von Ronald Wecker
es ist die Woche der großen Durchmesser gewesen.
Das apikale Foramen, vielleicht in diesem Fall besser die apikale Öffnung, hatte bei diesem unteren Prämolaren eine durchaus ungewöhnliche, dennoch nahezu symmetrische Form. Nach Einlage von CaOH2 konnte in der zweiten Behandlungssitzung die Obturation erfolgen.
Die periapikale Knochenkrypte wurde zuvor mit einem kollagenen Widerlager ausgefüllt.
Das 6-Monats-Recall zeigt eine erfreuliche Restitution des periapikalen Hartgewebes.

Hallo Ronald. Tolles Ergebnis :-) wie versäuberst du die Kanalwände von MTA Spuren nach Applikation?
Lgchristoph
Hallo Christoph,
Ronald verwendet zunächst einen mit Alkohol getränkten Applikation (Schaumstoff-Puschel rund) . Dann ausgiebiges „Einarbeiten“ der Phosphorsäure vor adhäsivem Verschluss mit dem gleichen Ansatz. Falls es kleine Grübchen mit MTA geben sollte, nochmals Ultraschall, dass ist aber eher selten der Fall.
LGJ
Hallo Herr Wecker,
welches Produkt verwenden Sie als kollagenes Widerlager??
Beste Grüße, Seb
Herr Wecker verwendet KollaResorb von Resorba, Nürnberg.
Herzliche Grüße
Jörg Schröder
Sehr schöner Fall, spektakuläre Form apikal…
Hast Du direkt mit Composite aufgefüllt über dem MTA, also auch kein Stift „eingelegt“?
LG Bernard
Ja, die Form fand Ronald auch bemerkenswert. Doch einen Stift als Volumenfüller verwendet Ronald in solch großen Fällen immer.
Herzliche Grüße
Jörg
Die Kanalwände lassen sich extrem gut und schnell mit Airabrasion (Perpstart) sauberstrahlen . Die Wandoberfläche wird dazu noch angerauht ,was den Adhäsivverschluss zusätzlich verbessert.
“ ein must have“ Martin