
Wer meint, in New York oder Tokyo eine Wohnung zu finden, sei schwierig, dem sei gesagt, für den wahren Endgegner muss man nicht um die halbe Welt reisen, sondern nur nach München.
Unsere Tochter hat ihr Studium erfolgreich hinter sich gebracht und, was heutzutage auch nicht mehr ganz so einfach ist, direkt im Anschluss ihre erste Stelle als Architektin angetreten.
Soweit so gut.
Aber es scheint möglicherweise eine kurze Episode in ihrem noch jungen Berufsleben zu werden, denn es ist offensichtlich unmöglich, in München eine Mietwohnung zu finden. Dabei sollten nur ganz wenige Voraussetzungen erfüllt sein: Die Wohnung sollte einigermaßen zentral gelegen sein, weniger als 10.000 Euro Miete pro Monat kosten und nicht so aussehen, als habe diese als Kulisse für die Taten des Serienkillers aus David Finchers Film „Sieben“ gedient.
Übertrieben ?
Leider nicht, denn gerade Letzteres mit massiven Blutspuren im Hausflur wurde bei einer Besichtigung am Samstag vorgefunden und das ist auch der Grund, warum ich diesen Hilferuf absende.
Es gibt die Theorie der „six degrees of separation“.
Die These also, dass jeder Mensch auf der Welt über 5 Personen mit jeglicher Person auf der Welt in Kontakt kommen kann.
Und hier mein Aufruf.
Wer kennt jemanden, der eine Mietwohnung in München anbietet, oder jemanden kennt, der jemanden kennt …
Das es sich bei unserer Tochter um einen vorbildlichen Mieter handelt (sie nicht raucht, weder bewussteinserweiternde noch bewusstseineintrübende Drogen jemals genommen hat und dies auch zukünftig für sich ausschliesst, nicht laut Musik hört, keine Haustiere hat und ihre Eltern ihre Bonität sicherstellen) muss, glaube ich, nicht extra erwähnt werden.
Ich tue es dennoch, um wirklich auch die letzte Unsicherheit auszuräumen.
Für jegliche Hilfe (EMAIL h_w_h@gmx.de) sind wir unendlich dankbar.
Vielen vielen Dank im Voraus.