Freitag Abend „Youtube Music“ Episode 6

Über Marc Craney, den Ausnahmedrummer von Gino Vanelli habe ich schon (hier) berichtet.

Und wollte im heutigen Beitrag weitere hervorragende Schlagzeuger, alte und junge, legendäre und unbekannte vorstellen. Und auf einen hervorragenden Musikfilm hinweisen.

Aber ich bin vom Thema abgekommen im Laufe des Abends. Und so ist diese Episode gefüllt mit jungen Ausnahmetalenten.

Legen wir los.
Mit diesem japanischen Mädchen, zum Zeitpunkt des Videos 12 Jahre alt.
Sie treibt vermutlich 98 Prozent aller Schlagzeuger auf der Welt Tränen in die Augen.
Entweder vor Rührung über so viel Können oder aus Frust vor der Erkenntnis, das man nach vielleicht 30 Jahren Spielpraxis nicht annähernd eine solch eine Präzision, Kreativität und so viel Rhythmusgefühl erlangt hat wie Kanade Sato.

Gehts noch jünger ? Dieser kleine Musiker ist 4 Jahre alt. Und was der hier (Man denke dran, in dem Alter sind viele Kinder nicht in der Lage, aus Bauklötzchen einen Turm zu bauen) abliefert, ist einfach unglaublich.

Instrumentenwechsel. Stromgitarre.

Room 335. Larry Carlton. Gitarrengott.

Einer der gefragtesten Studiogitaristen der 70er und 80er. Sein Gitarrensolo zu Kid Charlemagne (wir werden später uns dem eingehend widmen) stand lange Zeit in der Top 5 der besten Gitarrensoli aller Zeiten in der Bestenliste des „Rolling Stone“.

Jess Lewis brilliert. Mit 17. Musikalität und Swing – 10 Punkte.

Und noch ein ganz junger Gitarren-Gott, dem die Musikalität offensichtlich in die Wiege gelegt wurde. Toby Lee. He´s got the Blues ! Mein Favorit „Long Train Running“ von den Doobies.

Wie wäre es mit Gesang ?

Jacob Collier.

Zu Beginn.

und heute.

Und da wäre noch der Wechsel ins Klassikfach. Mein Favorit. Aimi Kobayashi. Mit 4 Jahren.

Mit 7 Jahren. Und einer unglaublichen Leichtigkeit.

Mit 14 Jahren. Waldstein- Sonate ! Nicht Für Elise.

Chopin -Wettbewerb. Erst Trifonov. Jetzt Kobayashi. Was wohl in den Köpfen der Jury – Mitglieder vorgeht. Aber darin hat dieser Wettbewerb eine lange Tradition. Das war schon zu Zeiten Pogorelichs und Marta Argerich so und das (aus dem Gedächtnis heraus) war in den frühen 80ern.

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