Getinge Claro (2)

von Olaf Löffler

Hier haben wir erstmals über den Geringe Claro geschrieben.

Er funktionierte genau 1,5 Wochen. Dann war Wasser unterm Thermodesinfektor.

Gleichzeitig hatten wir ein Stückchen Dichtung aus dem Thermo herausgeholt. Dies war von der Türdichtung. Angeblich spielt das keine Rolle. Nun das Wasser auf dem Sterifussboden sprach dagegen. Es sollte eine neue Tür eingebaut werden. Der Thermo stand still. 3 Tage. Solange waren die Bestellzeiten.  Zum Glück hatten wir ja noch Ersatz und unsere Ultraschallaufbereitung.
Hätten wir das nicht, könnten wir 3 Tage nicht behandeln.  Ersatz oder ein Leihgerät wurde uns nicht angeboten.
Zum Reparaturtermin kam nun heraus. Es war nicht die Tür oder Türdichtung. Ein Schlauch war undicht. Dieser musste nun neu bestellt werden. Weitere 3 Tage ohne das Gerät. Seitdem läuft das Gerät ohne Störung. Getinge hat die Heizspiralen erneuern lassen, da diese einen Herstellungsfehler hatten. Wir haben das nicht bemerkt.

Was uns auffällt. Die Reinigungleistung mit der Ultraschallaufbereitung ist besser. Im Moment müssen wir vor allem mit Etikettenresten von der Sterilgutauszeichnung kämpfen. Diese werden nicht vollständig entfernt. Das war mit der Ultraschallaufbereitung kein Problem.
Die Hand- und Winkelstücke müssen vor der Pflegemaschine ausgiebig von den Wasserresten im Inneren befreit werden. Dazu haben wir eine Druckluftpistole installiert. Die Durchlaufzeiten im Steri haben sich verlängert. Deshalb mussten wir  Übertragungsinstrumente nachkaufen und mehr Trays anschaffen.

 

4 Gedanken zu „Getinge Claro (2)

    • Es ist sicherlich eine Alternative. Unser CLARO läuft seit fast zwei Jahren problemlos. Außer der jährlichen Routine-Wartung gab es nur einen weiteren Kontakt zum Service. Der Mikroschalter der das korrekte Schließen der Tür registriert war defekt was bei genauer Recherche einen Fehler unsererseits ergab weil die Tür mehrfach „zugeworfen“ worden war. Die Tür wird seitdem geschlossen und angedrückt bis sie einrastet.

  1. Hallo Olaf,

    vielen Dank für Deinen Bericht. Er zeigt deutlich: je mehr wir uns von „maschineller Aufbereitung“ abhängig machen, desto mehr Probleme entstehen. Es wäre zu hoffen, dass die Erfahrungen aus der Praxis endlich Eingang in die Überlegungen der „deutschen Richtlinienverfasser“ finden: ein sauberes Instrument nach – nicht digital validierbarer- manueller Reinigung und „valierdierter Desinfektion“ im Steri bringt für den Patienten mehr, als ein – zwar nach Computer perfekt validiert gereinigtes – aber de facto nicht sauberes Instrument aus der tollsten Maschine…
    Das sollte doch sehr zu denken geben….

    Grüße vom Lande,
    Thomas

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