Von Bonald Decker
Eine 39-jährige promovierte Juristin und ihr endodontisches „Problem“ wurde uns von einem MKG-Chirurgen überwiesen. Dieser hatte ursprünglich von der Hauszahnärztin der Patientin den „Auftrag“ erhalten an den Zähnen 36 und 46 eine Wurzelspitzenresektion nach „erfolglos durchgeführter“ endodontischer Therapie durchzuführen. Bei Betrachtung der Röntgenbilder war er jedoch der Meinung, dass diese gewünschte Therapieoption wenig (bis gar nicht) erfolgsversprechend sein würde.
Nach Erläuterung der Vor- und Nachteile einer nicht-chirurgischen Revisionsbehandlung war es nicht schwer die Patientin von den „Vorzügen“ dieser Option zu überzeugen.
So führten wir diese in der weiteren Folge durch.
Vor Kurzem stellte sich die Patientin zum Recall nach 6 Monaten wieder bei uns vor. Wie ich finde mit erfreulichen Ergebnissen. Und nicht nur ich bin dieser Meinung. Insbesondere die Patientin ist mehr als glücklich mit dem Verlauf. Schliesslich waren die beiden Zähne ihrer Aussage nach bereits zum „Abschuss“ freigegeben…
Nun ist die prothetische Neuversorgung geplant.

Schönes Ergebnis!
Jedoch wundere ich mich über die Unterschiede der WFs im Hinblick auf Röntgenkontrast und verwendeten Aufbereitungsgrößen/Taper am 46. Welche Gründe stecken da dahinter?
Schöner Erfolg. Die Wurzeln sind ja sehr lang, besonders mesial, und schlank. Mit welchen Instrumenten hast Du die rotierende Aufbereitung vorgenommen?
Beste Grüße
Bernard Bengs
Hallo Bernhard.
Das war MTwo-Präparation
Vgc
35.04 als abschließende Größe? Sieht so schön schlank aus…
LG Bernard
25.06 MTwo. Normalerweise strebt Bonald einen größeren Durchmesser an. Insbesondere bei inf. Fällen. Hier war aus div. Gründen bei ihm und dem Zahn Schluss