Und wieder ein Recall…

von Ostidald Wucker

Diesen komplexen Fall hatten wir in Wurzelsttze vor einigen Monaten vorgestellt.

Die Patientin ist inzwischen vollkommen beschwerdefrei. Es bestand, bzw. besteht neben der Schmerzbehandlung und Zahnerhaltung auch eine ästhetische Problematik. Zuvor erfolgten, wie hier beschrieben, die endodontische und parodontologische Behandlungen.

Der mesiolabiale knöcherne Defekt wurde noch nicht sondiert. Der papilläre Verlust  zwischen 11, 21 war auf Grund des ausgeprägten Knochendefektes nicht unerwartet. Die rötlichen Verfärbungen wurden mit dem kleinsten Muncebohrer exkaviert.

Anbei nochmal die Bilder des Falles.

4 Gedanken zu „Und wieder ein Recall…

  1. Das „NaOH“ in der Anamnese ist doch nur ein Tippfehler, korrekt? Oder wird hier im Geheimen mit härteren Bandagen gekämpft :D? Wie wurde es geschafft das Operationsgebiet für die Defektversorgung so blutfrei zu kriegen?

    Viel Erfolg weiterhin!

    Gruß Gregor

    • Sorry, Ostidald hat mit Natriumhypochlorit gespült und zuvor Zitronensäure eingesetzt.

      Es wurde steriles Teflonband zur Abdämmung eingesetzt um den adhäsiven Verschluss des Defektes zu erreichen.

      • Warum gibts bei der Zitronensäure eigentlich so viele Meinungen zur einzusetzenden Konzentration? Von Ultradent gibts 17%, in einem anderen nicht europäischen Spülprotokoll wurde von 50% (!!!) Zitronensäure gesprochen. Bei Pubmed habe ich jetzt auf die schnelle nur meistens 10% Zitronensäure in Versuchsaufbauten gefunden… Wie lange wird bei Euch mit Zitronensäure gespült und in welcher Konzentration? Mit Ultraschall oder ohne? Sieht bei euch das Dentin nach Zitronensäure auch so „kreidig“ aus, oder lasse ich das eventuell zu lange einwirken?

        Mit Blutfreiheit meinte ich die Bereiche, wo das Teflonband nicht war, das „suppt“ meiner Erinnerung nach verdammt schnell nach und kompromitiert doch deutlich das Ergebnis, deswegen war ich so erstaunt ein so gutes Ergebnis zu sehen.

        Viel Erfolg weiterhin!

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