Neuralgiforme Beschwerden (2)

von Bonidald Wicker

die Ergebnisse Stand 03.01.2011:

 

Hier fing alles an.

Die Schmerzen der Patientin lassen den schmerzverursachenden Zahn nicht erkennen. Eine endodontische Problematik an 26 ist zu erkennen. Es ist der Verdacht einer apikalen Veränderung im Röntgenbild naheliegend. Die Pulpakammer zeigt eine Verschattung, welche ein Füllmaterial, oder eine Einlage mit einem Wattebausch vermuten lässt. Die klinische Inspektion zeigt eine insuffiziente Kronenversorgung.

In Absprache mit der Patientin haben wir uns für die sofortige endodontische Behandlung des Zahnes 26 entschieden. Die Krone wurde zur Schmerzbehandlung zunächste belassen und die Präparation der Zugangskavität erfolgte durch die Krone. Die Pulpahöhle war mit einem Wattebausch gefüllt. Die mesialen Kanäle zeigten ebenso wie der distale Kanal ein nektrotisches infiziertes Gewebe. Im palatinalen Kanal zeigte sich eine pulpitisch heftig blutende Pulpa. Nach Spülung, Aufbereitung und CaOH Einlage erfolgte der provisorische Verschluss.

Der Anruf am nächsten Tag  bei der Patientin ergab, keine Beschwerden.

Nach weiteren 2 Tagen stand die Patientin erneut vor der Praxistür. Die Beschwerden waren wieder da. Jedoch weniger heftig.
Die klinische Untersuchung und der Sensitest ließen den Zahn 25 eindeutig als Ursache erkennen.
Nach der endodontischen Behandlung von 25 sind sämtliche Beschwerden verschwunden.

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