Sebastian Stein hat mir seine Selbstbau-Variante des Fragremovers zukommen lassen. Kernstück des Designs ist eine Einmalspritze, Hygienetechnisch zumindest schon mal eine einwandfreie Lösung, die mit Bordmitteln und geringsten Kosten in jeder Praxis durchzuführen sein dürfte.
Ich kenne somit (ein von mir sehr geschätzter Kollege hat vor Jahren – nur zum Spass – als Prototyp eine motorbetriebene Schlinge gebaut) mittlerweile 5 verschiedene Varianten.
Update: 6 Verfahren. Mario Schulze hatte beim Ü Day 2011 in Leipzig beim Get Together im Rathauskeller über seine Variante erzählt, die eine intraligamentäre Spritze mit Drehrad sich zu nutze macht.
Da wäre zunächst der Frag-Remover zu nennen.
Das Original gewissermaßen.
Im Pistolen- Design.
Dann die 3 Stift- Varianten.
Der Endo- Cowboy. Eine sehr schwere Edelstahl-„Zigarre“. Oder – um im Vergleichsbild zu bleiben – ein Edelstahl-Mont Blanc Meisterstück. Hat mich ergonomisch – Stift Design hin oder her – auf Grund seines hohen Gewichtes nicht überzeugt.
Der BTR – Pen und der ACE – Andreas Csoegor Extraktor. Sicherlich ergonomisch die besten Varianten. Der eine haptisch einwandfrei, solide daherkommend, auch die Schlingen (Preis hin oder her) gefallen mir sehr gut, der andere mit der 3D-Druck Anmutung des Daniel Düsentrieb – Erfinderwerkstatt-Produktes und ohne CE – Zeichen zu weniger als einem Viertel des Preises.
Welches der 5 nun wählen ?
Die Auswahl für das eine oder andere treffen vermutlich nicht nur finanzielle Überlegungen, sondern auch persönliche Vorlieben. Das STEFL, das „Stein Endo Lasso“ mag funktionieren. Ich mag die Idee. Optimal ist es sicherlich nicht. Von daher ist zu überlegen, ob man nicht zumindest einen geringen Betrag in den ACE investiert, zumal dieser genau wie der Fragremover sowohl die Möglichkeit selbst eingefädelter wie auch vorgefertigter Schlingen bietet. Apropos selbstgefertigte Schlingen. Das geht mir mittlerweile sehr schnell von der Hand, weniger als 30 Sekunden, weshalb ich auf vorgefertigte Kanülen-Varianten verzichte.
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