Der nachfolgende Fall fällt sicher in die Rubrik „heldenhafte Bemühungen“…
das Röntgenbild der Ausgangssituation zeigt warum:
Es handelt sich um einen unteren zweiten rechten Prämolaren der circa sechs Monate nach endodontischer „Behandlung“ und prothetischer Einbeziehung in eine dreigliedrige Brücke bei wiederauftretenden Beschwerden alio loco „reseziert“ wurde.
Der nachfolgende Desktop-Mitschnitt des angefertigten DVTs zeigt die Gesamtsituation:
Trotz aller widrigen Umstände haben wir uns für einen orthograden Revisionsversuch entschieden. Hier einige Impression der Behandlung:
Entferntes WF-Material
Bei aller Freude über die bisher erzielte Heilung müssen weitere Nachuntersuchungen die Nachhaltigkeit unserer heldenhaften Bemühungen unterstreichen…
Heute möchte ich Ihnen den Fall der jungen Charly (10,4Jahre) vorstellen und wieder einmal um Ihre Meinung hinsichtlich möglicher Behandlungsoptionen bitten…
Zur Vorgeschichte:
Gemeinsam war Kind und Mutter letzten Sommer aufgefallen, dass der linke grosse Schneidezahn „auf sich warten liess“.
Das von der Hauszahnärztin angefertigte OPG zeigte eine deutliche Infraposition des Zahnes.
Es erfolgte die Überweisung zu einer Fachzahnärztin für Kieferorthopädie.
Die dort daraufhin eingegliederte Apparatur zur Gaumennaht-Erweiterung führte dazu, dass der Zahn zumindest etwas in die Mundhöhle durchbrach.
Es folgte eine Bebänderung der Oberkieferfrontzähne 12-22 mit dem Ziel der weiteren Zahnextrusion von 21.
Nach circa vier Monaten wurde dieses Vorhaben abgebrochen, da es nicht zu der gewünschten Extrusion des Zahnes 21, sondern vielmehr zu einer Intrusion der Nachbarzähne (mit daraus resultierendem frontal offenen Biß) kam.
Daraufhin würde bei einem konsultierten MKG-Chirurgen ein DVT der Region angefertigt. Hier zwei Screenshots sowie ein Desktop-Mitschnitt der Aufnahme:
Klinisch zeigt sich der Zahn wie folgt:
Die Untersuchungen zeigten keine (unerwarteten) Besonderheiten (Vipr +, BOP-,Lockerungsgrad=0,Klopfschall hell…,anamnestisch ist kein Trauma bekannt)
Wie lautet Ihre Diagnose und welche Therapieoption(en) sehen Sie?
Für Ihre Meinungen und Feedback wäre ich Ihnen seeeehr dankbar…
Bonald Decker hatte im Zuge seines jüngsten Fallberichtes letzte Woche auch (erstmals bei Ihm) ein Kurzvideo einer DVT-Aufnahme eingearbeitet. Bisher handelte es sich bei Ihm immer um Screenshots, die einzeln oder als Abfolge gezeigt wurden.
Diesmal erfolgte die Erstellung anders…
Über einen Desktop-Mitschnitt.
Programme zur Erstellung hierfür gibt es wie Sand am Meer:
Als der Klassiker für solche Fälle wird in der Regel Screentoaster.com, ein Java-basiertes Tool gennant.
Bonald Decker hingegen hat nach einer Alternative gesucht und ist auf screencast-o-matic.com gestossen.
Trotz des „bescheidenen“ Namens (und Logos) bietet Screencast-o-matic alle notwendigen Features zur Erstellung eines Bildschirmmittschnittes und ist „Kinderleicht“ zu bedienen.
Und auch die Filegrösse hielt sich in dem gezeigten Fall in Grenzen… keine 4 MB umfasste das „Oster-Ei“Video…