von Hans – Willi Herrmann
Es war ein Zufallsbefund bei der 01.
Ein Fistelgang in Regio 47 vestibulär bei für die Patientin vollkommen unauffälliger klinischer Situation. Der Zahnfilm zeigt eine ausgedehnte apikale Aufhellung an 46 und 47, zusätzlich einen massiven um die distale Wurzel sich bis nach zervikal erstreckenden lateralen Knochendefekt.
Vorgeschlagene Therapie: Wurzelkanalbehandlung an Zahn 46 und 47.
Die Patientin überlegte lange, ob sie eine solche Therapie durchführen lassen solle, willigte aber nach mehreren Monaten Bedenkzeit ein.
Ein DVT wurde vor der endodontischen Behandlung angefertigt.
Die Fragestellung für diese Woche: Ermöglicht das DVT über den Zahnfilm darüberhinausgehende Informationen oder wäre es in diesem Falle verzichtbar gewesen ?

Hallo Herr Herrmann,
Ich denke für eine solche Frage müsste man auch die sonstígen Befunde wie Perkussionsschmerz und Sensibilität evtl Pa-Befund angeben!
mfg H.Keppler
Ein DVT wird wie in allen Fällen mehr Informationen offenbaren, in dieser Situation hätte ich zuerst darauf verzichtet, die Therapie ist mit „Wurzelkanalbehandlung“ sowieso gegeben. Einzig die Prognose für den Patienten und das eigene Gewissen wird durch das DVT in den Keller gehen…aber man kann ja auch tief stapeln und realistisch bleiben.
Das ist eine Falle ;)
Wie sind taschentiefen, Vitalität, perkussion?
Guttapercha in fistelgang
:-) die Falle ist: sind es beide oder nur 46. bin gespannt, wie der mesial aussieht.
VG
O