von Jörg Schröder
Mein absolutes Material/Geräte-Highlight 2010 ist der hier im Blog von Stefan Verch vorgestellte Kompositwärmer.
Eine einfache Heizplatte die über den USB Anschluss eines Computers mit Strom versorgt wird und die Oberfläche auf ca. 55 Grad Celsius erwärmt.
Die für einen dreistelligen Betrag erhältlichen Spritzenwärmer haben den Nachteil, dass immer die gesamte Kompositmasse aller im Gerät befindlichen Drehspritzen erwärmt wird und somit einem nicht erwünschten Alterungsprozess ausgesetzt ist.
Ausgediente Inkubatoren, die ebenfalls in Frage kämen, haben neben dem gerade genannten Nachteil (alle Massen werden erwärmt) zudem ein nicht gerade ansprechendes äußeres Erscheinungsbild.
Die USB-Heizplatte hingegen kostet ca. 6 Euro, nimmt wenig Platz weg und ist innerhalb von 2 Minuten einsatzfähig.
Nimmt man noch ein im Dentalhandel erhältliches Lichtschutzschild hinzu können die Massen auch über längere Behandlungen hinweg lichtgeschützt und erwärmt vorgehalten werden.
Vielen Dank, Stefan.
