Ein Leidensweg (2)

Hier hatten wir den Fall vorgestellt.

Nach der klinischen Untersuchung und Röntgenauswertung ergaben sich folgende Diagnosen:
15 Z.n. WKB, WSR, P. apicalis – behandelbar, Prognose 60-70%
14 Z.n. WKB, Stufenbildung, Blockierungen, P. apicalis, Prognose 60-70%
46 Z.n. WKB, P. apicalis Prognose 70-80%
Die Sondierungstiefen waren nicht erhöht und die Lockerungsgrade sind 0.

Auf Grund der Beschwerden wurde die Revision 15, 46 favorisiert, da diese für die derzeitigen Beschwerden verantwortlich waren.
Die vorhandene Krone am Zahn 15 soll als LZP vorübergehend erhalten werden.
Durch die Zugangskavität konnten wir den Radixanker entfernen und beide Kanäle revidieren. Die Desinfektion und Reinigung des Kanalsystems erfolgte mit Natriumhypochlorit 3% und Zitronensäure 10%, Schall- und ultraschallgestützt.
Danach wurde für 3 Monate ein CaOH J Präparat (Caliform) eingebracht.
Nach dem Erkennen einer Heilungstendenz wurde das apikale Neoforamen nach WSR mit ProRoot MTA und unter Zuhilfenahme eines Widerlagers mit Resorba verschlossen. Zuvor erfolgte die Desinfektion des Kanalsystems mit Natriumhypochlorit 3%.
In den Bildern ist der Heilunsgverlauf zu erkennen und da ein DVT Region 17 notwendig wurde, konnte die Heilung an 15 sehr gut erkannt werden.
Ebenso anbei zwei Bilder aus der Therapie von 46.

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