von Ronald Wecker
Zähne wie dieser sind nicht ganz alltäglich, zeigen aber eindrucksvoll welche anatomische Variationen dort draußen auf uns warten.
Nach der Ankündigung der überweisenden Kollegin, sie habe bereits 4 Kanaleingänge darstellen können hatte ich mich bereits auf ein normales Ende des Arbeitstages eingestellt. Bereits nach Entfernung der Verschlussfüllung kamen mir erste Zweifel an der Richtigkeit dieser Annahme.
2 palatinale Kanaleingänge, MB1 und DB wo sie zu vermuten waren und eine kleine gewebegefüllte Rinne palatinal von MB1.
Mit einem 34 mm langen Munce-Rosenbohrer ließ sich das Orificium von MB2 rasch lokalisieren. Der Gleitpfad wurde maschinell erstellt. Die Zugangskavitätengröße war durch die Vorbehandlerin vorgegeben.
Das Video zur Behandlung gibt es hier.
