Der Tag im Leben eines Endo-Teams…Update (I)

von Bonald Decker

Beim Stöbern in den vergangenen Wurzelspitze-Beiträgen ist mir aufgefallen, dass ich noch die „Fall-Auflösung“ der damals hier vorgestellten endodontischen Situationen schuldig bin.

Heute möchte ich den Anfang machen.

Mit der ersten, der damals gezeigten Kasuistik.

Hier die prä- und post-operativen Aufnahmen:

Nach ca. 3 Stunden behandlerischem Zeitaufwand (2.Termine je 90 Min; gefühlt am Längsten hat der postendodontische adhäsive Aufbau benötigt ) war bei uns dieses Ergebnis zu erzielen….

demnächst mehr von den anderen Resultaten…

9 Gedanken zu „Der Tag im Leben eines Endo-Teams…Update (I)

  1. Ja, Wahnsinn, Herr Decker. Da würde ich verrückt. Solch ein einfacher Fall. Den versorge ich komplett in unter 45 Minuten, nebst der notwendigen Füllung an 45.

    Herzliche Grüße

    Rüdiger Osswald

    • Ahhh jetzt verstehe ich den Einwand des Kollegen.

      Herr Osswald; Ihren Kommentar lese ich erst jetzt.
      Bitte entschuldigen Sie meine verspätete Antwort.
      Mir persönlich ist eine solche Behandlung in der von Ihnen genannten Zeit nicht möglich.
      Vielleicht ja, wenn ich mal gross bin.

      Ich bleib am Ball.

      Herzliche Grüsse,

      Christoph Kaaden

  2. Meine Stimme für „3h Behandlungszeit“ – die 45min sind bei einem GKV Patient aber immerhin wirtschaftlich :D…

  3. Genau, Herr Decker! Dass Sie sich nicht schämen! 3 Stunden für so’n Tüddelkram. Da brauch ich ein Giromatic Winkelstück, eine Hedströmfeile und natürlich das Wichtigste: ein kriechfähiges, hochpotentes Desinfiziens! Das am Lentulo vorbeikriecht, bis zum Apex, falls ich die Spirale doch nicht enfernen sollte. Und nach 15 Minuten Molarenendo, 20 Minuten Brotzeit und weiteren 10 Minuten für die Füllung am Nachbarzahn bin ich sogar noch schneller, als der Kollege Osswald
    Osswald rules!
    Herzliche Grüße aus Timbuktu,

    Harald

    • Ich habe mir schon gedacht, dass die Zeitangabe für Diskussionsstoff sorgen wird. Aber mit der Resonanz hatte ich nicht gerechnet.
      Ich finde es wichtig über solche und ähnliche Punkte (wie Honorierung) zu sprechen, statt diese „totzuschweigen“.

      Ich persönlich könnte die gezeigte Behandlung (_incl._ die des Antagonisten) nicht in unter einer Stunde suffizient durchführen…

      Viele Grüsse aus Timbuktu-NICHT

      Christoph

  4. Bei Herrn Osswald gibt´s dann noch auf beiden Zähnen ein persönliches Autogramm
    seiner Fingerbeere in der Zeit Herr Decker. Wenigstens diese persönliche Note könnten sie ihrem Patienten zukommen lassen für den Zeitaufwand ;-)

    VG,
    Markus Thiele

  5. Soso, ein frakturiertes Instrument mittels einer Giromatic entfernen. Das würde ich gerne lernen.
    Ist in den 45 min eigentlich der Radixanker nebst Tangentialkrone inkl.? Oder dauert das nochmal 15 min.?

    • Hallo aus München,

      ich verstehe den „Einwand“ nicht. Was heisst „ein fakturiertes Instrument mittels einer Giromatic“ entfernen?
      Es handelte sich in dem Fall um einen Lentulo. Der Vorbehandler hatte bereits versucht (wie im Ausgangsrö zu erkennen) diesen (erfolglos) zu entfernen.
      In der Regel bin ich „vorsichtig, was ich dem Patienten hinsichtlich der benötigten Entfernungszeit „prophezeie“… aber hier war das Fragment sofort sichtbar und liess sich innerhalb kürzester Zeit mittels Ultraschallansätze entfernen.
      Was meinen Sie mit der anderen Anmerkung? Auch die verstehe ich leider nicht.
      Viele Grüsse,
      Christoph Kaaden

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