von Donald Becker
Vor 14 Tagen habe ich hier diesen Zahn 47 hier vorgestellt, war bislang jedoch urlaubsbedingt die WF – Abschlusskontrolle schuldig geblieben, was ich hiermit nachholen möchte.
Auch in der Abschlussaufnahme ist von der in der 3D- Aufnahme sichtbaren Knochendestruktion nichts zu sehen.
Insofern erhebt sich schon jetzt die spannende Frage, wie die erste WF – Recall – Röntgenaufnahme, die nach 6 Monaten im Herbst ansteht, zu beurteilen ist, wenn, wovon ich ausgehen möchte, sich keine Verschlechterung einstellen wird.
- Zahn 47 – vor der Endo…
- Zahn 47 Masterpoint- Aufnahme
- Zahn 47 – WF – Kontrolle

Lieber Ha-Wi,
welche diagnostische Relevanz erwartest Du von einer zweidimensionalen Aufnahme nach bereits sechs Monaten in diesem Fall? Zu welchem Schluß kämest Du, wenn diese Aufnahme keine signifikante Veränderung der anatomischen Situation aufzeigen würde. Selbst wenn eine Remission der zwischen den Wurzelspitzen sichtbaren Osteolyse erkennbar wäre, wie wäre dies vor dem Hintergrund Deines dreidimensionalen Erkenntnisgewinns prae OP einzuschätzen? Kannst Du den Heilungsverlauf überhaupt noch zweidimensional beurteilen oder geht es hierum gar nicht bei der Bewertung dessen, was wir therapieren?
Herzliche Grüße
Marc
Hallo Marc,
wie ich bereits schrieb, sehe ich die Aussagekraft und damit den Nutzen konventioneller Rö -Kontrollen in diesem Fall (bei dem die osteolytischen Prozesse apikal und interradikulär nicht sichtbar wurden) lediglich in den Fällen gegeben, in denen -im Falle eines Misserfolges – eine apikale oder interradikuläre Läsion sichtbar werden würde. Was wir aber eigentlich sehen möchten, eine Heilung im Sinne einer Knochenregeneration, wird nur im 3D- Röntgenbild sich darstellen. Also entweder wir leben damit, letztendlich den tatsächlichen Zustand des Knochens nicht beurteilen zu können (Schrödinger s Katze) , oder wir überzeugen uns vom tatsächlichen Zustand des Knochens mittels eines DVT´s.
Herzliche Grüße
Ha -Wi