von Wolfgang Saler
Kronenversorgung auf Einzelzahnimplantaten waren bei uns eigentlich immer zementiert.
Hauptsächlich aus ästhetischer Sicht. Denn wenn der Schraubenkanal mit Komposit zugedeckt ist, entstehen nach einiger Zeit immer dunkle Ränder am Klebespalt.
Erster Versuch hier Abhilfe zu schaffen:
Der Techniker zieht die Verblendkeramik bis in den Schraubenkanal hinein. Anschliessend wird die Keramik innen im Kanal mit Flusssäure geätzt.
Nach dem festen Verschrauben wird die Keramik mit Phosphorsäure gereinigt, silanisiert, gebondet und mit Komposit verklebt. Abdeckung der Schraube vorher mit Teflonband.
Wir werden sehen, ob die Klebefuge auch wieder dunkle Ränder kriegt. Ich werde berichten.

Ich verschraube sehr häufig, weil ich gern einfach wieder dran kann…
Und habe gute Erfahrungen mit folgendem Vorgehen:
Ganz unten Clip aus der Compule planstopfen.
Den Schacht mit Sandstrahler reinigen und anrauhen.
(Teflonband ist interessant, auch weil es gleich weiß opak ist. Könnte aber beim Sandstrahlen wegfliegen… Muss ich mal probieren)
Monobond plus, Heliobond, Monopaque, Empress direct Dentinmasse.
Ästhetische Probleme gibt es nur, wenn die Keramik sehr dünn ist.
Braune Ränder beobachte ich sehr selten, am ehesten dann, wenn Composite zu weit seitlich auf die Keramik geraten ist.
Herzliche Grüße
Thomas
Wie entfernen Sie die Oxidreste nach dem Keramikbrand am Interface zum Implantat, ohne dieses zu beschädigen? Sind die individuellen Abutements für eine Keramikverblendung zugelassen? Wir arbeiten seit 2 Jahren mit guten Erfahrungen mit geschraubten Kronen und Teflonband, die Eingangsfragen konnte ich aber noch nicht richtig beantworten.
Viele Grüße
Christian Weissenberger