Der heute 15-jährige Constantin erlitt 2019 beim Hochlaufen einer Rutsche ein Frontzahntrauma an Zahn 21 im Sinne einer Dislokation mit unkomplizierter Kronenfraktur.
Im Weiteren wurde der Zahn für einige Zeit geschient und der Zahnhartsubstanzdefekt mittels Kompositfüllung restauriert.
Bis zum März 2025 traten keine Probleme auf. Dann jedoch entwickelte der Junge ein ausgeprägtes Schmerzbild inklusive Schwellung, sodass alio loco nach anfertigen eines Röntgenbildes eine endodontische Therapie eingeleitet wurde.

Wir sollten schliesslich entscheiden, ob ein Erhaltungsversuch Sinn ergab.
Trotz unklarer Prognose entschieden wir uns mit Patient und Eltern für eine endodontische Therapie.



Als medikamentöse Einlage wählten wir Metapex (das beim Einbringen durch die Perforation in das periapikale Gewebe austrat)

Im zweiten Termin wurde die resorptionsbedingt perforierte Apikalregion mit MTA verschlossen und das restliche Kanallumen mit Sealer und Guttapercha aufgefüllt.


Diese Woche stellte sich der Junge zum ersten Recall nach gut sechs Monaten wieder bei uns vor.
Es sieht so aus, als würde die Therapie deutlich anschlagen…


Lieber Christoph,
gab es nach der Endo wirklich die Empfehlung zur Überkronung des Zahnes?
Viele Grüße,
Markus
Hi Markus. Das war Ein Alleingang der Eltern & Pat 🙈
Lgc