Beyond Endo

von Wolfgang Saler

Die Patientin ist seit relativ kurzer Zeit auch im UK zahnlos. Während sich im OK noch genügend Kieferkamm befindet, ist im UK einfach zu wenig, um mit einer Totalprothese ein für sie befriedigendes Kauergebnis zu erzielen.
Also war eine Implantatlösung Mittel der Wahl.

Hier die von uns favorisierte Lösung, ein, wie ich finde, sehr guter Kompromiss in Bezug auf Preis und Leistung.

4 Implantate, versorgt mit 2 Stegen, einer je Seite, keine Verblockung über die Mitte, um der UK-Spange mehr Bewegungsfreiheit zu geben und die mediane Sutur der Mandibula nicht zu schienen.
Die Stege sind individuell gefräst und direkt auf den Austrittstulpen der Straumannimplantete verschraubt, also ohne Zwischenteil.
An jedem Steg sitzt jeweils mesial und distal ein Preci-Geschiebe.

Nach ein paar Jahren muss erfahrungsgemäss die eine oder andere gelbe Matrize ausgetauscht werden, Unterfütterung (im link die Variante für den OK) ist auch kein Problem.
Ansonsten ist diese Konstruktion wartungsfrei.

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4 Gedanken zu „Beyond Endo

  1. Ich fühle mich immer etwas unwohl, wenn die Pflegemöglichkeiten für die Implantate nicht optimal erscheinen. Und das ist so, wenn Zahnseide unter einem Steg durchgefädelt werden muss…. Grundsätzlich muss mit zunemendem Alter mit nachlassender manueller Geschicklichkeit gerechnet werde…

    • Mit Interdentalbürstchen sollte die Pflege auch gelingen, wenn die Superfloss zu fummelig ist. Oder ist die Reinigung nicht ebenbürtig? Gibt es Studien zur Stegpflege?

      Viele Grüße

  2. Locatoren wären m. E. zahntechnisch deutlich weniger aufwendig gewesen, leichter zu pflegen und in der Patientenakzeptanz mind. ebenbürtig. Für Achsabweichungen der Implantate gibt es für Locatoren Lösungen.

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