Constantin – perforierende externe Resorption nach Trauma

Der heute 15-jährige Constantin erlitt 2019 beim Hochlaufen einer Rutsche ein Frontzahntrauma an Zahn 21 im Sinne einer Dislokation mit unkomplizierter Kronenfraktur.

Im Weiteren wurde der Zahn für einige Zeit geschient und der Zahnhartsubstanzdefekt mittels Kompositfüllung restauriert.

Bis zum März 2025 traten keine Probleme auf. Dann jedoch entwickelte der Junge ein ausgeprägtes Schmerzbild inklusive Schwellung, sodass alio loco nach anfertigen eines Röntgenbildes eine endodontische Therapie eingeleitet wurde.

Röntgenbild Regio 21 mit massiver externer Resorption (März 2025)

Wir sollten schliesslich entscheiden, ob ein Erhaltungsversuch Sinn ergab.

Trotz unklarer Prognose entschieden wir uns mit Patient und Eltern für eine endodontische Therapie.

perforierende externe Resorption Zahn 21
perforierende externe Resorption Zahn 21

Intrakanaläre Blutung aus Perforation

Als medikamentöse Einlage wählten wir Metapex (das beim Einbringen durch die Perforation in das periapikale Gewebe austrat)

Im zweiten Termin wurde die resorptionsbedingt perforierte Apikalregion mit MTA verschlossen und das restliche Kanallumen mit Sealer und Guttapercha aufgefüllt.

MTA Plug und Backfill mit Guttapercha & BC Sealer high flow

Diese Woche stellte sich der Junge zum ersten Recall nach gut sechs Monaten wieder bei uns vor.

Es sieht so aus, als würde die Therapie deutlich anschlagen…

Recall sechs Monate post op (inkl. Resorption des ausgetretenen Metapex)
Prä- vs. 6 Monate post-op

2 Gedanken zu „Constantin – perforierende externe Resorption nach Trauma

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