RET mit Verfärbung, Bleaching & mehr- was tun? – Update 2026

Gute sechs Jahre ist es her, dass ich die mittlerweile 23-jährige Laura (mittlerweile Medizinstudentin im 9. Semester) zuletzt bei uns gesehen habe…

hier der aktuelle Stand Ihres Frontzahnes. Das OPG wurde vor einigen Wochen bei der Hauszahnärztin angefertigt…

So sah die Situation klinisch aus:

Leider maximal unerfreulich. Die Verfärbung ist trotz des Wechsels von MTA auf Biodentine zurück…

was nun?

Fällt sonst jemandem Allgemein etwas auf?

3 Gedanken zu „RET mit Verfärbung, Bleaching & mehr- was tun? – Update 2026“

  1. … dass ich den 26 lieber nicht so hätte.
    … dass der 21 in Infraposition geht. Wie ist Mobilität und Klang?
    Im ehemaligen Pulpenkavum sieht es spongiosaähnlich aus, ohne internen PA-Spalt. Man kann halt nicht vorhersagen, welches Gewebe nach RET entsteht. Könnt da ne kleine Ankylose sein?

    MTA -Verfärbungen scheinen nur temporär auf Bleaching zu reagieren, ein Grund, warum ich MTA nicht mehr verwende. Das Bleaching hat dann in diesen Fällen auch ein höheres Risiko externer Resorptionen, weil die Dentinwand so dünn ist und das Periodont schon vortraumatisiert.

    Was tun? Auf das Verständnis der Patientin hoffen, dass ein verfärbter eigener Zahn immer noch besser als ein Implantat schon mit 23 ist.

    Oder mit der jetzt schon mit der restaurativen Lawine beginnen und hoffen, dass sie das Durchschimmern durchs Zahnfleisch akzeptiert? Und außerdem für die Stabilität des Gingivasaums beten.
    Sarkasmus aus.

    Liebe Grüße
    Thomas

  2. 21 erscheint klinisch kürzer und röntgenologisch sehe ich eine Diskontinuität der Wurzel im krestalen Bereich. Also erst ankylosiert und nun frakturiert?
    Gunnar

  3. Moin Herr Kaaden,

    der Zahn 21 ist in Infraposition, was auf eine ankylotische Verwachsung hindeutet.
    Interessant trotz Retainer.
    Ausserdem sieht der Zahn 26 sehr merkwürdig aus.
    Evtl interne Resorption?
    LG,

    Markus

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