
Alle paar Jahre wieder erscheint mal eine Nachricht in den Medien, welche in naher Zukunft den Wegfall des ungeliebten Zahnarztbesuchs in Aussicht stellt.
Meist zu Zeiten des berühmten Sommer( Nachrichten) lochs.
So auch diesmal wieder, nun geht es darum, die Endodontie überflüssig werden zu lassen: „Breakthrough in dental care could make root canals obsolete“
Sicherlich noch ein weiter Weg, aber was den Artikel von den meisten anderen reisserischen Yellowpress-Artikeln unterscheidet in positiver Weise ist der Fakt, dass immerhin ein sinnvoller wissenschaftlicher Ansatz ihm zugrundeliegt.
Zur Nachricht geht es hier.
Wäre das nicht wunderbar? Allein, ich glaube nicht daran, dass wir die Serienreife der Resolvine noch erleben werden… Aber viellcht in 300 Jahren.
LG, Harald.
Wenn ich es richtig verstanden habe, reduziert die eingebrachte Substanz die entzündliche Reaktion. Es ist also weiterhin ein Exkavieren des infizierten Dentins notwendig. Insofern sehe ich dort keinen Fortschritt, da wir mit der Pulpotomie über eine Therapie verfügen, die extrem hohe Erfolgsraten zeigt. Und eine Hartsubstanzbarriere erzeugt diese in vielen Fällen auch. LGJ
Ich sehe das Ganze als eine zukünftige Verbesserung der CP- Therapie. Und an dieser Stelle sicherlich willkommen. Was die Pulpotomie angeht, Jörg, so finde ich diese nicht ganz banal. Will sagen, wer eine adäquate Pulpotomie durchführen kann, der kann auch eine adäquate Wurzelkanalbehandlung abliefern. Aber auch umgekehrt, wer keine adäquate Endo kann, der scheitert vermutlich auch an der Pulpotomie…