von Ronald Wecker
Bereits das präoperative Röntgenbild lässt erahnen, dass es um die Wandständigkeit der Obturationsmaterialien in diesem Fall nicht besonders gut bestellt ist.
Die endodontische Behandlung erfolgte im Alter von ca. 9 Jahren. An einen chirurgischen Eingriff konnte sich heute 28-jährige Patientin nicht erinnern. Neben der deutlich erkennbaren apikalen Pathologie zeigte sich klinisch eine sein einigen Wochen bestehende labial gelegene aktive Fistelung.
Die Behandlung erfolgte zweizeitig mit einer zwischenzeitlichen Einlage aus CaOH2. Da die um einen massiven Metall-Stift herum angefertigte Komposit-Restauration aus ästhetischen Gründen erhalten werden sollte, wurde in vorliegendem Fall der Metall-Stift unter Einsatz der Endoguide-Instrumente „herausgeschält“ und anschliessend durch Ultraschalleinsatz gelockert und entfernt.
Die Bilder der kontaminierten Obturationsmaterialien sprechen für sich.
Ein Jahr postoperativ zeigt sich der Zahn klinisch befund- und symptomfrei. Radiologisch ist eine deutliche Ausheilung zu erkennen.







Krass. Wieviel Endoguide-Bohrer hast Du dafür zerspant…? Schöner Fall, hoffentlich hält die Restsubstanz. Gibt es ein Foto von der klinischen Situation?
Herzlicher Gruß
Bernard
Zwei sind’s gewesen, die auf der Strecke bliebe, sagt Ronald. Klinische Bilder gibt es leider nicht. 21 ist in der inzisalen Hälfte aus Komposite aufgebaut. Sicher, die mechanische Prognose ist der limitierende Faktor.
LGJ