Danke für Alles.
Du weisst nicht, wie sehr Du mein Leben bereichert hast.

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von Olaf Löffler
Im letzten Beitrag haben wir die Punktezahlen alt gegen neu gegenübergestellt.
Was heißt das nun real in heutiger Zeit?
Der Punktwert entspricht genau 0,0562421€. Dieser bleibt unverändert. Er liegt somit
weiterhin 3,64% unter dem Punktwert der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte).
Wikipedia führt dazu folgendes auf:
Preisentwicklung
Bezogen auf das Basisjahr 1988 hat es in Deutschland von Januar 1988 bis Januar 2008 einen Preisanstieg um 53% gegeben – was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 2,15% entspricht – während das GOZ-Honorar unverändert blieb und damit praktisch abgewertet wurde.
Im Gegensatz zu den Ärzten und Zahnärzten haben die Gebührenordnungen anderer freier Berufe (Rechtsanwälte, Notare, Architekten, Steuerberater) einen Automatismus, der sie an die allgemeine Preisentwicklung ankoppelt. Die Honorare dieser freien Berufe errechnen sich überwiegend aus einem Prozentanteil eines Marktwertes (Rechtsanwalt: Streitwert für ein Auto oder Haus; Notar: Wert des Kaufvertrages; Architekt: Baukosten für ein Haus; Steuerberater: Betriebsgewinn), der zusammen mit der allgemeinen Inflation allmählich steigt. So steigen in diesen freien Berufen die Honorare auch ohne Änderung der Honorarordnung mit der allgemeinen Inflation allmählich an.
Das Thema Inflation fällt mit der Gebührenordnung unter den Tisch. Die Mietverträge, Wartungsverträge, etc. vieler Kollegen führen spezielle Klauseln zur Inflationsanpassung. Das heißt es werden die durchschnittlichen prozentualen Kostensteigerungen jährlich neu eingerechnet und bleiben somit am Unternehmen Zahnarztpraxis hängen. Ähnlich verhält es sich mit den Material- und Anschaffungskosten.
Die Inflation seit 1988, dem Jahr des Inkrafttretens der bis jetzt existierenden GOZ und des weiterhin bestehnden Punktwertes von 0,0562421€, beträgt kumuliert fast 60%. (Quelle: ZAAG)
Die derzeitige internationale Finanzlage lässt inflationäre Erscheinungen nicht ausschließen.
Wird die Einzelpraxis einen deutlichen Anstieg der Inflation überleben?