Sensibilitätsstörung nach Initialbehandlung – das Recall

von Jörg Schröder

Vor etwa 10 Monaten hatte ich hier über diesen 47 berichtet.

Zwischen Beratung- und geplantem Behandlungstermin hatte sich die Situation dramatisch verändert. Vom rechten Mundwinkel bis hin zur Mitte der Unterlippe und hinab bis zum rechten Kinn bestand 4 Tage nach der Erstvorstellung eine vollständige Anästhesie, die auf eine akute Exazerbation der apikalen Parodontitis zurückzuführen war.

Heute nunmehr ein in jeder Hinsicht erfreuliches Recall. Der Zahn wurde durch die überweisende Kollegin mit einer Teilkrone versorgt. Die periapikalen Strukturen erscheinen ausgeheilt und die Sensibilität Bereich der rechten Unterlippe bzw. des rechten Kinnbereiches wieder vollkommen wiederhergestellt.

Kurz vor Knapp

von Jörg Schröder

Ab und zu bekommen wir Anfragen von Kollegen mit der Bitte um die Anfertigung eines DVT zur implantologischen Diagnostik.

Im heute beschriebenen Fall kam der Patient zum Termin mit je einer Bohrschablone für den Ober- bzw. Unterkiefer. Die Bohrhülsen waren anhand eines OPG und nach der klinischen Situation einpolymerisiert worden. Wohlgemerkt die Bohrhülsen.

Die Artefaktbildung war zum Glück gering genug, um nach Betrachten des DVT die Empfehlung auszusprechen, die Position der Bohrhülse in Regio 47 nochmals zu „überdenken“ und sich vor der Implantation noch einmal mit der zahndichten, rundlichen Struktur im Bereich des geplanten Implantates zu beschäftigen.