, falls ein Erhaltungsversuch geplant ist…
obgleich MTA in vielen Fällen_das_ Material der ersten Wahl ist, gilt als eine der Anwendungsvoraussetzungen hierfür, dass es sich um eine subkrestale Perforation handelt, bzw. keine Kommunikation über den Sulkus zur Mundhöhle besteht…
dies war in dem nachfolgenden Fall aufgrund der parodontalen Situation des betroffenen Zahnes nicht gegeben…
daher stellte sich die Frage nach einem alternativen Material.
Wir entschieden uns für Komposit und applizierten diesen nach „relativer Trockenlegung“ der Perforation mittels Kofferdam in einer Donut-Technik („frei“ nach Dipl. Stom M. Arnold-Dresden)
P.S.: Wir sind uns im Klaren darüber, dass die Prognose des Zahnes aufgrund multipler Befunde als nicht optimal anzusehen ist. Trotzdem gab es gute Gründe die Behandlung trotzdem weiterzuführen…
