von Ostidald Wucker
Die Patientin kam um sich noch einmal zu vergewissern, ob der Zahn gezogen werden muss. Geplant war die Extraktion und eine anschließende Versorgung mit Zahnersatz.
Klinisch zeigte sich der Zahn unauffällig. Es waren keine erhöhten Sondierungstiefen, kein Perkussionsschmerz und kein Aufbisschmerz vorhanden.
Eine Orthopantomogrammaufnahme führte zu dem Zufallsbfund und der Einschätzung – Extraktion.
Gerade die Symptomlosigkeit war der Grund der Nachfrage bei uns.
Die erste Wurzelbehandlung erfolgte vor mehren Jahren. Danach wurde die Keramikrestauration eingegliedert. Es gab keine Röntgenkontollen und er Zahn war beschwerdefrei.
Im Beratungsgespräch schätzten wir die Situation als behandelbar ein und empfahlen keine Extraktion.
Nun steht die Frage woran ermessen wir die Prognose?
Sind Prognose und Erfolgsrate gleichzusetzen?
Oft hört man unterschiedliche Angaben. Deshalb von mir die Umfrage, wie schätzen Sie die Prognose/oder Wahrscheinlichkeit des Behandlungserfolges dieses Zahnes ein?
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