von Olaf Löffler
Nachdem Test des Hanchadentadapters in diesem, jenem und noch diesem Beitrag haben wir nun den Adapter von Kaps für die Sony Nex5 am Kapsmikroskop getestet.
Auffälligster Unterschied war, daß der Kapsadapter ein vergrößertes Bild gegenüber dem Hanchadentadapter liefert. Die Behandlungsassistenz in unserer Praxis fand dieses Bild angenehmer. Allerdings ist dadurch das dargestellte Gebiet kleiner und etwas unübersichtlicher.
Wir haben uns die Mühe gemacht und versucht gleiche Situationen an einem Modellzahn darzustellen. Damit kann sich der Leser ein Bild von beiden Systemen machen.
Listenpreis des Kapsadapters € 1800,00. Es gibt diesen für die Kapsmikroskope und ebenso eine Zeissvariante.
Erste Aufnahme bei gleicher Vergrößerung (0,3).
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Zweite Aufnahme bei gleicher Vergrößerung (0,85).
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Dritte Aufnahme bei gleicher Vergrößerung (1,0).
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Vierte Aufnahme bei gleicher Vergrößerung (2,0).

Sehr geehrter Herr Löffler,
welcher Adapter gibt denn am präzisesten das Okular – Bild (korrekten Bildausschnitt) wieder?
Freundliche Grüße aus Mainz
Jürgen Wettlauffer
Hallo Herr Wettlaufer,
beide sind gleich gut oder schlecht. Wie man es nimmt und natürlich abhängig von der Okkularvergrößerung. Keiner der beiden Adapter gibt das Okkularbild 1:1 wieder.
Herzliche Grüße
Olaf Löffler
Hallo zusammen,
ich habe die Sony NEX5R auf meinen Global G6 von Sigma Dental montiert. Ich habe leider das Problem, das meine Fotos unscharf werden bzw. das das Bild nicht so dargestellt wird, wie ich es selber unter dem Mikroskop sehen kann.
Weiss jemand einen Rat bzw. wo das Problem liegt?
Schöne Grüße,
Thomas Wülfing
Hallo Olaf,
auffällig ist die fehlende bis sehr schwach ausgeprägte Vignettierung des originalen Kaps-Adapters im Gegensatz zum HD-Adapter. Konntest Du einen Unterschied bei den Belichtungszeiten ausmachen?
LGO
Hallo Oscar,
die Bilder wurden mit 1/60 aufgenommen. Die Isowerte schwankten zwischen 200 und 400. Der HD-Adapter hatte die geringeren Werte.
Herzliche Grüße
Olaf
Hallo Olaf,
eine Frage zum Fotosetup:
Du schreibst ISO Werte schwankten zwischen 200 und 400.
Bedeutet das, dass Du auf Auto ISO eingestellt hast?
Danke für Info dazu.
LG
Andreas
Guten Morgen Olaf,
kannst Du vielleicht die gesamten Einstellungen der NEX einmal veröffentlichen?
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
dafür fehlt mir im Moment die Zeit.
Aber ich habe es in einem anderen Kommentar begründet.
herzliche Grüße
Olaf
Hallo Andreas,
die Kamera ist auf AUTO ISO eingestellt.
Herzliche Grüße
Olaf
Danke Olaf.
Auto ISO ist bei den NEX Kameras suboptimal von SONY gelöst.
Man kann nach meinem Wissensstand leider keine AUTO ISO Begrenzung eingeben. Daher habe ich mehr Kontrolle mit ISO 400 fest voreingestellt.
Sollte irgendein Mitleser hier wissen wie man Auto Iso begrenzen kann z.B. durch Einstellungen der Ober- und Untergrenzen dann bin ich um Tipps dankbar.
Grüße
Andreas
PS Schade eigentlich, die kleinen Samsungs aus der NX Serie könnnen das ;-)
Okay. Das ist ein Phänomen welches sehr leicht zu erklären ist ;-) Interessant ist die Abweichung im Weissabgleich… Spannend, denn die Abweichung mit der Belichtungszeit kann ich am ProErgo durchaus nicht bestätigen.
LGO
Hallo Oscar,
das ist doch zu erklären, dass es Unterschiede vom Kaps zu Deinem Zeiss gibt.
Es ist eben auch Mikroskopabhängig, welche optische Abbildung überhaupt möglich ist. Stösst das Dentalmikroskop bereits an Grenzen, so kann der Fototubus auch nicht mehr optische Leistung bringen.
IMHO.
Grüße aus dem Dauerregen
Andreas
Hi Andi,
zu den Einstellungen der Nex guckscht Du EXIF ;-) steht alles drin. Prinzipiell hast Du Recht, in diesem Fall ist es viel banaler. Die Brennweite des HD-Ports ist geringer als die des Kaps, damit kommt einfach mehr Licht durch…. Beeindruckend ist, dass die Vignettierung beim HD-Port auch in den hohen Vergrösserungen NICHT weg ist. Natürlich kann man sich fragen, was mich die Bildecke interessiert und ob die ROI exakt dort liegt, stört mich persönlich auch nicht, passt aber irgendwie nicht zum Anspruch dieses Adapters ;-) Und das Problem des Bildausschnitts kann schlicht und ergreifend durch ein Target-Okular oder einen ausreichend dimensionierten Vorschau-Monitor behoben werden. So einfach kann das Leben sein….
@Olaf: hat es einen bestimmten Grund, warum Du die Zeit vorgibst und nicht die ISO? Meine Empfehlung für die Nex ist momentan tatsächlich ISO-Fix auf 400 (oder 800 oder was auch immer) und dann die Kamera die Zeit selber bestimmen zu lassen. IMHO würde ich die Nex jedoch nicht mit mehr als ISO400 fahren, darüber hinaus wirds rauschig. Hat den Vorteil, die Bilder verschiedener Tuben werden vergleichbar (von den Daten her) und man vermeidet Über/Unterbelichtungen. Nur so ein Gedanke. Ansonsten sind die Bilder doch super, wenn man andere Lösungen dagegen vergleicht.
LGO
Danke Oscar,
war mir natürlich alles klar ;-),
dennoch spielt sicher das DM auch eine Rolle und
ich nehme auch die ISO fix auf 400 und lasse die Zeit wählen … wie Du es beschrieben hast, daher auch meine Frage an Olaf.
Grüße
Andreas
Hallo Oscar,
die ISO Auto Habe ich eingestellt, da ich den HDR Modus genutzt habe.
Im HDR Modus funktioniert leider der Fernauslöser nicht mehr.
Bei Auslösung am Mikroskop entstanden Bewegungsunschärfen.
Deshalb diese Vorgabe. Ich habe bei allen Aufnahmen der letzten 4 Wochen
diese Funktion genutzt und nie höhere ISO Werte als 400 erreicht.
Herzliche Grüße
Olaf
ganz kurz … die Bilder oben sind alle HDR???
Dies ist die erste Aufnahme aus dem HDR Modus.
Hallo Olaf,
für mich zum Verständnis: Du machst die Fotos im HDR-Modus der Nex-5 und limitierst die Zeit auf 1/60? Wie klappt das matching der 3 Bilder und welchen EV-Bereich nutzt Du für die Bilder? Kannst Du mal eine HDR-Aufnamhme eines klinischen Falls zeigen, wenn Du die Zeit dafür hast?
LGO
Danke Oscar die Fragen zu HDR stehen bei mir auch auf der Liste.
Freue mich auf die Antworten zu diesem Thema. Ich hatte das HDR Thema eigentlich „verworfen“
Gruß
Andreas