DEXIS Platinum Sensor (3)

von Olaf Löffler

Anbei die Gegenüberstellung der technischen Daten des Kodak Sensors 6100 und des Dexis Platinum Sensors.

 

 

 

DEXIS® Platinum

 

Kodak RVG 6100 #0/#1/#2

Design Abgeschnittene Ecken und abgerundete Kanten Abgerundete Ecken und Kanten
Kabel dünnes, flexibles USB-Kabel flexibles USB-Kabel
Wasserdicht Ja eingeschränkt (nur Größe 1 )
Schnittstelle Im Kabel integriert. Im Kabel integriert.
Außenmaße Perfect Size: 29,0 x 39,0 mm Größe 0: 22,2 x 30,8 mm (Pädiatrische Aufnahmen) 

Größe 1: 27,5 x 37,7 mm (Allzwecksensor)

Größe 2: 32,2 x 44,1 mm (Bissflügelaufnahmen)

Aktive Fläche Perfect Size: 25,6 mm x 32mm Größe 0: 22 x 17 mm 

Größe 1: 30 x 22 mm (Bissflügelaufnahmen kritisch)

Größe 2: 36 x 27 mm

Auflösung Theoretisch:    27,03 LP/mm 

Tatsächlich:      > 20 LP/mm

Gemessen:  > 20 LP/mm

Theoretisch: 27,03 LP/mm 

Tatsächlich: > 20 LP/mm (Größe 1 und 2)

Gemessen: > 20 LP/mm (Größe 1 und 2)

Technologie Szintillator + Lichtleitfaser + CMOS Szintillator + Lichtleitfaser + CMOS
Pixelgröße 18,5 µ (14 Bit Analog-Digital-Wandler) 

16.000 Graustufen / 1692 x 1324 Bildpunkte

18,5 µ
9000 x 1200 Größe 0
1200 x 1600 Größe 1
1440 x 1920 Größe 2
Verbindung USB 2 USB 2
Software Windows 7 Professional (32-bit and 64-bit)
Windows Vista Business(32-bit edition)
Windows XP Professional
Windows Server (2003 and 2008 editions)
Windows 2000 Professional SP4
Windows XP Professional SP 3 (32 or 64 bit)
Windows XP Media Center SP3 (32 or 64 bit)
Windows Vista Business (32 or 64 bit)
Windows Vista Ultimate (32 or 64)
Windows Vista Enterprise (32 or 64 bit)
Windows 7 Professional (32 or 64 bit)
Windows 7 Ultimate (32 or 64 bit)
Windows 7 Enterprise (32 or 64 bit)
Support Dexcare (Softwareupdates, Unfallschutz, etc…)

DEXIS Platinum Sensor (2)

von Olaf Löffler

Den DEXIS Platinum Sensor konnte ich über mehrere Monate testen.
Er wurde für endodontischen Recallaufnahmen  bei uns eingesetzt.
In einigen Fällen wurde die Ausgangssituation vor Behandlung erfasst und es wurden Bissflügelaufnahmen erstellt.

Der Sensor wird inklusive Software und einem Haltersystem geliefert! Das ist nicht selbstverständlich. Bei meinem Kodak 6100 habe ich alles erdenkliche probiert und die kodakeigenen Halter erst auf gesonderte Nachfrage gesehen und dann bestellen können.
Die mitgelieferten Rinn Halter bei Kodak sind wenig robust.

Das Haltersystem des Dexis ist gut einsetzbar und logisch aufgebaut. Vermisst wird lediglich eine mögliche Befestigung am Röntgenstrahler. Dafür müsste man auf die Beycodentvariante, welche an anderer Stelle bereits beschrieben wurde greifen. Diese ist auch für den Dexis Sensor erhältlich und wird von mir nach wie vor empfohlen.

Die mitgelieferte Software zeigt sich nicht im gewohnten Windowslook. Nach einer kurzen Einarbeitung war diese jedoch sehr gut bedienbar und man erkannte Feinheiten der Programierer, welche im ersten Moment nicht offensichtlich waren, wie beispielsweise die Anzeige aller Bilder in einem Quadrantenschema.

Gegenüber der Kodaksoftware gibt es deutlich mehr Funktionen. Mittels dieser Software lassen sich alle Bilder einer Praxis verwalten. Ebenso sind Fremdsensoren anderer Hersteller und digitale OPG damit bedienbar. Die Möglichkeiten der Software zeigen sich nach einer Zeit der intensiver Beschäftigung, oder nach Einarbeitung durch die Installationsfirma.

Hier nun die ersten 10 aufeinanderfolgenden Bilder des Dexis. Demnächst mehr im Vergleich zum Kodak 6100.

Sicher ist sicher!

von Ronald Wecker

Die endodontische Therapie unterer Frontzähne hält einige Stolpersteine bereit. Anatomische Variationen, eingeschränkte Sichtverhältnisse, schwieriger Zugang zu den Kanalsystemen sind nur einige Punkte.

Bereits das sichere Verankern des Kofferdams kann bei besonders grazilen Zähnen mit flacher oro-vestibulärer Ausdehnung eine Herausforderung sein. Um das Abhebeln von Butterflyklammern zu verhindern hat Olaf Löffler hier bereits ein Verfahren vorgestellt.

In unserer Praxis kommt zum Erstellen eines Kippmeiders ein schnellhärtendes Bissregistratmaterial (Registrado, Fa. Voco) zum Einsatz.

Da während der Kofferdamapplikation die Orientierung erschwert sein kann und sich sowohl natürliche als auch mit Kronen versorgte untere Frontzähne sehr ähnlich sehen können, markieren wir vor dem Legen des Kofferdams den zu behandelnden Zahn mit einem wasserfesten Filzstift.

Verwechselungen sind damit ausgeschlossen. Wäre nämlich ziemlich unangenehm den falschen Zahn zu trepanieren.

In vorliegendem Fall hatten die unteren Inzisivi aufgrund von Abrasionen ein sehr ähnliches Erscheinungsbild. Die apikale Aufhellung ist Spätfolge eines Frontzahntraumas vor ca. 5 Jahren. Schön zu sehen wie bereits 6 Monate postoperativ eine deutliche Heilungstendenz zu beobachten ist.

Und die Abfolge der Röntgenbilder lässt insbesondere am letzten Bild erkennen, das die Positionierung des Röntgensensors in engen Kieferbögen durch die Verwendung eines Haltersystems verbessert wird.  ;)

Das nenne ich Service!

von Jörg Schröder

Vor nicht all zu langer Zeit hatte ich an dieser Stelle von meinen unerfreulichen Erfahrungen mit den RAYFIX RWS BEYCODENT® Sensor-Halter berichtet.

Bereits nach kurzem Gebrauch  drückte die Fixierschraube für die Edelstahlstange beim Koppeln von Adapterring und Sensorhalter die Halteschrauben für die Stangenaufnahme aus dem Kunststoffgewinde.

Der gesamte Halter wurde dadurch instabil und konnte nicht wie vorgesehen eingesetzt werden.

Wir hatten darauf hin beide defekten Haltersysteme an Beycodent mit der Bitte um Stellungnahme zurück geschickt.

Letzte Woche kamen per Post 2 neue Adapteringe von Beycodent sowie die für uns erfreuliche Mitteilung, dass der Austausch auf Kulanz und somit kostenlos erfolgt.

Zudem der Hinweis, die Rändelschraube nur sachte anzudrehen, da die eingebaute Blattfeder die Sensorhaltestange auch ohne  angedrehte Rändelschraube sicher zu halten vermag.

Das nenne ich Service!

DEXIS Platinum Sensor

von Olaf Löffler

Der Bericht von Jörg Schröder über seine Kodaksensorprobleme (hier der Link) hatte zur Folge, daß ich angesprochen wurde, ob ich nicht den Dexis Platinum Sensor testen möchte. Der Produktname ist wahrscheinlich die Idee eines langweiligen Marketingstrategen oder soll zeigen: „Jungs das Ding ist richtig teuer…“ ;)

Natürlich habe ich nicht nein gesagt. Meine Eindrücke und die Bilder werde ich hier vorstellen und berichten. Etwas Zeit benötige ich dafür. Abschließend werde ich ein Fazit ziehen und meine Eindrücke zum Kodak 6100 Sensor, welcher in unserer Praxis eingesetzt wird schildern.

Das sind die Aussagen von ic med, welche den Dexis Sensor zur Verfügung stellen:

  • Bildqualität auf Kodak-Niveau
  • Perfekt Size Sensor (trotz kleiner Gehäuse Abmessungen, eine große aktive  Bildfläche  32 x 25,6 mm)
  • die „Alternative“ DEXprotect (kostenlose Softwareupdates und Vorab-  Austausch des Sensor bei Ausfall, unabhängig von der Ursache! (700,- bis 350,-  € /Jahr)
  • DEXIS Software mit Anbindbarkeit an jeder PVS und herstellerunabhängige Anbindung von digitalen Geräten (z.Bs. OPG Kodak oder Dürr IO Kamera, etc.)
  • Verwaltung und Bedienung alles Geräte in EINER Software (DEXIS)
  • exklusiver direkter Vertrieb und Support durch ic med. (Kulanz ist hier eine nicht nur theoretische Option!)

Vorab das erste Vergleichsbild einer Kodak6100-Aufnahme (Abschluss-Kontrolle) und einer DesxisPlatinum-Aufnahme (12 Monats Recall) des selben Falls.

Kodak 6100

DEXIS Platinum Sensor

Kodak RVG 6100 – ein deprimierender Erfahrungsbericht

von Jörg Schröder

Seit Anfang 2008 verwende ich in meiner Praxis neben einem Kodak 5000 Sensor in Größe XL auch einen Kodak 6100 in normaler Größe. Ausschlaggebend für den Kauf waren unter anderem die wirklich beeindruckenden Röntgenbilder die Olaf Löffler mit diesem Sensor erzielen konnte. Dafür war ich bereit einen hohen 4-stelligen Eurobetrag zu investieren.

Was mich neben der Tatsache, dass die Installation des Sensors eher Plug-And-Pray statt Plug-And-Play entsprach, enorm stört ist der wirklich mangelnde Support durch Kodak, sowie die offensichtlich ungenügende Schulung der Aussendienstarbeiter des einrichtenden Dentaldepots. Erst durch Hinzuziehen „meines“ Sytemadministrators gelang es nach 3 Tagen !!!  die Software ins Praxisnetzwerk einzubinden und den Sensor so an die Hardware anzuschliessen, dass ein Einsatz am Patienten möglich war.

Nach nunmehr 23 Monaten, kurz vor Ablauf der 2-jährigen Garantie , tritt folgender Fehler auf:

Ohne dass ein Röntgenstrahl den Sensor trifft (das Röntgengerät ist nicht in situ und wurde auch nicht ausgelöst), wird nach Aktivieren des Sensors ein Bild dargestellt. Die Bilder sind entweder vollständig schwarz oder zeigen Streifen- bzw. Punktmuster.

Der hinzugezogene Depotmitarbeiter diagnostiziert einen Kabelbruch an der Stelle „wo die Patienten immer draufbeissen“. Wir verwenden entweder entsprechende Haltesysteme, die ein Aufbeissen unmöglich machen oder lassen die Patienten den Sensor mit dem Finger fixieren.

Die Äusserungen anderer Kodaknutzer in anderen Foren zur Haltbarkeit der Kodaksensoren und zur Servicequalität der Firma Kodak lassen bei mir den Eindruck entstehen, dass es sich bei den Sensoren der Firma Kodak um ein hochgezüchtetes Produkt mit zwar hervorragender Abbildungsqualität handelt die Haltbarkeit aber deutlich zu wünschen übrig lässt. Und wenn es Probleme gibt war es grundsätzlich zuerst einmal ein Anwenderfehler. Kein Automobilhersteller des Premiumsegments würde sich so verhalten. Aber hier scheint der Grundsatz zu herrschen: Hautsache verkauft.

Schade dass so der Gesamteindruck des Produktes durch mangelnde Haltbarkeit und die schwache Servicequalität stark geschmälert wird.

Sensorhalter (3)

von Olaf Löffler

Im Oberkiefer kann es besonders schwierig werden, verwertbare Röntgenaufnahmen im Bereich der zweiten und dritten Molaren anzufertigen.

Die Positionierung des Sensors ist erheblich erschwert, wenn der Patient einen flachen Gaumen hat und / oder  eine eingeschränkte Mundöffnung erschwerend hinzukommen.
In diesen Fällen hat sich in meiner Praxis der Halter „Typ Zahnbürste“ von Kodak bewährt. Dieser über den Dentalfachhandel bestellbare Sensorhalter kann bequem außerhalb des Mundes wie ein Schraubendreher gehalten werden.
Durch den dicken Griff ist dieser Halter gerade auch für Patienten mit Greifproblemen besonders geeignet.
Diesen Halter gibt es in zwei verschiedenen Farben Rot und Grün.
Der Kodaksensor 6100 lässt sich in zwei Richtungen einsetzen.
Deshalb ist es möglich bei diesem Halter auf die seitengerechte Positionierung zu verzichten.

Typ Zahnbürste

Sensorhalter (2)

 

von Olaf Löffler

In der endodontischen Behandlung sind neben elektronischer Längenmessung ebenso Mess- bzw. Masterpointaufnahmen notwendig.

Die Behandlung unter Kofferdam bietet eine komfortable Möglichkeit, den Patienten vor dem versehentlichen Verschlucken oder Aspirieren desinfizierenden Spüllösungen, Instrumente oder Füllungsreste zu schützen.
Zugleich wird das Arbeitsfeld vor Blut und Speichel geschützt. Patienten mit starkem Würgereiz empfinden die Behandlung unter Kofferdam oftmals als weniger reizauslösend.

Das Anfertigen von Röntgenbildern mit Wurzelkanalinstrumenten, welche punktgenau im Wurzelkanal platziert sind, ist jedoch deutlich erschwert.
Insbesondere die Positionierung des Bildes oder Sensors im Patientenmund stellt sich manchmal als schwierig dar.
Eine auch nur annähernd rechtwinklige Aufnahme unter diesen Bedingungen zu erstellen, erscheint in solchen Fällen ohne spezielle Hilfsmittel aussichtslos.

Für das Kodaksystem bieten sich Halter an, welche ursprünglich für das Trophysystem gefertigt wurden und über den Dentalfachhandel bestellt werden können.

Diese Halter zeichnen sich durch eine Sensoraufnahme an einem Ende auf. An der gegenüberliegenden Seite ist ein Rechtwinkliges Metalstück angebracht, welches eine paralelle Ausrichtung an der Röntgenröhre ermöglicht. Der Halter kann vom Patienten bequem außerhalb des Mundes gehalten werden.
Ebenso können Aufnahmen in der Halbwinkeltechnik angefertigt werden. 

Die Farbkennzeichnung zeigt dem Benutzer die Einsatzvarianten.

  • Rot – OK rechts / UK links
  • Grün – OK links / UK rechts 

Sensorhalter (1)

von Olaf Löffler

Die Anschaffung eines digitalen Kleinröntgengerätes in unserer Praxis wurde langfristig geplant. 

Hauptgründe für mich waren:

  • die sofort mögliche Korrektur der Einstellung bei Überlagerungen oder Fehlprojektionen,
  • die fast zeitgleiche Bilddarstellung und damit einhergehende Zeitersparniss,
  • die Vermeidung von Röntgenchemie,
  • und die Verringerung der Strahlendosis für den Patienten.

Getrübt wurden diese Dinge etwas durch die dem Röntgengerät beiliegenden Sensorhalter. Diese waren zur Positionierung des Sensors im Unterkiefer in Rechtwinkeltechnik ( Bild1) und den Bissflügelhaltern (Bild2) gut geeignet. Jedoch sind diese Plastikteile mit größter Vorsicht zu behandeln um den Bruch der fragilen „Einstellnippel“ zu vermeiden.
In Behandlungssituationen unter Kofferdam waren diese Halter oftmals vollkommen unbrauchbar. 

Nach langem Suchen und Kollegenbefragung, sowie dem Durchstöbern der Zubehörkataloge der verschiedensten Hersteller habe ich nun gut zu positionierende Sensorhalter für die verschiedensten Behandlungssituationen gefunden. Diese werde ich in den nächsten Tagen vorstellen.

Es handelt sich um Halter für den Sensor Kodak 6100.