Anfang der Woche stellte sich der 14-jährige Josua in Begleitung seines Vaters erstmals bei uns vor.
Der Junge hatte die Woche davor eine Schwellung mit anschliessender Fistelbildung Regio 11/12 entwickelt.
Das in der Vorwoche im Notdienst angefertigte Röntgenbild stellte die Situation wie folgt dar:

Eine weitere Therapie wurde nicht eingeleitet.
Anschliessend wurde der junge Patient bei seinem Hauszahnarzt vorstellig.
Hier wurde mit einer endodontischen Therapie begonnen.
Nachdem es nicht gelang, dass Kanalsystem zu erschliessen und die Prognose aufgrund dieser Tatsache in Kombination mit der ausgeprägten Osteolyse als sehr schlecht angesehen wurde erfolgte die Überweisung zum Oralchirurgen zur Entfernung des Zahnes…
über Umwege gelangten Patient und Vater schliesslich zu uns…
so stellte sich die Situation radiologisch bei uns dar…
Klinisch imponierte eine Fistel Regio 11/12; Der Sensibilitätstest an Zahn 12 war positiv; weitere pathologische Befunde lagen nicht vor.
Anamnestisch ergab sich keine bekannte Historie eines vormaligen Frontzahntraumas.
Allerdings gab Josua an, sich bereits im Januar 2022 mit moderaten Beschwerden in dieser Region bei seinem Zahnarzt vorgestellt zu haben.
Nachfolgend das damals angefertigte Röntgenbild (das wir auf Nachfrage im Nachgang erhielten)…
welche Gedanken gehen Ihnen bei der Betrachtung der Bilder durch den Kopf?
Welche Therapie empfehlen Sie Josua und seinem Vater?