Neustart (VIII) – Bewährte Anschaffungen (I)

von Christoph Kaaden

letzte Woche habe ich hier über unsere bisherigen (teilweise suboptimalen) Erfahrungen mit dem von mir ausgewählten Dentalmikroskop berichtet.

Der heutige Bericht ist der erste von einer Reihe von zukünftigen Beiträgen über (für uns sehr) bewährte Anschaffungen in Zuge des Praxis-Neustarts…

die Anschaffung und Integration des Dentalmikroskops für und in den täglichen (endodontischen) Praxisalltag ist weit mehr als der Kauf eines (optischen) Hilfsmittels.           Er bedeutet eine Änderung der Philosophie mit umfassenden Abwandlungen der bisher gewöhnten Arbeitsweisen. Zusätzliche Neuanschaffungen von Instrumenten und Einrichtungsgegenständen sind ferner sinnvoll bzw. notwendig.

Hierzu zählt insbesondere die Wahl des OP-Stuhls, da eine suffiziente Abstützung der Arme während der Behandlung für Behandler _und_ Assistenz unerlässlich ist.

Nach reichlicher Information über in Frage kommende Modelle (u.a. Coburg Medicalift 3014 von Jörg&Sohn) entschieden wir uns für den von JADENT vertriebenen ERGOsit

Nach einem 3/4 Jahr im Einsatz kann ich diese Anschaffung mehr als empfehlen. In meinen Augen kommt man bei der Wahl eines OP-Stuhls um den ERGOsit kaum herum…

ob „Regular“ oder „Support“ ist ein stückweit Geschmacksache; auf die Führungsschienen für die Armlehnen und den Fuss-Aktivator sollte man in meinen Augen jedoch in keinem Fall verzichten.

P.S.: An dieser Stelle noch eine Frage in eigener Sache… hat jemand der WS-Leser Erfahrungen mit dem von Jadent angebotenen Endocart ?

2 Gedanken zu „Neustart (VIII) – Bewährte Anschaffungen (I)

  1. Bei ganztägiger Mikroskoptätigkeit zeigt sich , daß die schmale Rückenlehne bei Medicalift zunehmend wie ein Ball in die Wirbelsäule drückt , real sitzt man eben am Abend anders, als in der Früh . Ebenso führt der passende Assistentinensessel mit einer Armlehne zum einseitigem Abstützen und zur Wirbelsäuleschieflage.
    Ergosit hat das „Rückenproblem“ und die Eistellungen sehr gut gelöst. Empfehlung:
    gleicher Sessel auch für die Assistentin.
    PS: Vergiss Endocart kauf dir gleich das ASI MEDICAL :)
    Liebe Grüsse Martin

  2. Schade, dass dieses wichtige die Ergonomie betreffende Thema so wenig gepostet wird. Die gegenwärtig vorhandenen „Endocarts“ auf dem Markt sind wirklich eher eine optische Herausforderung und basieren zudem auf dem ergonomisch fraglichen Konzept, dass der Behandler selbst endodontisch spezifische Instrumente (Endo-Motor, Obtura etc.) auf seiner Seite benötigt. Es ist doch ergonomisch wesentlich sinnvoller, wenn diese Geräte assistiert werden? Ich brauche keinen Endomotor bei mir, der wird doch von der Assistenz bestückt und mir blind angereicht? Dies gilt auch für diverse andere Geräte/Instrumente. Wir haben uns daher ein autarkes Gerät (mit inegrierter Microsaugung) von Gigadent bauen lassen und seit einigen Wochen die endgültig Version im Einsatz. Ein Test wäre es allemal wert!
    http://www.deutsche-dental.de/TOPCARTmobil-4-ENDO.156.0.html
    Ansonsten frohe Weihnachten und ein super 2014
    Clemens Bargholz

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