Vertikalfraktur

von Ronald Wecker

Klinisch zeigte Zahn 16 keinen Hinweis auf eine Vertikalfraktur.

Im Einzelbild ist eine Aufhellung, beginnend auf der Höhe des mittleren Wurzeldrittels zu erkennen.

Nach Betrachtung des DVT wurde der Patientin empfohlen, sich implantologisch beraten zu lassen.

Um letzte Sicherheit für ihre Entscheidungsfindung zu erlangen, bat sie um eine klinische Inspektion unter dem Dentalmikroskop.

Nach Anlegen der Zugangskavität und Entfernung der Wurzelschraube wurde ein von der mesiobukkalen Wand der Zugangskavität bis zum palatinalen Kanaleingang verlaufender Haarriss deutlich.

2 Gedanken zu „Vertikalfraktur

    • Weil Herr Wecker die Erhaltungsfähigkeit dieses Zahnes als sehr schlecht erachtet und angesichts des relativ geringen Hartsubstanzverlustes an Zahn 17 eine prothetische Lösung nicht ganz im Vordergrund steht. Ob und mit welchem Aufwand eine implantologische Versorgung möglich ist vermag Herr Wecker mangels eigener Erfahrung nicht einzuschätzen.

      Jörg Schröder

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