Fälle – Fotona SkyPulse Versa (6)

Der Patient stellte sich auf Eigeninitiative bei uns vor, bzw. ihm wurde unsere Praxis empfohlen.

Er hatte akute Beschwerden am Zahn 35. Der Zahn wurde endodontisch anbehandelt – sprich: trepaniert. Das führte zum Rückgang der Beschwerden.

Klinisch zeigte sich 35 ohne erhöhte Sondierungstiefen, Sekundärkaries und Lockerungsgrad 0. Der Zahn 36 ist teilreizend.

Im DVT ist am Zahn 36 eine externe Resorption interradikulär zu erkennen, 35 zeigt 2 Wurzeln und 3 WK. Vom lingualen WK zweigt eine kleine Kanalstruktur nach buccal interradikulär ab.

Beim Betrachten und Befunden des DVT wurde mir schnell klar: Diese Kanalstruktur ist mit der Angulation des Zahnes und in meinen Händen nicht instrumentierbar. Das ist nach meiner bisherigen Erfahrung wahrscheinlich nur mit einem Laser zu desinfizieren. Nach dem Präparieren der Zugangskavität und Darstellung der Kanaleingänge haben wir Sweeps Cleaning für je 2 × 30 Sekunden (20 mJ/600 mW/15 Hz) pro Sitzung mit NaOCl 3 % eingesetzt. Danach erfolgte die Präparation der mit EDTA 17 % gefluteten Wurzelkanäle. Nach jedem Instrumentenwechsel erfolgte die schallaktivierte Spülung mit Eddy und EDTA. Nach Gleitpfaderstellung und Abschluss maschineller Aufbereitung erfolgte Sweeps Cleaning mit EDTA 1×30 s und mit NaOCl für je 2×30 Sekunden (20 mJ/600 mW/15 Hz).

Die abschließende Wurzelfüllung erfolgte thermisch vertikal. In die nichtinstrumentierte Kanalstruktur wurde Sealer eingepresst.

Anbei die Bilder.

2 Gedanken zu „Fälle – Fotona SkyPulse Versa (6)“

    • Hallo Markus,
      Danke für die Blumen.
      Den Zahn 36 wollte der Patient per KFO einstellen lassen.
      Die Resorption sehe ich aber als Problem für eine KFO an. Da mir
      da aber die Erfahrung und Evidenz fehlt, soll er das mit der KFO klären.
      Herzliche Grüße
      Olaf

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