vpn Ostidald Wucker
Die Patientin wurde uns überwiesen. Zuvor hatte sie mehrere Wurzelbehandlungen am Zahn 45 erfahren und eine Wurzelspitzenresektion. Trotzdem musste der Zahn entfernt werden, wie uns die Patientin berichtete. Danach wurde eine Brücke angefertigt.
Auf Grund einer irreversibler Pulpitis am Zahn 44 kam es nach der Brückenversorgung wieder zu akuten Beschwerden. Eine Wurzelbehandlung erfolgte. Trotzdem waren weiter Beschwerden vorhanden.
Im angefertigten Röntgenbild zeigte sich neben einer ungewöhnlichen Wurzelkanalanatomie der Verdacht auf einen weiteren unbehandelten Kanal und eine suboptimale Wurzelfüllung. Ursache für die weiterhin bestehenden Beschwerden waren die unbehandelten Kanalanteile.
Ein DVT stand uns damals nicht zur Verfügung. Wir vermuteten entweder eine externe Resorption oder die Folge einer Komplikation bei der Wurzelspitzenresektion am Zahn 45.
Die Patientin wünschte einen unbedingten Erhaltungsversuch. Es ließ sich in der Behandlung keine Perforation der Wurzel feststellen. Die Patientin ist jetzt fast 4 Jahren ohne Probleme. Wir sind verhalten optimistisch.

Guten Abend,
da der Nachbarzahn ähnlich angeknabbert aussieht, kommt für mich am ehesten die Diagnose „Oberflächenresorption“ in Frage. Ich tippe mal, dass die Patientin auf Anfrage entweder über ein akutes Frontzahntrauma oder eine umfangreiche/im Erwachsenenalter erfolgte KFO-Therapie berichten kann…
Beste Grüße
Yango Pohl
und auch Zahn 42!
ps: fehlende Perforationen von Resorptionen in den WK (bei vitaler Pulpa) sind keine Überraschung, das Prädentin ist resorptionsstabil. Es sei denn, zusätzliche Traumata (zB Biegebeanspruchung), Infektionen oder iatrogene Einflüsse (WK) verletzen das Prädentin…