von Ronald Wecker
In der Theorie ist es klar: bakterielle Toxine diffundieren im vitalen Gewebe nach apikal und lösen im Periapikalraum eine entsprechende immunologische Reaktion aus.
Praktisch war ich jedoch verwundert, wie weit „oben“ im palatinalen Kanal vaskularisiertes Gewebe zu erkennen und wie ausgeprägt die zum palatinalen Kanal zugehörige Aufhellung war.
Beeindruckend auch der Dentikel, der das gesamte Pulpakavum ausfüllte und in zwei Teile zerlegt werden musste, um entfernt werden zu können.
Der „Look“ im mesiobukkalen Kanal wird ein wenig durch die von mir beim Bearbeiten des Kanaleingangsbereichs mit Ultraschall verursachte Stufe beeinträchtigt.
Erfreulich jedoch, dass bereits 6 Monate nach Obturation die apikale Ausheilung sehr weit fortgeschritten ist.

Hallo Ronald,
Schöne Arbeit, toll gelöst – die Anatomie ist ja auch nicht ganz einfach. Aber Du meinst bestimmt, dass es erfreulich ist, dass die apikale Aufhellung zurückgegangen ist, oder? ;-)
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Haya
In der Tat, mit der Heilung ist Ronald zufrieden. ;)
Der „LOOK“ ist durch die Stufe beeinträchtigt? Ohne den Hinweis hätte das keiner gesehen. Und der Zahn ist ja in Benutzung, also ein „Used-Look“, und das ist doch gerade modern :D
Gut gelöst!
Gruß Gregor S.
Unabhängig von der sehr schön gelösten Therapieaufgabe:
Ich habe den Eindruck, als wenn zwar eine gewisse Restvitalität in einem Kanal besteht…