von Ostidald Wucker
Die junge Patientin hatte 2005 einen Sturz von einem Klettergerüst. Der Zahn wurde in der Folge wurzelbehandelt. In den letzten Jahren fand eine kieferorthopädische Behandlung statt. Innerhalb dieser Behandlung wurde eine Veränderung der apikalen Region am Zahn 11 und eine leichte Verfärbung des Zahnes bemerkt.
Wahrscheinlich bestand die apikale Osteolyse bereits vorher, nur war diese im Orthopantomogram nicht zu erkennen. Es war etwas Glück dabei, dies dann auf dem Kontrollbild nach einem Jahr zu sehen.
Deshalb an dieser Stelle noch einmal den Hinweis traumatische Zahnverletzungen nachzuuntersuchen und ebenso Röntgenkontrollen anzufertigen.
Der Überweisungsgrund war die periapikal extrudierte und nicht entfernbare Wurzelfüllung für den Hauszahnarzt.
Die Nachkontrolle nach einem Jahr zeigt eine positive Entwicklung.

Hallo Ostidald,
sehr schöner Fall!
Deine medikamentöse Einlage sitzt ja wirklich perfekt. Wie hast du sie eingebracht? Ultracal mit Kanüle?
Viele Grüße
Katja
Hallo Katja,
Ostidald appliziert Ultracal mit Navitip Sideport. Hier Arbeitslänge +1,5mm da weit offener Apex. Da das CaOH lateral aus der Kanüle kommt wird das Material nicht nach apikal transportiert.
Herzliche Grüße
Olaf